Kinostarts der Woche
„Logan Lucky“ - eine starke Komödie über einen Geldraub

In „White House Down“ rettete er im Unterhemd den US-Präsidenten, in „Magic Mike“ verarbeitete er seine Erfahrungen als Stripper. Nun ist Channing Tatum in der Komödie „Logan Lucky“ zu sehen - und behält sein T-Shirt an.
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London. BerlinUS-Schauspieler Channing Tatum („Magic Mike“) hat sich auf die Rolle des Räubers Jimmy Logan in seinem neuen Film „Logan Lucky“ vorbereitet, indem er jeden Abend Pizza gegessen und Bier getrunken hat. „Ich hab einfach nur so wie Jimmy gelebt und dabei rund zwölf bis 15 Kilo zugenommen“, erzählte der 37-Jährige im Interview der Deutschen Presse-Agentur.

„Ich hab mich fürchterlich gefühlt nach den Dreharbeiten. Wird schwer, das wieder loszuwerden. Ich bin noch lange nicht wieder in Form.“ Nach vielen körperbetonten Rollen zeigt Tatum, der sein Geld früher als Stripper verdient hat, diesmal weniger Haut. „Ich darf das Shirt inzwischen auch mal anbehalten“, scherzte Tatum und lachte. „Irgendwann kommt sowieso der Punkt, wo niemand mehr sehen will, dass ich mein Shirt ausziehe.“

Die Komödie „Logan Lucky“ über einen Geldraub beim berühmten NASCAR-Rennen kommt am 14. September in die deutschen Kinos. „Logan Lucky“: Flotte Farben, tolle Musik, eine spannende und zugleich hintersinnige Story sowie ein super Ensemble: In dieser Mischung bekommt das kein US-Regisseur so hin wie Steven Soderbergh.

Eigentlich hatte Steven Soderbergh den Lichtspielhäusern Adieu gesagt. Es ist über vier Jahre her, dass sich der renommierte US-Regisseur („Ocean's Eleven“), dessen Karriere 1989 mit „Sex, Lügen und Video“ begann, öffentlich von der großen Leinwand verabschiedete.

Der heute 54-Jährige wollte sich dem Fernsehen widmen. In seiner Kino-Auszeit arbeitete Soderbergh an TV-Serien wie etwa „The Knick“. Nun aber der Rücktritt vom Rücktritt. Soderbergh, der zu den ganz wenigen amerikanischen Filmemachern gehört, denen es immer wieder gelingt, die Stärken eines breitenwirksamen Hollywoodkinos mit den Vorteilen des kleinen, unabhängigen US-Films zu vereinen, kehrt auf die große Kinoleinwand zurück.

Dass er sich dabei von so starken Schauspielern wie James-Bond-Darsteller Daniel Craig, Channing Tatum („Magic Mike“) und Adam Driver („Star Wars: Das Erwachen der Macht“) flankiert weiß, macht die Rückkehr leichter. Es geht um einen gekonnt inszenierten und spannend erzählten Raubzug in einem ganz typischen, einem uramerikanischen Teil der Vereinigten Staaten. Im Mittelpunkt von „Logan Lucky“ stehen die beiden Brüder Jimmy (Tatum) und Clyde (Driver).

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