Jolie und Pitt: Es geht um 400 Millionen Dollar und sechs Kinder

Jolie und Pitt
Es geht um 400 Millionen Dollar und sechs Kinder

Die Schauspieler Angelina Jolie und Brad Pitt lassen sich scheiden. Die Traumehe Hollywoods ist gescheitert. Nun geht es um viel Geld und das Sorgerecht für die Kinder. Die Fans sind schockiert – und das Feilschen beginnt.
  • 5

San FranciscoNäher kamen sie sich 2004 bei den Dreharbeiten zu „Mr. & Mrs. Smith“, einem skurrilen Scheidungskrieg, ausgetragen mit Maschinengewehren und Granaten. Geheiratet haben sie völlig überraschend und im kleinen Kreis 2014 und danach drehten sie noch einmal einen Film zusammen: „By the sea“, ein gefühlvolles, dunkles Drama um ein Paar, das verzweifelt mit den Schatten der Vergangenheit um seine Ehe kämpft.

Dieser Film kam im Dezember 2015 in die Kinos, und kein Jahr später ist alles vorbei. Am Montag reichte Angelina Jolie bei einem Gericht in Los Angeles die Scheidung ein – wegen „unüberbrückbarer Differenzen“, wie es heißt. Entsprechende Berichte des Klatsch-Portals TMZ.com wurden von beiden Seiten mittlerweile bestätigt. „Ich bin sehr traurig darüber, aber was am meisten zählt, ist das Wohlbefinden unserer Kinder“, zitierte das „People“-Magazin Pitt am Dienstag. Jolie habe die Scheidung „zum Wohl der Familie“ eingereicht, sagte ihr Anwalt dem Blatt.

Weitere Kommentare gibt es von keiner der betroffenen Seiten. Jetzt arbeiten die Anwälte im Geheimen an einer einvernehmlichen Lösung. Die Juristen wollen einen schmutzigen und medienwirksamen Scheidungskrieg im Gerichtssaal verhindern. Es geht wie bei vielen anderen Scheidungen um zwei Dinge: Die Kinder und das Geld. Nur ist in Hollywood alles eine Nummer größer.

Nach bisherigen Berichten fordert Angelina Jolie Pitt keinen Ehegatten- oder Kinderunterhalt. Das ist vielleicht ein Signal, um Brad eine Entscheidung im Sorgerechtsstreit leichter zu machen. Sie fordert das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht für alle sechs Kinder.

Dem baldigen Ex-Gatten will sie jedoch gemeinsames juristisches Sorgerecht und ein ausgedehntes Besuchsrecht gewähren. Ihr Hauptanliegen wäre demnach, die Kinder physisch aus dem täglichen Einflussbereich des Vaters, beziehungsweise Adoptivvaters zu bekommen. Laut TMZ.com, dem einflussreichen Online- und TV-Klatschmagazin aus Los Angeles, könnten Vorfälle in der vergangenen Woche die Scheidung ausgelöst haben.

In Kopien der Gerichtsunterlagen wird der 15. September als Trennungszeitpunkt beschrieben. Es dürfte dabei, wird in Online-Medien spekuliert, um Probleme mit der Erziehung der Kinder oder Drogenkonsum gegangen sein. Brad Pitt selber hatte in Interviews eingeräumt, vor allem mit den Jungen auch mal sehr streng zu sein. In den 1990er-Jahren habe es auch mal eine Zeit gegeben, in der er viel Zeit damit verbracht habe, „Sachen zu rauchen, die ich besser nicht geraucht hätte.“

Seite 1:

Es geht um 400 Millionen Dollar und sechs Kinder

Seite 2:

Probleme mit der Erziehung, Gerüchte um Drogen

Kommentare zu " Jolie und Pitt: Es geht um 400 Millionen Dollar und sechs Kinder"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Darum soll man das mit dem sich "ewig" binden lassen. Selbst das "Traumpaar" kann es nicht vermeiden. Schade und Warnung zugleich.

  • Hast bestimmt viele Freunde!

  • Pardon,

    habe noch nicht meine Tabletten genommen, Herr Oberlehrer!

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%