Trotz sinkender Treibstoffpreise
Lufthansa-Gäste müssen weiter Kerosinzuschläge zahlen

Der Ölpreis fällt, und eine Kürzung der Treibstoffzuschläge scheint in greifbarer Nähe. Während die Lufthansa Cargo AG die Zuschläge offenbar senken will, lehnt der Mutterkonzern Lufthansa eine Kürzung für den Passagierverkehr vorerst ab.

HB FRANKFURT. Die Deutsche Lufthansa AG reduziert ihre Treibstoffzuschläge derzeit nicht. Eine Anpassung nach unten werde erst vorgenommen, wenn die Kerosinpreise am Markt nachhaltig ein stabiles und niedriges Niveau einnehmen würden, sagte Sprecher Boris Ogursky am Mittwoch.

Die Logistik-Tochter Lufthansa Cargo AG sieht das offenbar anders: Zum 9. Oktober werde der Treibstoffzuschlag von 60 Cent pro Kilogramm auf 55 Cent gesenkt, erfuhr die Nachrichtenagentur „Dow Jones Newswires“ am Mittwoch von einer mit der Situation vertrauten Person.

Andere Airlines haben bereits auf die sinkenden Ölpreise reagiert. So teilte Air France am Mittwoch mit, dass die zum Unternehmen gehörende Fluglinie KLM ihre Treibstoffzuschläge vom 28. September an senken werde. Pro Strecke würden auf den interkontinentalen Flügen fünf Euro und auf den Kontinentalflügen ein Euro weniger verlangt. Das Unternehmen folgt dabei ein bestimmten Berechnungsmethode. Steigt oder sinkt der Ölpreis über oder unter ein bestimmtes Niveau an mehr als 30 aufeinander folgenden Tagen wird eine Anpassung vorgenommen.

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