Kinostarts der Woche Rassistische Dörfer und ein Denkmal für McDonald's

Seite 2 von 4:
Komödie „Alles unter Kontrolle“
Cyril Lecomte als Guy (l-r), Medi Sadoun als Karzaoui und Ary Abittan als José sitzen in einer Szene des Films „Alles unter Kontrolle!“ in einem Flugzeug nach Afghanistan, wohin Karzaoui wegen eines Justizirrtums abgeschoben werden soll. Quelle: dpa
„Alles unter Kontrolle!“

Cyril Lecomte als Guy (l-r), Medi Sadoun als Karzaoui und Ary Abittan als José sitzen in einer Szene des Films „Alles unter Kontrolle!“ in einem Flugzeug nach Afghanistan, wohin Karzaoui wegen eines Justizirrtums abgeschoben werden soll.

(Foto: dpa)

Eigentlich klingt der Stoff alles andere als lustig. Im neuen Film von Regisseur Philippe de Chauveron („Monsieur Claude und seine Töchter“) geht es um französische Grenzpolizisten, die Flüchtlinge in deren Heimatland abschieben und sie auf der Reise dorthin begleiten. Chauveron, der ein Faible für kuriose Geschichten hat, macht daraus allerdings eine Komödie. In „Alles unter Kontrolle“ haben die Grenzpolizisten am Ende natürlich rein gar nichts unter Kontrolle – was für den Zuschauer durchaus amüsant ist.

In der Hauptrolle des ehrgeizigen Polizisten José Fernandez, der bisher jeden Flüchtling ohne Probleme zurück in seine Heimat befördert hat, ist ein alter Bekannter zu sehen: Ary Abittan spielte bereits einen der Schwiegersöhne in Chauverons Erfolgsfilm „Monsieur Claude und seine Töchter“. Auch Medi Sadoun, der nun den renitenten Flüchtling Karzaoui verkörpert, war darin als Schwiegersohn zu sehen. „Normalerweise schreibe ich zuerst das Drehbuch und suche danach die Schauspieler, in diesem Fall war es andersherum“, räumte der Regisseur in einem vom Verleih veröffentlichten Interview ein.

Als zu schwer für eine Komödie betrachtet er den Stoff nicht. „Ich habe bisher nur Komödien gemacht, daher war es klar, dass ich mich dem Thema humoristisch nähere“, sagt er. „Wir alle sind zu einem gewissen Teil Migranten oder wir könnten es werden, denn eines Tages werden es vielleicht wieder die Europäer sein, die nach Afrika fliehen müssen. Darum ging es mir auch in dem Film.“

Diese Schauspieler kassieren am meisten
Platz 10: Brad Pitt (31,5 Millionen Dollar)
1 von 11

Pitt produzierte und spielte selbst eine Rolle in „The Big Short“. Das Drama gewann einen Oscar und spielte an den weltweiten Kassen über 130 Millionen US-Dollar ein. Gleichermaßen beschäftigt war er an der Kriegskomödie „War Machine“, die im kommenden Jahr exklusiv auf Netflix erscheint. Der Streamingdienst legte dafür 60 Millionen US-Dollar auf den Tisch. Für den 57-Jährigen ist es das erste Jahr seit 2007 in dem er die 30-Millionen-Grenze überschreitet.

Platz 10: Akshay Kumar (31,5 Millionen Dollar)
2 von 11

Den zehnten Platz muss sich Pitt mit dem Bollywood-Schauspieler Akshay Kumar teilen. In dem vom „Forbes“-Magazin untersuchten Zeitraum fallen gleich drei Filme, in denen er eine tragende Rolle spielte und die in Indien sehr erfolgreich waren. Der ehemalige Kellner setzt seine Verdienste heute für teils ungewöhnliche Dinge ein: Zum Beispiel für Motorräder der Marke Honda, für Molkerei-Produzenten und für Goldverleih-Unternehmen.

Platz 8: Robert Downey Jr. (33 Millionen Dollar)
3 von 11

Im vergangenen Jahr war Robert Downey Jr. noch mit Abstand der bestbezahlte Schauspieler der Welt. In der zurückliegenden Zeit ließ er es allerdings ruhiger angehen. Lediglich „Captain America: Civil War“ spülte im untersuchten Zeitraum eine Millionen-Gage in die Kassen des gebürtigen New Yorkers. Generell verdient der 51-Jährige einen Großteil seines Geldes mit der Rolle des Iron Man. Durch sein Engagement beim taiwanesischen Smartphone-Hersteller HTC ist ihm eine weitere Einnahmequelle gesichert.

Platz 8: Shah Rukh Khan (33 Millionen Dollar)
4 von 11

Auch der achte Platz wird sich geteilt. Shah Rukh Khan ist nach wie vor das Maß aller Dinge im Bollywood-Universum. Durch zahlreiche Hauptrollen war ihm der Millionen-Verdienst auch in diesem Jahr sicher. Unter anderem spielte er in „Dilwale“ die tragende Rolle. Die romantische Komödie ist auch hierzulande auf DVD und Blu-ray erhältlich. Weitere Einnahmen sichert sich SRK als Gesicht für dutzende indische Unternehmen, von denen außerhalb der südasiatischen Bundesrepublik wahrscheinlich nie jemand etwas gehört hat.

Platz 7: Vin Diesel (35 Millionen Dollar)
5 von 11

Auf den Leinwänden war Vin Diesel in der vergangenen Zeit nicht häufig zu sehen. Seinen hohen Verdienst erreichte er vielmehr durch großzügige Vorauszahlungen für „Fast & Furious 8“ sowie für die Fortsetzung zu „Guardians of the Galaxy“. Mit seinen Millionen taucht er ein drittes Mal auf der „Forbes“-Liste auf. Seine über 100 Millionen Fans auf Facebook beglückt der Mann mit kerniger Stimme mit regelmäßigen Livestreams.

Platz 6: Ben Affleck (43 Millionen Dollar)
6 von 11

„Batman v Superman: Dawn of Justice“ wurde in den Medien viel diskutiert, von Kritikern gar zerrissen. Und doch spielte ein Film mit Affleck-Beteiligung noch nie so viel ein wie dieser: Weltweit nahm der Superhelden-Streifen über 870 Millionen US-Dollar ein. Wenig verwunderlich, dass die düstere Fledermaus daran ordentlich mitverdiente. Noch nie fiel das Jahresgehalt für den 44-Jährigen höher aus.

Platz 5: Johnny Depp (48 Millionen Dollar)
7 von 11

Für Johnny Depp lief es in letzter Zeit privat nicht allzu gut – um es nett auszudrücken. Ex-Frau Amber Heard beschuldigte ihn des physischen und verbalen Missbrauchs. Kürzlich wurden die Scheidungspapiere unterschrieben, die Depp Millionen kosten. Seinen Verdienst schmälerte das jedoch nur kaum. Für den neusten „Fluch der Karibik“-Ableger sowie für „Alice im Wunderland: Hinter den Spiegeln“ wurde der 53-Jährige fürstlich entlohnt. Für die kommenden zwölf Monate sieht das „Forbes“-Magazin einen starken Rückgang vor.

Das sieht dann so aus: Polizist José Fernandez – selbst ebenfalls Zugezogener in Frankreich – muss ein letztes Mal nach Kabul, um den straffälligen Karzaoui in sein Heimatland abzuschieben. Wenn das klappt, wird er zu einer Spezialeinheit befördert. Es gibt aber ein Problem: Karzaoui war zuletzt mit falscher Identität unterwegs und wird nun irrtümlicherweise abgeschoben.

Als der Flieger nach Kabul auf Malta notlanden muss, wittert er seine Chance und sucht – angekettet an einen Heizkörper – das Weite. Eine chaotische Verfolgungsjagd beginnt. Immer wenn es scheint, als habe Fernandez wieder alles unter Kontrolle, nimmt die Handlung eine Wendung und Karzaoui entwischt erneut.

Als wenn das nicht schon schlimm genug wäre: Parallel dazu versucht Fernandez, seine Frau zurückzugewinnen. Die hat ihn rausgeworfen, weil er bei einem anderen Auftrag einen feucht-fröhlichen Abend mit zwei Stewardessen in einem Hotel verbracht hat. Nur so viel sei verraten: Es folgen Drogenexzesse, eine Liebeserklärung, ein brennendes Boot und ein Aufenthalt in einem Flüchtlingslager. Und am Ende scheint doch wieder alles offen.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Fast-Food-Drama „The Founder“
Seite 1234Alles auf einer Seite anzeigen

Mehr zu: Kinostarts der Woche - Rassistische Dörfer und ein Denkmal für McDonald's

0 Kommentare zu "Kinostarts der Woche: Rassistische Dörfer und ein Denkmal für McDonald's"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%