Weltuntergangsstimmung im Norden
Unwetter richtet Millionenschäden an

Mit Regenmengen von fast 20 Litern je Quadratmeter innerhalb einer Stunde fegte ein schweres Unwetter über den Norden Deutschlands. Bäume stürzten um, Bahnen wurden umgeleitet.

HB HAMBURG. Kurz nach Sonnenaufgang brach das Gewitter über dem Norden los. Dicke Gewitterwolken verdunkelten den Himmel, innerhalb einer Stunde prasselten an vielen Orten fast 20 Liter Regen je Quadratmeter nieder. Bei den Feuerwehren herrschte Daueralarm. Brände brachen aus, im Verkehr kam es zu mehreren Unfällen - nach ersten Schätzungen gab es Millionenschäden.

Gewitter mit zahlreichen Blitzschlägen und zum Teil starkem Regen hielten die Einsatzkräfte in Atem. Der Bahnverkehr rund um Hamburg war gestört. In Bad Bramstedt (Schleswig Holstein) übersah ein Lastwagenfahrer beim Abbiegen wegen der schlechten Sicht einen siebenjährigen Jungen auf einem Fahrrad. Der Schüler wurde schwer verletzt.

Der Sturm entwurzelte Bäume, die auf Dächer und Autos stürzten und Straßen blockierten. Keller liefen voll, Fahrbahnen wurden überflutet und Gullydeckel aus der Fassung gedrückt. Am Flughafen Hamburg fielen innerhalb von einer Stunde 19,4 Liter Regen je Quadratmeter. In den Keller der Strafanstalt Fuhlsbüttel lief das Wasser. Allein in der Hansestadt zählte die Feuerwehr innerhalb von dreieinhalb Stunden rund 260 wetterbedingte Einsätze.

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