Verletzte in Bayern
Heftige Unwetter über Deutschland

In Bayern sind am Donnerstagabend mindestens 21 Menschen verletzt worden. In weiten Teilen Deutschlands sorgte ein Unwetter für entwurzelte Bäume, überspülte Straßen und voll gelaufene Keller. Mancherorts hatten Blitzeinschläge Stromausfälle verursacht.

HB MÜNCHEN/HAMBURG. Vereinzelt kam es zu Beeinträchtigungen des Bahnverkehrs. Viele Keller liefen voll Wasser. Die Sturmböen erreichten Windgeschwindigkeiten von bis zu 135 Kilometern pro Stunde.

In Bayern sind am Donnerstagabend mindestens 21 Menschen verletzt worden. Sturmböen knickten zahlreiche Bäume um und blockierten Bahnlinien, ein Regionalzug entgleiste, Wassermassen ergossen sich in Keller und Unterführungen. In zahlreichen Gemeinden fiel der Strom aus, teilte die Polizei mit. Das Unwetter war am Abend von Südwesten kommend über den Freistaat hinweggezogen. Bei Augsburg erreichten die Orkanböen Spitzengeschwindigkeiten von 130 Stundenkilometern.

Das Unwetter war auch in Baden-Württemberg und der Schweiz von einem ungewöhnlich kräftigen Temperatursturz begleitet. Nach Messungen der Wetterdienste sanken die Werte in etwa zwei Stunden um 10 bis 18 Grad. Besonders markant war die Abkühlung in Karlsruhe: Dort wurden nach einer Spitzentemperatur von 34 Grad am Abend nur noch 16 Grad verzeichnet.

In Nordrhein-Westfalen fielen am Donnerstagnachmittag bis zu 30 Liter Niederschlag pro Quadratmeter, berichtete der Deutsche Wetterdienst (DWD). Allein in Essen musste die Feuerwehr wegen des Unwetters zu mehr als 120 Einsätzen fahren. Über Düsseldorf tobte ein Gewitter mit Hagel und sehr starken Regenfällen.

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