Wenige Lufthansa-Passagiere betroffen
Streik bei SAS lähmt Flugverkehr in Schweden

Ein Streik des Kabinenpersonals bei der skandinavischen Fluggesellschaft SAS hat am Freitag den Flugverkehr mit Schweden lahm gelegt. Rund 300 Flüge wurden gestrichen, teilte die Fluglinie mit. Für die wenigen betroffenen Lufthansa-Passagiere sind Umbuchungen möglich. Die Dauer des Streiks war zunächst offen.

HB STOCKHOLM/FRANKFURT. Die Gewerkschaft verlangt bessere Arbeitsbedingungen für ihre 800 Mitglieder bei der SAS in Schweden. Die Kosten des Ausstands schätzt die SAS auf 2,2 Mill. Euro am Tag.

Von dem Streik ist die Lufthansa nur in einem geringen Maß betroffen. Es würden keine direkten Lufthansa-Flüge in Mitleidenschaft gezogen, sondern nur rund 270 Codeshare-Flüge mit SAS, sagte ein Lufthansa-Sprecher am Freitag. Hierbei handele es sich um eine überschaubare Anzahl von Passagieren. Eine genaue Zahl könne er derzeit noch nicht nennen. Diesen Passagieren biete Lufthansa ihren üblichen Service an. Dazu gehörten beispielsweise kostenlose Umbuchungen, sagte der Sprecher. Zum anderen setze Lufthansa bei ihren selbst durchgeführten Flügen größeres Fluggerät ein, damit diese Gäste befördert werden könnten.

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