Straßen hoffnungslos verstopft
Streik stürzt Athen ins Chaos

Verkehrschaos in der griechischen Hauptstadt: Wegen der Streiks im öffentlichen Dienst und im privaten Sektor ging im Zentrum Athens am Donnerstag nichts mehr. Busse, Bahnen und die Straßenbahn fuhren nicht. Viele Arbeitnehmer waren gezwungen, mit ihrem Auto zur Arbeit zu fahren.

HB ATHEN. Nahezu alle Straßen waren „hoffnungslos verstopft“, und die Autos bewegten sich „wenn überhaupt im Schneckentempo“, berichtete das Fernsehen. Zu den landesweiten Streiks hatten die beiden größten Gewerkschaftsverbände - die GSEE im privaten Sektor und die ADEDY im öffentlichen Dienst - aufgerufen. Es sind die größten Proteste dieser Art seit dem Wahlsieg der Konservativen in Griechenland im März 2004.

Außerdem legten am zweiten Streiktag die meisten Bediensteten der öffentlich rechtlichen Unternehmen, wie der Elektrizitätsgesellschaft, der Wasserwerke und der halbstaatlichen Telefongesellschaft und der Post die Arbeit nieder. Die Beschäftigten wenden sich gegen ein Gesetz der Regierung, wonach Festeinstellungen bei diesen Unternehmen abgeschafft werden sollen. In Griechenland haben bislang alle Angestellten öffentliche rechtlicher Unternehmen einen beamtenähnlichen Status und sind unkündbar.

Am Mittwoch hatten Streiks in nahezu allen Bereichen Griechenland lahm gelegt. Die Streikenden protestierten gegen die Einkommenspolitik der Regierung in Athen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%