Versteckte Kosten
Mehr Transparenz bei Flugpreisen gefordert

Der Verkehrsausschuss des Europaparlaments fordert mehr Transparenz beim Verkauf von Flugtickets. Das Parlamentsplenum befasst sich voraussichtlich noch vor der Sommerpause mit dem Thema, anschließend sind die EU-Regierungen gefragt.

HB BRÜSSEL. Ein Beschluss der Abgeordneten vom Dienstag werde „der weit verbreiteten Praxis falscher Lockangebote und missverständlicher Preisauskünfte“ ein Ende setzen, erklärte der SPD-Verkehrsexperte Ulrich Stockmann in Brüssel. Passagiere sollten demnach „schon während der Buchung klare und eindeutige Informationen über den tatsächlichen Flugpreis sowie über alle anderen anfallenden Kosten wie Steuern, Flughafengebühren, Buchungskosten im Internet und Reisebüros erhalten“.

Vor allem Billigflieger würden immer wieder falsche Angaben zu den Kosten für den eigentlichen Flug machen, kritisierte der SPD-Abgeordnete. Die Parlamentarier wollten diesen Unternehmen keineswegs ihr Geschäft verbieten: „Aber es muss endgültig Schluss sein mit scheinbar billigen Angeboten im Internet und auf Plakaten, die sich nachträglich als teure Ferienflüge herausstellen.“ Die Regelung für besser durchschaubare Preise gehört zur Neufassung verschiedener Verordnungen zum Luftverkehrsmarkt in Europa. Wenn das Gesamt-Parlament den Beschluss vor der Sommerpause übernimmt, muss der Ministerrat sich noch damit befassen.

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