Schneechaos in Deutschland
Väterchen Frost meldet sich zurück

Sturmtief „Kinga“ hat am Montag über weiten Teilen Deutschland den Winter wieder einbrechen lassen. Dichtes Schneetreiben und eisglatte Straßen führten vielerorts zu Verkehrschaos, die Menschen schlidderten und rutschten schon auf dem Weg zur Arbeit.

HB HAMBURG/FRANKFURT. Es kam zu hunderten von Verkehrsunfällen, allein in Brandenburg und Berlin krachte es bis zum Mittag rund 800 Mal, meist blieb es bei Blechschäden. Die starken Schneefälle behinderten den Flugverkehr in Deutschland massiv. Auch in den kommenden Tagen soll es nach Vorhersage des Wetterdienstes Meteomedia teils noch schneien und bei Dauerfrost besonders nachts eisglatt auf den Straßen werden.

In Hessen zählte die Polizei infolge der Eisglätte mehr als 50 Verletzte bei Duzenden Unfällen. Bei Korbach in Südhessen kam ein 28 Jahre alter Mann ums Leben. Das Auto war bei einem Überholmanöver ins Schleudern geraten und mit einem entgegenkommenden Sattelzug zusammengestoßen. Auf der Autobahn A vier bei Bad Hersfeld in Richtung Westen war die Fahrbahn drei Stunden lang gesperrt. Mehrere Autos waren dort auf einen umgekippten Lastwagen gefahren, fünf Menschen verletzten sich. Bei Marburg kippte ein Holzlaster um und verlor seine komplette Ladung, die Bundesstraße war eineinhalb Stunden lang blockiert. Viele Lastwagen blieben an den Steigungen stehen. Auch in Nordrhein-Westfalen zählte die Polizei rund 100 Glätteunfälle. In Mecklenburg-Vorpommern krachte es mehr als 20 Mal, es gab vier Verletzte.

Seite 1:

Väterchen Frost meldet sich zurück

Seite 2:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%