Höhere Gebühren Pfarrgemeinden müssen Musikstücke einzeln mit Gema abrechnen

Die katholischen Pfarrgemeinden werden künftig mit höheren Gema-Gebühren belegt. Ein bislang laufender Vertrag verlor zu Jahresbeginn seine Gültigkeit.
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Der Musikrechteverwerter bittet katholische Pfarrgemeinden künftig stärker zur Kasse. Quelle: dapd
Gema

Der Musikrechteverwerter bittet katholische Pfarrgemeinden künftig stärker zur Kasse.

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MünchenKonzerte und Feste könnten katholische Pfarreien in Deutschland künftig teuer zu stehen kommen. Seit Jahresbeginn müssen die Pfarrgemeinden nämlich jede Veranstaltung mit Musik außerhalb von Gottesdiensten einzeln bei der Rechteverwertungsgesellschaft GEMA melden und abrechnen. Bislang gab es einen Vertrag, bei dem die öffentliche Nutzung von Musik mit einer Jahrespauschale von 45 Euro vergütet wurde. Da diese Pauschale erstmals seit 30 Jahren auf 75 Euro erhöht werden sollte, habe die katholische Kirche den neuen Vertrag aber nicht akzeptiert, teilte GEMA-Sprecherin Ursula Goebel am Montag mit. Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk (BR) berichtet.

Vom Verband der Diözesen Deutschlands bei der Deutschen Bischofskonferenz in Bonn war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Im BR teilte der Verband mit, die neue Pauschale sei nicht angemessen.

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  • dpa
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