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Wellness für das Handicap

Manche Hotels bieten in in ihren Spas auch Golf-Anwendungen. Nicht nur zur Entspannung – auch für ein präziseres Spiel: Denn fehlen Konzentration und innere Gleichgewicht, ist ein guter Schlag nur selten möglich. Mentales Training und spezielle Entspannungsverfahren gehören deshalb zur Golfer-Wellness.

DÜSSELDORF. Der Kontrast zu kartongefüllten Supermarktreihen könnte nicht größer sein: Bereits 1976, lange vor der Golf-Euphorie unserer Tage, baute Discountkönig Karl Albrecht (Aldi-Süd) den Club Öschberghof bei Donaueschingen, samt angeschlossenem Vier-Sterne-Superior-Hotel.

Zum 25-jährigen Bestehen im Jahr 2001 wurde das Haus gründlich geliftet und präsentiert sich seitdem als feines Designhotel, das elegant und leicht wirkt. Das Interieur überzeugt mit klaren Formen, warmen Tönen und edlen Materialien. Das nun 1 800 Quadratmeter große Areal wurde mit viel Holz, Glas und Stein gestaltet. Das Beleuchtungskonzept am 25 Meter langen Pool hat künstlerische Qualitäten, die Ausstattung unerhörte Extravaganzen: Ein gläserner Aufzug führt in die Blockhaussauna auf dem Dach, ein Schneeiglu sorgt für eine ebenso kreislaufschonende wie prickelnde Abkühlung nach diversen Schwitzrunden.

„Gäste fragen uns oft, ob wir nach Feng-Shui eingerichtet sind“, erzählt Hoteldirektor Alexander Aisenbrey. Das ist es zwar nicht, das Golfhotel Öschberghof. Dennoch ist Wellness ein Schwerpunkt im Öschberghof. Auch beim Golfen soll alles im richtigen Fluss sein. Denn rund 40 Prozent der Freizeitgolfer leiden unter Beschwerden – meist Rückenprobleme, gefolgt von Handgelenk-, Ellbogen- sowie Kniebeschwerden. Ohne Ausgleichstraining kann es zu einseitigen Abnutzungen kommen. Speziell für Golfspieler wurde im Öschberghof daher ein Medical-Golf-Programm eingeführt, das Sportwissenschaftlerin Dr. Petra Mommert-Jauch, die das Programm betreut, so erläutert: „Im Medical-Golf-Programm werden rückenschonende Bewegungsmuster erlernt. Der Golfspieler muss sich seiner Rücken- und Beckenpositionen in allen golfspezifischen Situationen bewusst werden, um sich richtig bewegen zu können. Dies dient nicht nur einem schmerzfreien, sondern auch besseren Golfspiel.“

So werden auch Koordination und Beweglichkeit für ein präzises Spiel und eine größere Schlagweite trainiert. So genannte propriorezeptive Übungen sollen helfen, die richtigen Muskeln anzusteuern und dadurch gezielter und mit weniger Kraft spielen zu können. Konzentrationsfähigkeit beim Golfspiel verbessert die Leistung. Fehlen die Konzentration und das innere Gleichgewicht, so ist ein guter Schlag nur selten möglich. Mentales Training und spezielle Entspannungsverfahren gehören deshalb genauso zur Golfer-Wellness.

Bei der Hotel- und Resort-Kette Arosa setzt man auf „Medizinisches Gesundheits-Coaching“, das von den hauseigenen Experten in Zusammenarbeit mit dem Präventions-Zentrum am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf ausgearbeitet wurde.

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