Deutschland und Hollywood Schauspielerin Christine Kaufmann gestorben

Mit „Rosen-Resli“ wurde sie zum Kinderstar. Für „Stadt ohne Mitleid“ erhielt sie später einen Golden Globe. Nun ist die deutsche Schauspielerin Christine Kaufmann im Alter von 72 Jahren verstorben.
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Die Schauspielerin war auch als Autorin aktiv. Sie schrieb Wellness- und Beauty-Bücher. Quelle: dpa
Christine Kaufmann

Die Schauspielerin war auch als Autorin aktiv. Sie schrieb Wellness- und Beauty-Bücher.

(Foto: dpa)

MünchenDie Schauspielerin Christine Kaufmann ist tot. Sie starb in der Nacht zum Dienstag im Alter von 72 Jahren, wie ihr Management der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Zuletzt hatte sich die Familie sehr besorgt über den Gesundheitszustand der erkrankten Künstlerin geäußert.

Christine Kaufmann war ein Kinderstar: Als Neunjährige eroberte sie 1954 in dem Film „Rosen-Resli“ unter der Regie von Harald Reinl die Herzen der Kino-Zuschauer. Für ihr Hollywooddebüt in „Stadt ohne Mitleid“ (1961) erhielt sie einen Golden Globe. Darin spielte Kaufmann an der Seite von Kirk Douglas ein Kleinstadtmädchen, das Opfer einer Vergewaltigung wird. Es folgten weitere Engagements in Hollywoodfilmen wie „90 Minuten nach Mitternacht“ (1962) und „Taras Bulba“ (1962).

Schlagzeilen machte 1963 ihre Heirat mit dem 20 Jahre älteren Hollywoodstar Tony Curtis. Nach fünf Jahren wurde die Ehe geschieden, Kaufmann kehrte mit den beiden Töchtern nach Deutschland zurück.

Wie Deutschlands TV-Moderatoren Kasse machen
Stefan Raab ist wieder da!
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Stefan Raab

Dick im Geschäft ist der TV-Tausendsassa Stefan Raab. „TV Total“, „Schlag den Raab“ oder die „Wok-WM“ locken Millionen vor die Mattscheibe. Damit das so bleibt, greift Pro Sieben tief in die Tasche. Ein Fünf-Jahres-Vertrag mit der  Produktionsfirma Raab TV Produktion sichert dem Sender für weitere fünf Jahre die Rechte an den TV-Events – Kosten: 185 Millionen Euro*.

*Die genannten Zahlen in der Bildergalerie sind dem "Manager Magazin" entnommen.

Thomas Gottschalk praesentiert seine finale Sommersendung
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Thomas Gottschalk

Lange galt Thomas Gottschalk als der Entertainer der deutschen Fernsehlandschaft. Mit einer kurzen Unterbrechung steuert der Lockenkopf seit 1987 den Mercedes Benz der deutschen TV-Unterhaltung, „Wetten, dass…?“. 2010 hatte die Samstagabend-Show durchschnittlich 9,12 Millionen Zuschauer.

Aber auch wenn damit Ende des Jahres Schluss sein wird – finanziell hat der 61-Jährige, nicht zuletzt auch dank seines inzwischen 20 Jahren laufenden Werbevertrags mit Haribo, längst ausgesorgt. Sein geschätztes Jahreseinkommen beläuft sich auf rund 10 Millionen Euro. Trotzdem wird Gottschalk nicht von der Bildfläche verschwinden. Ab Januar 2012 moderiert das TV-Urgestein eine Vorabendsendung in der ARD. Im Gegensatz zu seinen TV-Kollegen ist Gottschalk einer der wenigen ohne eigene Produktionsfirma im Rücken.

2010! Menschen, Bilder, Emotionen
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Günther Jauch

Egal ob „Na siehste!“, „Stern TV“ oder „Wer wird Millionär“: Was der Showmaster Günther Jauch anpackt, wird zum Quotenhit – und spielt Millionen an Werbeerlösen ein. Aber nicht nur vor der Kamera ist der 55-jährige Münsteraner äußerst erfolgreich.

Mit seiner Produktionsfirma I&U Information und Unterhaltung produziert Jauch neben seiner am 11. September 2011 beginnenden ARD-Talkshow „Günther Jauch“ oder „Stern TV“ auch sendefertige Programme für diverse Kanäle und Moderatoren – Auftragsvolumen 10,5 Mio. Euro pro Jahr.    

HARALD SCHMIDT
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Harald Schmidt

Das regelmäßige Wechseln zwischen ARD und Sat 1 scheint den Marktwert des Berufszynikers nicht geschmälert zu haben. Für seine Rückkehr zu dem Privatsender streicht der 53-Jährige jährlich 8,4 Millionen Euro ein. Bereits von 1995 bis 2003 sorgte der Entertainer mit der "Harald Schmidt Show" für Quote im Nachtprogramm von Sat 1. Ab 1998 produzierte er die Sendung mit seiner Firma Bonito selbst. 2004 gründete Schmidt gemeinsam mit Ex-Sat-1-Chef Fred Kogel die Kogel & Schmidt GmbH, die seitdem die Show des Entertainers produziert.

 

kerner
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Johannes B. Kerner

2009 kehrte der medial omnipräsente TV-Moderator zu Sat 1 zurück. Dort moderierte der 46-Jährige bereits in den 1990er Jahren unter anderem die Sportsendung „Ran“. Neun Millionen Euro pro Jahr lässt sich der Sender die Wiederverpflichtung kosten. Zuvor war der der gebürtige Bonner regelmäßig im ZDF zu sehen – unter anderem im „Aktuellen Sportstudio" und in der Talkshow „Johannes B. Kerner“, die der TV-Mann mit seiner Firma J. B. K. TV-Production produziert. Bis 2009 zeichnete sich Kerner außerdem verantwortlich für die Kochsendung „Lafer!Lichter!Lecker!“

Dieter Bohlen ist zum fünften Mal Vater geworden
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Dieter Bohlen

Gemessen am finanziellen Erfolg ist Dieter Bohlen nicht nur im deutschen Pop-Businnes einer der erfolgreichsten Protagonisten. Während er als Musikproduzent Millionen scheffelt, sorgt er auch für seinen Haussender RTL für Quote. Denn nicht zuletzt dank der grobschlächtigen Kommentare des Chef-Jurors ziehen die Talentshows „Deutschland sucht den Superstar“ und "Das Supertalent" Millionen Zuschauer auf die Fernseh-Couch. Laut dem "Manager Magazin" erzielte DSDS 2010 einen Bruttowerbeumsatz von 67,9 Millionen Euro.

TV-Duell Merkel - Steinmeier
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Frank Plasberg

Seit 2007 moderiert Frank Plasberg im Ersten die Sendung „Hart aber fair“. Laut „sueddeutsche.de“ erhielt er dafür in den ersten drei Jahren eine Gage von 17.000 Euro pro Sendung. Doch ähnlich wie seine Kollegen verdient der Journalist sein Geld nicht nur vor der Kamera. „Hart aber fair“ wird von seiner Firma Ansager & Schnipselmann produziert. Dafür kassierte der Unternehmer Plasberg in den drei Jahren insgesamt 20 Millionen Euro. Darüber hinaus entwickelte das Unternehmen auch die Sendungen „Quiz der Deutschen“ und „Das fantastische Quiz des Menschen“.

In Deutschland spielte Christine Kaufmann in TV-Serien wie „Der Kommissar“ und „Derrick“ mit. Mit Regisseur Werner Schroeter drehte sie „Der Tod der Maria Malibran“, für Rainer Werner Fassbinder stand sie in „Lola“ und „Lili Marleen“ vor der Kamera. Als Olga brillierte sie Anfang der 80er Jahre in der bayerischen TV-Kultserie „Monaco Franze - Der ewige Stenz“ neben Helmut Fischer und Ruth Maria Kubitschek.

Auch als Autorin war Christine Kaufmann aktiv. Sie schrieb Wellness- und Beauty-Bücher und vertrieb ihre eigene Kosmetiklinie.

  • dpa
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