Schönes Wochenende in Monte Carlo
Das wahre Casino Royale

Im neuen Bond-Streifen verschlägt es 007 ins „Casino Royale “ nach Montenegro. Doch James Bond spielt falsch: Das wahre Casino Royale steht in Monte Carlo. Ein Wochenende in Monaco ganz im Zeichen des britischen Geheimagenten.

Es ist eine halbe Sünde, in Monte Carlo nicht mit dem Hubschrauber einzufliegen, das Heli-Taxi vom Flughafen Nizza aus ist nicht einmal teuer, aber Sünden sind da, vergeben zu werden. Besonders, wenn ihr Grund darin liegt, dass man sich einen Aston Martin Vantage gemietet hat. James Bonds aktueller Dienstwagen, der DB S, wird außerhalb des Films nicht mehr zu kriegen sein, die nächste Entwicklung wird 2007 der Rapide sein. Aber diskutieren wir hier schon die Unterschiede zwischen Aston-Martin-Modellen?

Letztlich ist das so egal wie die Frage, welches Zimmer man im Hôtel de Paris noch ergattert hat. Großartig sind sie alle, und wir bemerken das, wenn wir die Handlung in die Privatgemächer verlegen. Aber vorher: essen, wie man es nur bei Ducasse kann, hier im Louis XV., auch wenn man dafür sein Haus verpfänden muss – wir werden hinterher versuchen, das Geld beim Roulette zurückzuholen. Und dann tanzen, wie man es nur im Jimmy’z kann, dem kältesten Nachtclub der Welt.

Turnbull & Asser, alteingesessene Herrenschneider in der Jermyn Street, verkaufen die Hemd-Fliege-Kombination, die Bond in „Casino Royale“ trägt – und obwohl sie rasend elegant ist, darf man es hier nicht nachmachen. Das „Casino Royale“ im Film liegt nicht umsonst in Montenegro. Die Krawatte kommt hier idealerweise von Hermès (direkt um die Ecke).

Wie das offizielle Hemd, umgehen wir auch die offizielle Bond-Omega-Seamaster, weil ein 007-Logo am Sekundenzeiger geradezu abenteuerlich kindisch ist und vor allem weil Omega zum Beispiel mit der De Ville Co-Axial Rattrapante auch echte Hammer im Angebot hat. Oder eben die ganz simple Seamaster.

Das Jimmy’z unten am Wasser ist einer der wenigen Orte der Welt, an dem die Valet-Parking-Boys wahrscheinlich alle schon einmal einen Vantage gefahren haben, insofern darf man den Schlüssel getrost aus der Hand geben, und wahrscheinlich sollte man ihn erst am nächsten Tag wieder abholen, weil man sich ob der Getränkepreise besinnungslos trinken muss. Ein Glas Wasser kostet hier 30 Euro, eine Flasche Wodka gibt es ab 550. Hey, es ist Monaco!

Trotzdem sollten wir uns jetzt aufs Zimmer zurückziehen, mit dem 007-Seduction-Case von Dupont (die komplette Ausstattung mit Champagner, Kaviar und was es sonst noch so braucht). Und spielen mit dem Roulettespiel von Louis Vuitton um persönliche Gefallen. Nobody does it better? Das wollen wir mal sehen.

Fahren: Aston Martin Vantage, www.astonmartin.com

Wohnen: Hôtel de Paris, Place du Casino, Monte Carlo, Tel: 00377 / 98 06 30 00

Essen: Le Louis XV, Place du Casino, Monte Carlo, Tel: 00377/ 98 06 88 64, www.alain-ducasse.com

Trinken: Jimmy’z Bar, Le Sporting Club, Avenue Princesse Grace, Tel: 00377/ 92 16 20 00

Tragen: Bonds „Hemd-Fliege-Kombination“ von Turnball & Asser, Jermyn Street 71 & 72, London, www. turnbullandasser.com

Spielen: Mit der Games Collection von Louis Vuitton, Preis auf Anfrage, www.louisvuitton.com

Benutzen: 007-Seduction-Case von S.T. Dupont, 20 000 Euro, www.st-dupont.com

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