Videokonferenz erlebt Renaisance
Moderne Kommunikationstechnik ersetzt teure Geschäftsreisen

Die neue Ära bei Adidas-Salomon begann 2004. Für ein internes Software-Projekt mussten mehr als 100 Mitarbeiter aus Asien, Amerika und Europa ihr Wissen austauschen. Ein Heiden-Aufwand, hätte man sich irgendwo getroffen. Die Projektleitung entschied darum, ein virtuelles Kommunikations-Tool einzusetzen.

HAMBURG. Das globale Team trifft sich seitdem regelmäßig und kostengünstig bei virtuellen Konferenzen. Dokumente werden über Webex übertragen, gesprochen wird via Telefon. Das ersetzt „eine Menge Geschäftsreisen“, sagt Ronald Urban, IT-Manager bei Adidas-Salomon.

Das Beispiel aus Herzogenaurach ist kein Einzelfall. Virtuelle Meetings sind wieder im Trend. Sie erleben gewissermaßen eine Renaissance, denn neu sind sie nicht. Internet-Telefonie gibt es bereits seit zehn Jahren, Team-Werkzeuge stecken schon seit langem in jedem Windows-Betriebssystem. Doch erst heute werden die Tools von immer mehr Firmen entdeckt und genutzt. Mit Erfolg, denn die Kommunikationshelfer senken fleißig Kosten.

Bis zu ein Viertel aller heutigen Geschäftsreisen, schätzt Jo-Achim Hamburger, Travel Manager für AB Electrolux, könnten in den nächsten drei Jahren von virtuellen Meetings ersetzt werden. Nach einer Schätzung des Beratungsunternehmens Corporate Travel Consulting lassen sich sogar 50 Prozent aller heutigen Geschäftsreisen vermeiden.

Die Wiedergeburt der Telemedien hat viele Gründe: So macht die moderne Breitband-Kommunikation den Dialog via Internet einfach und zuverlässig. Und statt teurer Video-Konferenzausrüstung reicht heute der PC. Online-Konferenzen bieten zudem einen echten Qualitätsvorteil: Dokumente können etwa gemeinsam bearbeitet werden, Sitzungen sind automatisch protokolliert.

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