Stromausfall
Züge zwischen New York und Washington lahmgelegt

Ein Stromausfall zur Hauptverkehrszeit hat am Donnerstag den Bahnverkehr zwischen New York und Washington für gut zwei Stunden zum Erliegen gebracht. Mindestens fünf Züge blieben am Morgen gegen acht Uhr in Tunneln in New York und Baltimore stecken und mussten von Diesel-Lokomotiven herausgeschleppt werden.

HB NEW YORK. Dies teilte das Bahnunternehmen Amtrak mit. Die Stromversorgung auf dem Nordost-Korridor habe gegen 10.30 Uhr wieder hergestellt werden können. Fahrgäste berichteten, voll besetzte Züge seien liegen geblieben und evakuiert worden. Die Strecken gehören zu den am meisten befahrenen des Schienennetzes in den USA.

Auch andere Unternehmen waren von dem Stromausfall betroffen. Nach Angaben des Transportunternehmens New Jersey Transit legte der Blackout seine zwei meistbefahrenen Linien lahm, die je Arbeitstag von rund 70 000 Passagieren benutzt werden. „Es wurde sehr heiß hier drin“, sagte eine Reisende, die zwei Stunden in einem Zug der Gesellschaft festsaß. Schließlich hätten Bahnmitarbeiter die Türen geöffnet. „Ein sehr herrischer Polizist ging einfach durch den Zug und sagte, wenn jemand aus dem Zug aussteigt, wird er festgenommen und ins Gefängnis gebracht“, beschwerte sie sich.

Die Ursache des Stromausfalls werde untersucht, teilte Amtrak mit. Bundesbehörden zufolge wird die Bahn-Infrastruktur im Nordosten des Landes seit Jahren vernachlässigt.

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