Schwere Schäden
Unwetter über Baden-Württemberg

Ein Unwetter hat im Großraum Heilbronn schwere Schäden verursacht: Zahlreiche Keller seien am Mittwochabend voll gelaufen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Gewitter wird es auch in den nächsten Tagen geben.

HB HEILBRONN. Ein Unwetter hat im Großraum Heilbronn schwere Schäden verursacht: Zahlreiche Keller seien am Mittwochabend voll gelaufen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Viele Straßen seien überflutet worden. Besonders betroffen seien die Gemeinden Güglingen, Meimsheim, Stebbach, Gemmingen und Kirchhardt gewesen. In Botenheim, Hausen und Cleebronn waren die Ortskerne überflutet.

Das Unwetter war am Mittwoch gegen 21.30 Uhr über die Region hinweggezogen. Auch kleinere Bäche traten über die Ufer, ebenso die Zaber kurz nach Mitternacht. Die Feuerwehr habe vorsorglich die Bewohner von Meimsheim mit Sirenenalarm geweckt, nachdem der Ort von den Wassermassen bedroht worden sei.

Auch in Unterheinriet, Lehrensteinsfeld und Sülzbach habe es voll gelaufenen Keller gegeben, teilte die Polizei mit. Auf der Autobahn 81 kam es in der Nähe des Autobahnkreuzes Weinsberg zu vier Unfällen.

In Stuttgart wurde wegen des Sturms die Übertragung des Spiels Portugal gegen Spanien nach der ersten Halbzeit abgebrochen. Die rund 8 000 Zuschauer verließen den Schlossplatz ohne Zwischenfälle. In Stuttgart beschädigten heruntergefallene Ziegel einige Autos, wie die Polizei mitteilte.

Gewitter wird es auch in den nächsten Tagen geben. Diese breiten sich im Tagesverlauf des heutigen Donnerstages nach der Vorhersage des Wetterdienstes Meteomedia auf weite Teile der Bundesrepublik aus, trocken bleibt es am ehesten im Nordosten. Zwischen den teils heftigen Gewittern zeigt sich auch tagsüber ab und zu die Sonne. Der Wind weht meist schwach, in Gewitternähe frischt er böig auf. Östlich der Elbe wird es dennoch erneut sehr heiß mit Höchstwerten zwischen 30 und 35 Grad. Weiter westlich erreichen die Temperaturen meist 25 bis 30 Grad, etwas kühler ist es im Alpenvorland.

Generell wechselhaftes Wetter ist am Freitag zu erwarten. Besonders im Osten ist es gewittrig, mit Regenschauern muss man aber von Beginn an praktisch überall rechnen. Dazwischen kommt ab und zu die Sonne zum Vorschein. Bei auffrischendem Westwind und 22 bis 27 Grad ist es meist etwas kühler, nur im Berliner Raum und östlich liegen die Höchstwerte um 30 Grad.

Am Samstag wechseln sonnige Abschnitte und Regenschauer, im Nordwesten bleibt es bei einigen Wolkenfeldern meist trocken. Mit 22 bis 27 Grad ist es mäßig warm.

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