Warner streicht Star
Charlie Sheen endgültig rausgeworfen

Kein "Two and a Half Men" mehr für Charlie Sheen: Der Star der Serie, immerhin bestbezahlter TV-Darsteller, hatte sich mit skandalösem Verhalten selbst ins Abseits manövriert. Noch ist unklar, wie es weitergeht.
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Jetzt ist endgültig Schluss für Charlie Sheen: Wegen der Eskapaden der vergangenen Wochen hat die Produktionsfirma Warner Brothers den Schauspieler gefeuert. „Nach gründlicher Erwägung hat Warner Bros. Television die Dienste von Charlie Sheen für „Two and a Half Men“ mit sofortiger Wirkung gekündigt“, teilte das Studio am Montag (Ortszeit) mit.

Über die Zukunft der Fernsehserie, die als eine der erfolgreichsten des vergangenen Jahrzehnts gilt und mit sehr guten Quoten auch in Deutschland bei ProSieben läuft, solle später entschieden werden. US-Medien spekulieren bereits über mögliche Nachfolger, die meisten rechnen jedoch mit einem Ende der seit 2003 laufenden Serie.

Der US-Sender CBS hatte die aktuelle Staffel in der vorletzten Woche abgebrochen - da waren 16 Episoden der achten Staffel abgedreht und ausgestrahlt. CBS hat also keine neuen Folgen in der Hinterhand, um die US-Fans weiter bei der Stange halten zu können.

In Deutschland können sich Fans von „Two and a Half Men“ aber noch auf einige frische Episoden freuen: ProSieben strahlt derzeit dienstags um 21.10 Uhr die siebte Staffel als Premiere im deutschen TV aus; außerdem laufen ältere Folgen als Wiederholung bei ProSieben und dem Schwestersender Kabel eins.

CBS hatte in einer kurzen Mitteilung „Äußerungen, Benehmen und Zustand“ Sheens als Grund für den Abbruch angegeben. Der 45-Jährige war nicht nur in der Serie der trinkende Frauenheld, auch im wahren Leben hatte er kaum ein Glas oder eine Frau stehen lassen.

Doch weil die Serie nach wie vor erfolgreich ist, hatten Sender und Produktionsteam dem früheren Hoffnungsträger („Platoon“, „Wall Street“) vieles verziehen. Schließlich hatte Sheen das Fass zum Überlaufen gebracht, als er den Produzenten Chuck Lorre, auch noch unter Anspielung auf dessen jüdischen Glauben, als „verseuchte kleine Made“ beschimpft und ihm „nichts als Schmerz“ gewünscht hatte.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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