Boris Becker Schweighöfer verfilmt Leben der Tennislegende

30 Jahre nach dem legendären Wimbledon-Sieg von Boris Becker soll dessen Lebensgeschichte nun verfilmt werden. Schauspieler und Produzent Matthias Schweighöfer hat sich mit seiner Produktionsfirma die Rechte gesichert.
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Eine grobe Ähnlichkeit zum einstigen Tennisprofi Boris Becker ist vorhanden. Doch wer den Ex-Sportler spielen wird, steht noch nicht fest, Schauspieler Matthias Schweighöfer hat sich zunächst einmal nur die Rechte gesichert. Quelle: dpa
Boris Becker und Matthias Schweighöfer

Eine grobe Ähnlichkeit zum einstigen Tennisprofi Boris Becker ist vorhanden. Doch wer den Ex-Sportler spielen wird, steht noch nicht fest, Schauspieler Matthias Schweighöfer hat sich zunächst einmal nur die Rechte gesichert.

(Foto: dpa)

Berlin30 Jahre nach seinem ersten Wimbledon-Sieg soll das sportliche Leben von Tennis-Legende Boris Becker (47) verfilmt werden. Schauspieler und Produzent Matthias Schweighöfer (34) habe sich mit seiner Produktionsfirma „Pantaleon“ die Rechte gesichert, berichtete die „Bild“-Zeitung (Dienstag).

„Boris Becker ist einer der geachtetsten Deutschen weltweit. Wo man hinkommt, kennen und bewundern die Leute Boris Becker“, sagte Schweighöfer dem Blatt. „Wir wollen erzählen, wie alles begann – die Entstehungsgeschichte eines Idols.“

Die Tennislegende und ihr Twitter-Streit
Boris Becker
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Er war das Gesicht von AOL. Im Jahre 2000 hat er mit der Frage: „Bin ich schon drin?“ das frühe Internet geprägt. Dort im Netz, genauer auf Twitter, liefert er sich nun einen Streit mit dem „Stern“. Der hatte Becker nach der Verleihung der Best Brands Awards im Bayerischen Hof in München mit der Aussage zitiert: „Ich bin seit 15 Jahren drin. Ich habe vor 15 Jahren das Internet erfunden.“ Becker selbst schießt gegen das Magazin, dass ihn absichtlich falsch zitiert habe, nämlich verkürzt. Der Ex-Tennisprofi schreibt über den Nachrichtendienst Twitter „Freue mich, dass der #Stern (mal wieder) mich bewusst falsch zitiert hat..." Der Stern habe den Zusatz „für mich“" vergessen. Der bei Twitter aktive Ex-Tennisstar fügte außerdem den Hashtag "Auflagensteigerung" hinzu.“

Lilly Becker
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Boris Beckers Ehefrau Lilly Becker machte jüngst mit verführerischen Fotos auf sich aufmerksam. Im People-Magazin „Gala“ gewährt sie aus Anlass des Filmstarts von „Fifty Shades of Grey“ tiefe Einblicke. „Schöne Dessous sehen doch bei jeder Frau toll aus – auch bei mir spielt Lingerie eine Rolle", lautet der Kommentar von Lilly Becker (38) zu den Fotos. ...

Lilly Becker
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... Lilly Becker erklärte auch, wie sie zu den Praktiken im Film steht. „Ich mag keine Schmerzen. Ich will Spaß, es muss dabei aber alles spielerisch bleiben. Wenn mein Mann mich schlagen würde – ich würde bestimmt zurückschlagen. Und ganz ehrlich: Das würde ihm nicht guttun.“

Bettgeflüster
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Im GALA-Interview sprach Lilly Becker 2015 ganz offen über ihr Liebesleben mit der Tennis-Legende. „Von Natur aus bin ich zwar nicht so die Verführerin, aber wenn ich in der Stimmung bin, dann lasse ich mir für meinen Mann was einfallen! Nach einem Glas Champagner geht es ganz leicht.“ Außerdem erklärte Lilly, dass sie sich am attraktivsten fühle, wenn ihr Mann zu ihr sage: „Schatzi, du siehst toll aus!“

Novak Djokovic
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Becker ist seit einer Weile auch wieder im Tenniszirkus. Unter seinen Fittichen: der Serbe Novak Djokovic. Völlig überraschend wurde Becker neuer Trainer des Top-Spieler. Der dreimalige Wimbledonsieger betreut den Serben als Chefcoach und bereitete ihn als erste Aktion auf die Mitte Januar 2014 in Melbourne beginnende Australian Open vor. „Ich bin total begeistert, die Möglichkeit zu haben, mit Boris zu arbeiten. Er ist eine wahre Legende“, sagte Djokovic in einer am Mittwoch verbreiteten Pressemitteilung. „Ich bin stolz, dass Novak mich gefragt hat, sein Coach zu sein“, meinte Becker.

Wetten, dass..? aus Augsburg
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Becker hatte von 1997 bis 1999 als Teamchef des deutschen Davis-Cup-Teams fungiert, war ansonsten nach seinem Karriereende aber nicht als Trainer in Erscheinung getreten. Zuletzt war Boris Becker wieder verstärkt präsent gewesen – allerdings stets im nicht-sportlichen Bereich, wie hier bei „Wetten, dass..?“, wo er mit Ehefrau Lilly neben Moderator Markus Lanz Platz nahm. Im Vorfeld dieser Sendung hatte er via Twitter bereits die Verkündung einer Neuigkeit angekündigt, dann aber gekniffen, die Zuschauer auf Januar vertröstet und gesagt: „Manchmal gehen beim twittern meine Finger mit mir durch.“

Der Gipfel der Peinlichkeit
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Bemerkenswerte Höhen erreichte die Selbstdemontage der ehemaligen Tennislegende im Oktober 2013: In der Fernsehshow „Alle auf den Kleinen“ setzte er seinen „Streit“ mit Oliver Pocher in Köln vor laufenden Kameras fort, ließ sich mit Tomaten beschießen und versuchte – mit Fliegenklatschen am Kopf – Tore gegen Pocher zu machen.

Das Drehbuch zu der internationalen Co-Produktion werde momentan entwickelt. Der Drehbeginn sei für 2016 geplant. „Alles im Leben hat seinen richtigen Moment, jetzt, zum 30. Jahrestag meines ersten Wimbledonsieges, ist es der richtige Zeitpunkt, einen Film darüber zu machen“, erklärte der dreimalige Wimbledon-Gewinner Becker.

Wer ihn in dem Film spielt, ist dem Bericht zufolge noch offen.

  • dpa
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