Warnstreik
Berliner Flughäfen lahm gelegt

Ein Warnstreik hat am Morgen den Flugverkehr auf den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld nahezu vollständig lahm gelegt. Obwohl der Streik nur von 5 bis 8 Uhr dauerte, ist das Chaos jedoch keineswegs vorbei. Für den ganzen Tag müssen Reisende mit Beeinträchtigungen rechnen.

HB BERLIN. Ein Warnstreik der Beschäftigten von zwei Abfertigungsunternehmen hat seit Freitagmorgen 5.00 Uhr den Flugverkehr auf den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld nahezu vollständig lahm gelegt. Einerseits fliegen keine Maschinen ab, andererseits gibt es auch keine Flüge nach Berlin, sagte ein Sprecher der Flughäfen. Durch den Streik könnten das Gepäck nicht befördert und die Passagiere nicht abgefertigt werden. Sie müssten auch nach dem Ende des Warnstreiks um 08.00 Uhr den ganzen Tag über mit Verspätungen oder gar dem Ausfall von Flügen rechnen.

Zu den auf drei Stunden befristeten Arbeitsniederlegungen hatte die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di aufgerufen. Sie will für die Beschäftigten der Abfertigungsunternehmen GlobeGround Berlin (GGB) und GroundService International (GSI) einen gemeinsamen Tarifvertrag erzwingen. Durch einen solchen Tarifvertrag würde nach Auffassung des zuständigen Gewerkschaftssekretärs Michael Walter ein weiteres Lohndumping verhindert. Die beiden Unternehmen fordern für die 1600 Beschäftigten eine Lohnsenkung um 20 Prozent. Diese soll bis 2012 festgeschrieben werden.

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