Wetter
Hitzewelle in den USA erreicht Ostküste

Die Hitzewelle in den USA hat nun auch die Ostküste erreicht. In New York wurden für die kommenden Tage Temperaturen bis zu 40 Grad Celsius vorhergesagt. Die Zahl der Todesopfer steigt weiter.

HB NEW YORK. In Chicago, Baltimore und Washington näherte sich die Quecksilbersäule schon am Dienstag dieser Marke, 37 Grad wurden allemal erreicht. Nachdem in der vergangenen Woche in Kalifornien bereits 164 Menschen der Hitzewelle zum Opfer gefallen waren, wurden nun auch weiter östlich mehrere Todesfälle registriert.

In Conyers im Staat Georgia starb ein 15-jähriger Schüler, der tags zuvor beim Fußballtraining wegen der Hitze zusammengebrochen war. Aus dem Staat Illinois wurden mindestens drei Hitzetote gemeldet. In der dortigen Millionenstadt Chicago wurden etwa 1.200 Menschen aus ihren Wohnblocks evakuiert, nachdem am Montagabend die Stromversorgung teilweise zusammengebrochen war. Davon waren insgesamt 20.000 Menschen betroffen.

Die Stromversorger rechneten wegen der Hitze mit einer Rekordnutzung von Klimaanlangen und Ventilatoren. Sie versicherten aber, dass die Versorgung nicht gefährdet sei. Gleichwohl wurden in New York Maßnahmen zur Energieeinsparung in Gang gesetzt. Unter anderem mussten Büros ihre Klimathermostate von 22 Grad auf 25 Grad Celsius hochstellen. Der jüngste 10-tägige Stromausfall im Stadtteil Queens war den Einwohnern ebenso wie den Behörden noch gut in Erinnerung.

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