Stricktrends 2011
Die neuen Maschen der Designer

Von wegen altbacken: Strickteile mausern sich mit Colour-Blocking, Ethno-Mustern und transparenten Elementen zu den Trendteilen in diesem Winter. Dank innovativer Technologien lassen sich neue Trends schnell aufgreifen.
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DüsseldorfDie Strickmode konzentriert sich in diesem Jahr auf klassische Jacquard-, Intarsien- und Norwegermuster. Mit Liebe zu aufwendigen Details, komplizierten Dessins und Mut zur Farbe verabschiedet sie sich allerdings von ihrem verstaubten Image und macht Pullover, Cardigans und Kleider zu neuen Lieblingsteilen. Wie in vielen Kollektionen zu sehen, spielen modische Einflüsse aus den 1950ern- und 60er-Jahren eine große Rolle. Sie bringen mit fein gestrickten Twinsets, Pullovern und Kleidern Weiblichkeit in die Kollektionen. Auch die 1990er-Jahre feiern mit grungigen Melange-Pullovern ihr Comeback. Verschiedene Garne und Farbe sorgen hier für einen unordentlichen Look. 

Die Silhouetten verabschieden sich von klobigen Kastenformen und passen sich dem Körper an. Vor allem kurz geschnittene Basics sind in dieser Saison nicht mehr wegzudenken. Sie bilden einen harmonischen Abschluss an Hose oder Rock und kommen in verschiedenen Variationen daher. Angestrickte Schals sowie Schulterwärmer sorgen für zusätzliche Wärme.

Die neuen Cardigans können hingegen nicht lang genug sein und reichen im besten Fall bis zu den Knien. Die Designer spielen hier mit verschiedenen Lochmustern, groben Zöpfen oder aufwendigen Intarsien. Auch ein auffälliger Allovermix aus Rippen und Aran liegt im Trend. Für ein harmonisches Gesamtbild bieten viele Marken farblich abgestimmte Accessoires wie Pulswärmer, Mützen, Schals und Handschuhe. 

Zu den absoluten Trendteilen gehören in diesem Jahr Ponchos, die von südamerikanischen Ethno-Mustern inspiriert wurden. Sie werden wie die momentan angesagten Capes im Layer-Look getragen und können so auch bei Minus-Temperaturen ausgeführt werden. 

In den Männerkollektionen gestalten sich die Maschenwaren ebenfalls aufwendig, kommen allerdings rustikaler daher. Hier dominieren großflächige Norweger- und Rippenmuster auf Cardigans, Pullover oder Pullundern. 

So vielfältig sich die Muster zeigen, so traditionell bleibt die Materialwahl. Merinowolle und Kaschmir sind weiterhin die Lieblingsmaterialien der Designer und werden durch Einsätze aus Waschbärfell ergänzt. Für metallische Effekte sorgt Lurex, aber auch Applikationen aus Pailletten ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Die Farbpalette deckt mit unterschiedlichen Graunuancen, Camel und Schwarz die typischen Winterfarben ab. Highlights bilden sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern Modelle aus Orange, Petrol, Rot und Gelb.

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