Schneechaos
Hunderte Flüge am Frankfurter Flughafen gestrichen

Wegen Schnee und Eis sind am Frankfurter Flughafen am Dienstag insgesamt rund 300 Flüge gestrichen worden. Weil seit Montag mehrere Fluggäste am Flughafen gestrandet waren, hat die Flughafengesellschaft etwa 400 Feldbetten bereitgestellt.
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HB FRANKFURT. In den frühen Morgenstunden würden nur wenige Flugzeuge landen und starten, deshalb sei der Verkehr noch normal."Wir hoffen, dass allmählich wieder Normalität kommt", sagte die Sprecherin vom Flughafenbetreiber Fraport, Waltraud Riehemann, am frühen Mittwochmorgen. "Momentan sind aber nur noch wenige Passagiere am Flughafen", sagte die Fraport-Sprecherin. Die meisten seien in Hotels untergebracht.

Zwischen der Lufthansa und dem Flughafenbetreiber Fraport entbrannte ein öffentlicher Streit darüber, wer die Schuld an den mehr als 260 Flugstreichungen trägt. Die Airline warf dem Flughafen vor, sich nicht ausreichend auf die frostigen Temperaturen vorbereitet zu haben - obwohl der Wintereinbruch vorhersehbar gewesen sei.

Fraport wies das scharf zurück. Ein Lufthansa-Sprecher sagte, Fraport habe pro Stunde nur 20 Flugzeuge von Schnee und Eis befreit, obwohl der Betreiber Lufthansa einen Zielwert von 50 Maschinen pro Stunde in Aussicht gestellt habe. Zudem stehe nicht genug Personal für die Abfertigung der Flugzeuge zur Verfügung.

Wegen des so entstehenden Rückstaus seien nach Frankfurt geplante Flüge zu anderen Flughäfen umgeleitet worden. "Bei allem Verständnis für die momentane Wettersituation - was zurzeit hier in Frankfurt, einem der weltweit größten internationalen Luftfahrtdrehkreuze passiert, liegt außerhalb der Grenzen des Akzeptablen", sagte der Lufthansa Lufthansa-Sprecher. hat ihren Heimatflughafen in Frankfurt und ist dort der mit Abstand wichtigste Kunde.

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