Studie
Deutsche reisen am meisten

Rund 70 Millionen Bundesbürger sind im Jahr 2001 auf einem ausländischen Flughafen gelandet. Damit sind sie Weltmeister im Reisen: Die USA und Großbritannien sind mit 58 und 52 Millionen Reisenden weit abgeschlagen.

HB/dpa LONDON. Nach einer am Freitag in London veröffentlichten Studie des Verbraucherforschungsinstituts Mintel kamen im Jahr 2001 rund 70 Millionen Bundesbürger auf Flughäfen im Ausland an. Damit blieben sie nach den Angaben seit 1997 der weltgrößte „Tourismusmarkt“ vor den USA (58 Millionen) und Großbritannien (54 Millionen).

Nach Voraussagen der Verbraucherforscher werden im Jahr 2015 mehr als 139 Millionen Auslands-Reisebuchungen auf das Konto deutscher Urlauber oder Geschäftsreisender gehen. Folgen sollen die Briten mit knapp 109 Millionen und Amerikaner mit rund 87 Millionen Buchungen.

Die Deutschen sind den Angaben zufolge seit 1997 zwar Reiseweltmeister, jedoch auf ihren Auslandsausflügen im Vergleich zu den US-Touristen eher sparsam. Denn diese gaben pro Jahr zuletzt 60 Mrd. US-Dollar (rund 54 Mrd. Euro) für ihre Reisen aus, während es die Deutschen insgesamt „nur“ auf 46,2 Mrd. Dollar brachten. Der Mintel-Tourismusbericht basiert auf einer Vielzahl von Quellen, darunter Nationalstatistiken, Tourismusbehörden oder Handelskammern.

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