Urlaube werden immer kürzer: Studie: Deutsche werden zu Reisemuffeln

Urlaube werden immer kürzer
Studie: Deutsche werden zu Reisemuffeln

Geldmangel dämpft die Reiselust von vielen Deutschen. Nach einer am Mittwoch in Hamburg vorgestellten Studie des BAT Freizeit-Forschungsinstituts wollen in diesem Jahr nur noch 42 Prozent der Bundesbürger auf jeden Fall verreisen.

HB HAMBURG. Zuletzt habe es 1991 einen ähnlich niedrigen Wert gegeben. Nach der jüngsten Reisestudie des Hamburger Freizeit-Forschungsinstituts hängt der von der Touristikbranche erhoffte Aufschwung maßgeblich von einer besseren Konjunktur der Wirtschaft ab. Zudem bestehe ein starker Trend zurück zum Urlaub im eigenen Lande, was vor allem den großen Reiseveranstaltern mit ihren Pauschalurlaubsangeboten rund um das Mittelmeer Probleme bereiten könnte, sagte Institutsleiter Professor Horst W. Opaschowski am Mittwoch in Hamburg. Für die 20. Deutsche Tourismusanalyse wurden 5 000 Männer und Frauen nach ihrem Urlaubsverhalten 2003 und ihren Reiseabsichten 2004 befragt.

„Viele Bundesbürger sitzen auf gepackten Koffern, müssen aber gleichzeitig ihre Gürtel enger schnallen“, sagte Opaschowski auf der am Mittwoch in Hamburg eröffneten Messe „Reisen 2004“. Immer mehr Reisewünsche müssten in kürzerer Zeit verwirklicht werden. Für die Touristikbranche habe diese Entwicklung zwei Gesichter: „Einerseits bleibt die positive Urlaubsphilosophie stabil, andererseits sinken die Umsätze“, sagte Opaschowski.

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