Academy Awards Ausländische Filmemacher beklagen „Fanatismus“ in USA

Kurz vor der Oscar-Verleihung diesen Jahres haben alle nominierten ausländischen Filmemacher eine gemeinsame Erklärung abgegeben. Darin werfen sie den USA ein Klima des Fanatismus und Nationalismus vor.
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Kurz vor der Verleihung des "Goldjungen" wird den USA Fanatismus vorgeworfen. Quelle: AFP
Oscar 2017

Kurz vor der Verleihung des "Goldjungen" wird den USA Fanatismus vorgeworfen.

(Foto: AFP)

Beverly HillsVor der Oscar-Verleihung haben die Regisseure aller fünf nominierter ausländischer Filme ein „Klima des Fanatismus und Nationalismus“ in den USA und andernorts beklagt. Besonders bedauernswert sei, dass dieses Klima auch von den führenden Politikern erzeugt werde, hieß es in der gemeinsamen Erklärung vom Freitag. Die Filmemacher, darunter der iranische Regisseur Asghar Farhadi („The Salesman“) und die deutsche Regisseurin Maren Ade („Toni Erdmann“), kritisierte, dass in der Politik zwischen Geschlecht, Religion, Hautfarbe und Sexualität unterschieden werde.

Sie erklärten, ihren Oscar allen Menschen, Künstlern, Journalisten und Aktivisten zu widmen, die sich für Meinungsfreiheit und Menschenrechte einsetzten. Der renommierte Preis wird am Sonntag in Los Angeles verliehen.

  • rtr
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