Rekordzahl der Spitzenrestaurants 300 Häuser mit Michelin-Sternen ausgezeichnet

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Vegetarische und regionale Gerichte gefragt
Das sind die besten Restaurants Deutschlands
Platz 10: Lucky Leek
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Lucky Leek hat sich auf vegetarische Küche spezialisiert. TripAdvisor-User, die im Berliner Vegetarierer-Restaurant essen waren, sind begeistert. Selbst Nicht-Vegetarier sind von der hochwertigen pflanzlichen Küche überzeugt. Das Menu begeistere auch „Fleischesser von der Differenziertheit der Geschmacksnoten“, bewertet ein Kunde das Restaurant.

Platz 9: Da Luigi
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In Neu-Isenburg ist laut TripAdvisor „Da Luigi“ das beste Restaurant der Stadt. „Das Essen ein Genuss. Der Service aufmerksam, höflich und immer präsent“, schreibt ein Kunde auf der Reise-Website. Preislich bewegt sich „Da Luigi“ im mittleren Bereich. Für ein Rinderfilet in Pfeffersauce müssen Kunden 24 Euro bezahlen.

Platz 8: Wolfshöhle
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Um in den Genuss der kulinarischen Künste der „Wolfshöhle“ zu kommen, müssen Gastrophile in die Konviktstraße nach Freiburg fahren. „Sehr gute Küche in angenehmer unaufdringlicher Atmosphäre“, bewertet ein Kunde das Restaurant. Allerdings hat die Qualität einen Preis. Ein Rehrücken mit Wirsing und Pilzstrudel kostet satte 46 Euro.

Platz 7: Glass
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Mit einem originellen Konzept hat es das Berliner Restaurant „Glass“ auf den siebten Platz geschafft. Aber auch hier müssen Kunden tief in die Tasche greifen. Ein Fünf-Gänge-Menü kostet satte 75 Euro. Für die dazugehörige Weinbegleitung werden weitere 45 Euro fällig.

Platz 6: Osteria la Fenice
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Das Osteria la Fenice versteht sich vor allem als Wein-Restaurant. Unter rund 120 Weinen können die Restaurant-Besucher auswählen. Preislich rangiert das Hotel im mittleren Bereich. Für in Scheiben geschnittene Rindersteaks samt Rosmarinsauce und gegrilltem Gemüse müssen Gäste 24 Euro bezahlen.

Platz 5: Broeding
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Das Broeding in München ist einen Abstecher wert. Das Restaurant versteht sich auch als Weinhandlung. „Das Essen und die Weine waren sehr lecker. Insbesondere der Champagner ist zu empfehlen“, so ein Kunde bei TripAdvisor. Für die hochwertige Küche verlangen die Münchener allerdings einen hohen Preis. Ein Fünf-Gänge-Menü samt Weinbegleitung kostet 114 Euro.

Platz 4: Restaurant Überfahrt
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Ebenfalls in Bayern liegt das „Restaurant Überfahrt“. Hier zaubert der Drei-Sterne-Koch Christian Jürgens die Menüs zusammen. Allerdings lässt sich Jürgens die drei Sterne auch was kosten. Ein Fünf-Gänge-Menü kostet satte 189 Euro. Für ein Sieben-Gänge-Menü werden 249 Euro fällig.

Die Spitzen-Küche spiegelt auch gesellschaftliche Trends wider: Vegetarische Gerichte gewinnen an Bedeutung. Erstmals gibt es zwei Restaurants mit einem Stern, die rein vegetarisch kochen: das „Cookies Cream“ (neu) in Berlin und das „Seven Swans“ (Stern bestätigt) in Frankfurt am Main.

„Wir kochen unseren Stil seit zehn Jahren im Cookies“, erzählte Chefkoch Stephan Hentschel (35) aus Berlin. Die Auszeichnung sei gut für den Ruf der Gemüseküche insgesamt. Aktuell empfiehlt er ein Gericht mit Algenkaviar. Das sind speziell zubereitete Algen mit einer Sojasoße: „Sie haben einen guten, perligen Biss, ohne den fischigen Kaviar-Geschmack“, lobte er.

Am Herd setzen viele Meister wie schon zuvor auf Regionales. Häufig werden Produkte aus der Umgebung dann kreativ mit Internationalem gemixt. So macht es Aufsteiger Nils Henkel (48/zwei Sterne) im „Schwarzenstein“. Er sagte: „Die Produkte in Deutschland werden immer besser. Das hilft. Unser Perlhuhn aus Südhessen ist heute so, wie es früher nur in Frankreich war.“ Auf seiner Karte finden die Gäste etwa eine Dorade mit Ceviche-Sud, Zitrusfrüchten, Koriander und geröstetem Blumenkohl.

Frauen sind mit nur 9 von 300 ausgezeichneten Küchenchefs und -chefinnen weiter deutlich unterrepräsentiert. Zwei Restaurants unter weiblicher Leitung sind für 2018 hinzugekommen: in Andernach (Rheinland-Pfalz) und in Essen (Nordrhein-Westfalen) mit jeweils einem Stern.

Erstmals seit Jahrzehnten ist Harald Wohlfahrt (62) nicht im „Guide Michelin“ vertreten – er ist nicht mehr Küchenchef der „Schwarzwaldstube“ im baden-württembergischen Baiersbronn. Er hatte ein Vierteljahrhundert die höchste Auszeichnung von drei Sternen gehalten. „Man kann vor ihm nur den Hut ziehen“, sagte Flinkenflügel. Dutzende Sterne-Köche in Deutschland haben seine Schule durchlaufen. Das Restaurant im „Hotel Traube Tonbach“ behält auch unter Wohlfahrts Nachfolger Torsten Michel seine drei Sterne. „Die Qualität und das Niveau sind unverändert sehr hoch“, sagte Flinkenflügel.

Einen Wechsel aus traurigem Anlass gab es im Restaurant „Sonnora“ in Dreis bei Wittlich in Rheinland-Pfalz. Dort starb im Juli Drei-Sterne-Koch Helmut Thieltges. Weil weiter exzellent gekocht wird, behält das Haus seine Top-Wertung.

In den Handel kommt der Restaurantführer 2018 am 17. November. Die ersten „Michelin“-Sterne in Deutschland wurden 1966 verliehen.

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  • dpa
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