Streik
New York droht Verkehrschaos

In New York streikt zum ersten Mal seit 25 Jahren der öffentliche Nahverkehr. Die Millionenstadt erwartet ein Verkehrschaos. Bürgermeister Michael Bloomberg rief die Bewohner dazu auf, zur Arbeit zu laufen.

HB NEW YORK. Die Gewerkschaft Local 100, die 33 700 Beschäftigte bei den Bus- und U-Bahnbetrieben vertritt, brach ihre Gespräche mit den Arbeitgebern ab und rief den Streik aus. Im Mittelpunkt des Konflikts steht die Forderung nach höheren Pensionsansprüchen und Beiträgen zur Krankenversicherung. „New Yorker - dies ist ein Kampf für Würde und Respekt“, sagte der Gewerkschaftschef Roger Toussaint.

Bürgermeister Michael Bloomberg rief die New Yorker dazu auf, „zur Arbeit zu laufen, zu radeln oder Fahrgemeinschaften zu bilden“. Nach seinen Angaben wird der Streik die Wirtschaft der Acht-Millionen-Stadt 400 Millionen Dollar am Tag kosten. Bereits in der vergangenen Woche hatte er angekündigt, dass im Streikfall nur noch Autos mit mindestens vier Insassen nach Manhattan zugelassen werden sollten, um eine völlige Verstopfung der Straßen zu verhindern.

Wer nicht genug Leute bei sich habe, könne Carpool-Plätze ansteuern und dort Mitfahrer finden. Wichtige Durchfahrtsstraßen wie die Fifth Avenue sollen für den normalen Verkehr gesperrt und für Krankenwagen, Privat- und Schulbusse freigehalten werden.

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