Schneechaos
Bahn kämpft weiter mit Problemen

Stop and Go bei der Bahn: Immer wieder mussten ICE-Fernzüge wegen vereister Oberleitungen vorübergehend stehenbleiben, obwohl die Strecke Berlin-Hannover inzwischen wieder in beide Richtungen freigegeben wurde. Knapp sechs Stunden lang saßen rund 700 Bahnreisende in der Nacht zu Heiligabend auf freier Strecke fest. Extremes Winterwetter legte auch den Autoverkehr teilweise lahm.
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HB BERLIN/HANNOVER. Die Bahn hat am Freitag mit großen Problemen auf der Strecke zwischen Hannover und Berlin gekämpft. Immer wieder mussten ICE-Fernzüge wegen vereister Oberleitungen vorübergehend stehenbleiben. Die Strecke war aber am späten Vormittag nicht mehr gesperrt, wie ein Bahnsprecher in Hamburg sagte. Eisregen führte dennoch immer wieder dazu, dass sich auf Oberleitungen eine Eisschicht bildete. Diese unterbricht die Stromversorgung für die Züge.

Die seit 5.00 Uhr unterbrochene Strecke Hamburg-Hannover sei seit 11.00 Uhr in beiden Richtungen wieder frei, teilte der Sprecher mit. Bei Lüneburg waren Bäume auf die Oberleitung gestürzt.

Flughafen Düsseldorf bis zum Mittag geschlossen

Der Flugbetrieb am Düsseldorfer Flughafen läuft nach stundenlanger Unterbrechung wieder an. Der Betrieb werde nur über eine Start- und Landebahn abgewickelt, teilte der Flughafen mit. Wegen Schnee und Eis komme es aber weiter zu Störungen. Passagiere müssten auch im Laufe des Tages weiter mit Flugausfällen und Verspätungen rechnen. Wegen der heftigen Schneefälle war der Flugbetrieb am Freitag nicht wie geplant um 6.00 Uhr gestartet. Erst gegen 11.00 Uhr ging es weiter. 65 Starts und Landungen seien gestrichen worden.

Bereits seit Donnerstagabend mussten hunderte Menschen in Sachsen- Anhalt ohne Strom auskommen. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, waren im Altmarkkreis Salzwedel 80 Gemeinden von der Stromversorgung abgeschnitten. Bäume, die unter der Schneelast zusammenbrachen, und herabfallende Äste hätten Oberleitungen heruntergerissen, sagte ein Polizeisprecher. Reparaturtrupps versuchten, die Probleme zu beheben.

Es sei aber noch nicht absehbar, wann der Strom wieder fließt, sagte eine Sprecherin des Energieversorgers Avacon.

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