GNTM: Zickenkrieg, Magersucht, falsche Ideale

Germany's Next Topmodel
Zickenkrieg, Magersucht und falsche Ideale

Heidi Klum bittet wieder zum Schaulaufen. Pro Sieben lässt junge Mädchen auf der Suche nach „Germany's Next Topmodel“ über ein Gepäckband am Flughafen stöckeln. Um den Titel geht es dabei schon lange nicht mehr.
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MünchenVon Kassel an die Côte d'Azur – treffender lässt sich der Traum vieler Kandidatinnen wohl kaum zusammenfassen. Auf Pro Sieben startet an diesem Donnerstag (20.15 Uhr) wieder Heidi Klums „Germany's Next Topmodel“. Die inzwischen zwölfte Staffel beginnt für 50 Kandidatinnen relativ unglamourös am Flughafen in Nordhessen.

Doch nicht für alle von ihnen geht es noch in der ersten Folge raus in die weite Welt – oder zumindest nach Marseille, wo ein Kreuzfahrtschiff auf diejenigen wartet, die es in Runde zwei schaffen.

Die große Hürde: natürlich Heidi Klum. Während ihre beiden Handlanger Thomas Hayo und Michael Michalsky ihr jeweiliges Kandidaten-Team auf Touren durch Deutschland schon zusammengestellt haben, bekommt Heidi nur noch den Weizen, nicht mehr die Spreu zu sehen – in einem „Impress Heidi-Walk“ auf dem laufenden Gepäckband, wie Pro Sieben in München mitteilt. „Beeindruckt Heidi“ lautet das Ziel.

„Wir wissen nur, dass wir in Abendkleidern vor Heidi, Thomas und Michael laufen“, sagt eine Kandidatin in einem der ersten Trailer zur neuen Staffel. Ganz so stimmt das freilich nicht. Schließlich funktioniert die Sendung von Staffel eins an nach dem gleichen Konzept mit stets wiederkehrenden Motiven.

Die Themen: Von der Angst vorm Catwalk und Heimweh über die Modelvilla und das Umstyling bis hin zu Tränen und Zickenkrieg. Auch wenn immer wieder grundlegende Neuigkeiten angekündigt wurden und das Kreuzfahrtschiff in diesem Jahr tatsächlich neu ist – die Geschichte dürfte sich bei „GNTM“ einmal mehr wiederholen.

Im vergangenen Jahr war es Pro Sieben dennoch gelungen, den jahrelangen Abwärts-Trend der Quoten zu stoppen. Der Sender erreichte mit der elften Staffel laut dem Statistik-Portal „statista.de“ mit im Schnitt 2,73 Millionen Zuschauern soviel wie seit Jahren nicht mehr. Von den Höhenflügen mit durchschnittlich 3,83 Millionen Zuschauern im Jahr 2009 dürfte die Sendung sich allerdings dauerhaft verabschieden müssen.

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