Wetter
Winter kehrt nach Deutschland zurück

Keine Spur von „Winter, ade...“: Kurz nach dem kalendarischen Frühlingsbeginn haben erneut glatte Straßen für zahlreiche Unfälle gesorgt. Auch die Aussichten für die kommenden Tage sind wenig frühlingshaft. Am Mittwoch kann es auch in tiefen Lagen schneien.

HB FRANKFURT/MAIN. In Norddeutschland, aber auch in Baden-Württemberg und Sachsen hatten Autofahrer in der Nacht zum Dienstag und am Morgen mit den Auswirkungen des erneuten Wintereinbruchs zu kämpfen. In der Nähe von Marburg in Hessen kam ein 18-jähriger Autofahrer bei einem Glätteunfall ums Leben. In den kommenden Tagen bringt Tief Ingo weiter Regen und Schnee.

Der 18-Jährige kam gegen 06.00 Uhr morgens mit seinem Wagen in einer langgezogenen Kurve auf eisglatter Fahrbahn ins Rutschen, stürzte eine Böschung hinab und prallte gegen einen Baum, wie die Polizei mitteilte. Offenbar war er nicht angeschnallt. Auch bei Darmstadt kam es bereits am späten Montagabend wegen starken Hagelschlags zu mehreren Unfällen: Auf der A5 gab es gegen 20.40 Uhr zwei Unfälle, in die insgesamt acht Fahrzeuge verwickelt waren. Fünf Personen wurden leicht verletzt.

In der Nähe von Münster gab es am Montagabend auf der B 45 zwei Unfälle auf winterglatter Fahrbahn durch Hagel, bei denen ein Fahrer leicht und eine Beifahrerin schwer verletzt wurde. Die B 45 musste eine Stunde voll gesperrt werden. In Sachsen gab es auf der A4 zwischen 22.40 Uhr und 23.50 Uhr sieben Verkehrsunfälle. Insgesamt waren acht Fahrzeuge beteiligt, eine Person wurde leicht verletzt.

Auf der Autobahn 210 zwischen Kiel und Rendsburg gab es gleich vier Glätteunfälle. So rutschte etwa ein VW-Lieferwagen in einen mit Blaulicht abgestellten Streifenwagen, der eine andere Unfallstelle absicherte. Die Polizisten saßen nicht im Auto, der VW-Fahrer wurde verletzt. Beim baden-württembergischen Biberach kam es am Dienstagmorgen auf der B 30 zu vier Unfällen wegen Schnee- und Eisglätte, zwei Personen wurden leicht verletzt. Auch bei Oggelshausen kam am frühen Morhen ein Autofahrer bei Eisglätte von der Straße ab, er blieb unverletzt. Bei Titisee-Neustadt verursachte Straßenglätte bis zum Mittag vier Unfälle, bei denen niemand verletzt wurde.

Auch die Aussichten für die kommenden Tage sind wenig frühlingshaft. An der Nordostflanke des Azorenhochs werden „am laufenden Band Tiefdruckgebiete nach Mitteleuropa gelenkt“, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte. So soll es in den nächsten Tagen bei Temperaturen zwischen zwei und neun Grad wechselhaft bleiben und immer mal wieder regnen. Am Mittwoch kann es auch in tiefen Lagen zunächst schneien, der Schnee soll dann aber in Regen übergehen. Im Bergland ist aber auch danach noch Schnee möglich. Zum Ende der Woche und Beginn der nächsten Woche soll es wechselhaft bleiben, aber etwas milder werden.

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