Wetter
Nun drohen Schneeverwehungen

Das erwartete Schneechaos im Osten und Norden Deutschlands ist bis zum Donnerstagmorgen ausgeblieben. Doch die Meteorologen geben noch keine Entwarnung: Im Tagesverlauf könne heftiger Wind aufkommen und den frisch gefallenen Schnee auftürmen.

HB BERLIN. Wie die Polizei mitteilte, kam es nur zu wenigen witterungsbedingten Verkehrsunfällen. In Hagen wurde ein Auto in das Schaufenster eines Möbelgeschäftes geschleudert. Zwei Menschen wurden verletzt. Bei einem Glätteunfall auf der Autobahn 4 in Sachsen wurden drei Menschen verletzt, darunter zwei 11 und 14 Jahre alte Mädchen schwer. In Sachsen wurde die zwischenzeitlich gesperrte B170 zwischen Dresden und dem Grenzübergang Zinnwald wieder für den Verkehr freigegeben.

Im Norden dagegen blieb es bis zum frühen Morgen ruhig. „Die Räumfahrzeuge sind unterwegs, aber es gibt keine Probleme“, sagte ein Polizeisprecher in Stralsund. Auch die Feuerwehr Hamburg hatte zunächst keine Einsätze wegen des Wetters. In Schleswig-Holstein waren vorsorglich alle Schwertransporte auf Autobahnen gestoppt worden.

Der Deutsche Wetterdienst hob eine Unwetterwarnung für Thüringen auf. Für weite Teile Sachsens und Sachsen-Anhalts galt die Warnung jedoch weiter. In Sachsen habe sich der Schneefall zwar ebenfalls abgeschwächt, doch könne es im Laufe der Nacht und am Tage wieder heftiger schneien, hieß es.

Für den weiteren Tagesverlauf rechnen Meteorologen mit starken Schneeverwehungen in Ost- und Norddeutschland. Bei viel Neuschnee und Stürmen könne es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen.

Auch andere Länder Europas hatten den Wintereinbruch deutlich zu spüren bekommen: Am Mittwoch schneite es von Nordfrankreich bis Kroatien. Selbst in der toskanishen Stadt Florenz war alles in Weiß gehüllt.

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