Studie der Commerzbank
In Osteuropa gibt es viel Urlaub fürs Geld

Für Nachahmer von Bundeskanzler Gerhard Schröder gibt es auch unter wirtschaftlichen Aspekten eine Reihe attraktiver Urlaubsziele außerhalb von Bella Italia. Insbesondere bei knappen Budgets ist die Suche nach dem optimalen Reiseziel recht einfach.

HB/dpa FRANKFURT. Wer auf den gewohnten Badeurlaub am Mittelmeer verzichten will, ist besonders an der polnischen Ostseeküste oder am ungarischen Plattensee günstig aufgehoben. Dort kann sich der deutsche Tourist 31 beziehungsweise 22 Prozent mehr leisten als in der Heimat.

Am Mittelmeer haben Flugreisende in der Türkei immerhin noch einen Kaufkraftvorteil von 10 Prozent. Damit ist das Land am Bosporus aber schon nicht mehr so preiswert wie noch in der Saison 2002. Dies ergab eine Studie der Commerzbank. Dabei wurden auf Basis monatlicher Erhebungen des Statistischen Bundesamtes aktuelle Preistrends und Wechselkursveränderungen berücksichtigt, um die Kaufkraft eines Urlaubs-Euros im Ausland zu ermitteln.

Für Städtereisende gibt es viel Urlaub für den Euro in der Tschechischen Republik. Dort liegt der Kaufkraftvorteil bei etwa 13 Prozent. Ein ähnliches Preis-Leistungs-Niveau wie in Deutschland besteht dagegen in Spanien, Portugal oder Kroatien. Im klassischen Reiseland Italien ist der Euro im Vergleich sogar nur gut 90 Cent wert. Auch Österreich und Frankreich gehören nicht gerade zu den Billig-Ländern.

Tief in die Tasche müssen deutsche Urlauber nach wie vor in der Schweiz greifen. Aber auch Großbritannien gehört unverändert zu den teuren Reisezielen. Schon traditionell liegen in dieser Kategorie die skandinavischen Länder. Dagegen hat zumindest die Aufwertung des Euro gegenüber dem Dollar die Kaufkraft des Urlaubsgeldes in den USA im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert.

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