Transitstrecke am Gotthard
Sprengung frühestens in drei Wochen

HB ALTDORF. Die weiterhin von einem Felssturz bedrohte Transitstrecke am Gotthard soll spätestens am 9. Juli wieder für den Ferienverkehr geöffnet werden, wie die Schweizer Behörden am Mittwoch bekannt gaben. Das Bundesamt für Straßen arbeitet aber zugleich an Alternativen, etwa an einer Verladestelle für Autos zwischen Amsteg und Göschenen sowie einer rollenden Autobahn für den Lastverkehr von Brunnen nach Lugano. Bestätigt hat sich, dass die Sprengung frühestens in drei Wochen erfolgen kann. „Eine überhängende Felspartie muss weggesprengt werden, um den Hang zu entlasten und die Spannung zu reduzieren“, sagte der Geologe Markus Liniger. Bei der Sprengung sollen nochmals 10 000 Kubikmeter Fels gelöst werden wie beim Felssturz vom 31. Mai und den folgenden Tagen, bei dem ein Ehepaar im Auto auf der Autobahn getötet wurde.

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