Verspätungen und Ausfälle
Bahn bekommt Probleme nicht in den Griff

Zugreisende in Deutschland müssen sich weiter auf längere Wartezeiten einstellen. Auch am Dienstag hat die Deutsche Bahn die durch die Wetterlage angespannte Situation auf den Gleisen nicht unter Kontrolle. Entgegen erster Aussagen fallen auch erneut Verbindungen ganz aus.
  • 0

HB BERLIN. Bahnfahrer müssen sich im Fernverkehr wegen des Winterwetters weiterhin auf Verspätungen einstellen. Einige wenige Züge seien ganz ausgefallen, berichtete ein Bahnsprecher am Mittag in Berlin. „Die Züge sind gut gefüllt, aber nicht an der Kapazitätsgrenze“, sagte er. Es sei noch zu früh, von einer Entspannung der Lage zu sprechen. „Wir haben immer noch eine Extremsituation.“

Weiterhin gelte für die ICE das Tempolimit 200. Die Hochgeschwindigkeitszüge fahren sonst auf Schnellstrecken 230 bis 300 Kilometer pro Stunde. In Süddeutschland hat sich das Wetter am Dienstag etwas beruhigt, Schnee ging in Regen über. Im Norden blieb es eisig, es fiel aber kaum neuer Schnee.

Mit heftigen Schneefällen und kräftigen Minus-Graden hat das winterliche Wetter Straßen, Schienen und Luftverkehr auch den Dienstag wieder geprägt. Der Flughafen Frankfurt musste am frühen Morgen wegen neuer Schneefälle gesperrt werden, konnte aber nach dreieinhalb Stunden Stillstand am Vormittag seinen Betrieb wieder aufnehmen. Zunächst wurde jedoch nur eine der drei Bahnen freigegeben. Für den Tag werden weiter erhebliche Behinderungen und Flugausfälle erwartet.

Bei der Bahn gab es zudem einen schweren Unfall mit zwei Todesfällen. Auf der Strecke Köln-Mülheim hatte eine Regionalbahn eine Gruppe von Gleisarbeitern während der Räumarbeiten erfasst. Ein 40-Jähriger und ein 41 Jahre alter Mann kamen dabei ums Leben. Wie es zu dem Unglück kam, war zunächst unklar.

Seite 1:

Bahn bekommt Probleme nicht in den Griff

Seite 2:

Seite 3:

Kommentare zu " Verspätungen und Ausfälle: Bahn bekommt Probleme nicht in den Griff"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%