Viele Flüge wurde abgesagt
British Airways erwägt Schadenersatzklage

Das Chaos auf den drei Londoner Flughäfen hält an. Die Fluggesellschaften machen den Betreiber BAA dafür verantwortlich. British Ariways will möglicherweise sogar klagen. Doch damit nicht genug: Nun droht der britischen Metropole auch noch der Zusammenbruch von Teilen ihres U-Bahnsystems.

HB LONDON. Gewerkschaften drohten am Dienstag für die letzte Augustwoche massive Lohnstreiks an, die mehrere Linien des „Underground“-Netzes lahm legen könnten.

Derweil litten Flugreisende auf den drei großen Londoner Airports auch am Dienstag unter chaotischen Zuständen - fünf Tage nach der Auslösung von Terroralarm wegen angeblich geplanter Sprengstoffanschläge auf Passagiermaschinen. Wegen massiver Verzögerungen bei den Sicherheitskontrollen mussten erneut zahlreiche Flüge gestrichen werden.

Allein British Airways strich am Dienstag 41 Flüge von London- Heathrow und 11 von London-Gatwick. Der Billigflieger Ryanair sagte in London-Stansted 8 Flüge ab. British Airways, die größte Fluggesellschaft des Königreichs, erwägt eine Schadenersatzklage gegen den Airport-Betreiber BAA.

Das Unternehmen, das auch für die Kontrollen verantwortlich ist, habe keine Vorkehrungen für einen Notfall getroffen und sei daher mit Schuld an dem Chaos, erklärte British Airways-Chef Willie Walsh. Auch Ryanair kritisierte „die chronische Unfähigkeit von BAA“, mit den verschärften Vorschriften für Personenkontrollen fertig zu werden.

Dabei waren die Auflagen, die Körperkontrollen jedes einzelnen Passagiers zur Pflicht machten, bereits am Montag wieder aufgehoben worden. Passagiere dürfen seitdem auch wieder Handgepäck in der Größe einer Laptoptasche und elektronische Geräte mit an Bord bringen. Verboten sind weiterhin Flüssigkeiten.

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