Krimis im Fernsehen Die Tatort-Republik

Seite 2 von 3:
Der „Tatort“ verträgt auch viel Quatsch
Diese Stars gehen auf Streife
Heike Makatsch ermittelt in Freiburg
1 von 29

Heike Makatsch wird ab 2016 als Ellen Berlinger in Freiburg ermitteln. Zurzeit ist jedoch nur ein einmaliges Special geplant.

Margarita Broich und Wolfram Koch ermitteln in Frankfurt
2 von 29

Seit Mai 2015 hat Frankfurt ein neues Ermittlerteam: Die beiden Hauptkommissare Anna Janneke und Paul Brix, verkörpert von Margarita Broich und Wolfram Koch. Die beiden lösen den zuletzt allein ermittelnden Joachim Król und die schon 2013 abgetretene Nina Kunzendorf als Frank Steier und Conny Mey ab.

Die Kommissare Voss und Ringelhahn in Franken
3 von 29

Die Schauspieler Dagmar Manzel als Hauptkommissarin Paula Ringelhahn und Fabian Hinrichs als Hauptkommissar Felix Voss. Einmal im Jahr ermitteln die beiden als ungleiches Paar im Hinterland von Unter-, Mittel- und Oberfranken.

Die Kommissare Nina Rubin und Robert Karow aus Berlin
4 von 29

10,19 Millionen Zuschauer sahen den neuen „Tatort“ aus Berlin im Fernsehen, in dem die Hauptkommissare Nina Rubin (Meret Becker) und Robert Karow (Mark Waschke) den Mord an einer Studentin im Drogenmilieu aufklären mussten.

Nicht mehr im Dienst: Ritter und Stark
5 von 29

Das Berliner Vorgängerteam mit Dominic Raacke (links) und Boris Aljinovic hat sich nach 13 erfolgreichen „Tatort“-Jahren vom Publikum verabschiedet. Rund zehn Millionen Zuschauer sahen am 9. Februar 2014 die Episode„Großer schwarzer Vogel“ – für Ritter und Stark der 30. Fall.

Til Schweiger ermittelt in Hamburg
6 von 29

Til Schweiger (rechts) war gemeinsam mit Kollege Fahri Yardim nun schon zweimal als Kriminalhauptkommissar Nick Tschiller im „Tatort“ unterwegs. In der dritten Folge wird sich ein prominentes Gesicht zu den beiden Ermittlern gesellen...

Helene Fischer wird im Tatort zu sehen sein
7 von 29

... Schlagersängerin Helene Fischer wird in dem Film als „Leyla“ zu sehen sein. Seit dem 19. September wird in der Hansestadt und im Umland eine Doppelfolge unter der Regie von Christian Alvart gedreht (Arbeitstitel: „Schwarzer Ritter“ und „Fegefeuer“). Neben Til Schweiger und Fahri Yardim wird Helene Fischer im November an fünf Drehtagen ihre erste Rolle im „Tatort“ spielen.

Der Hamburger „Tatort“ erzählt in den vier Folgen „Willkommen in Hamburg“ (Erstsendung März 2013), „Kopfgeld“ (Erstsendung März 2014) sowie den beiden derzeit in Produktion befindlichen 90-minütigen Filmen eine zusammenhängende Geschichte, die im letzten Teil ihre Auflösung findet. Die Folgen drei und vier werden voraussichtlich im Herbst 2015 im Ersten ausgestrahlt.

„Im Schmerz geboren“ mit Tukur als Wiesbadener LKA-Ermittler übertrumpfte 2014 viele „Tatort“-Rekorde - bei Fernsehpreisen und beim Teletwittern, das die ARD zu jedem Sonntags-„Tatort“ über das viel ältere Medium Videotext auf den Fernsehbildschirm einbindet. Und beim „Body Count“, also der Anzahl der pro Folge erzeugten Leichen, wohl auch.

Andererseits gehören auch uralt anmutende Urgesteine zum „Tatort“-Portfolio. Die Münchener Kommissare ergrauen vor der Kamera. Und die Ludwigshafener Kommissarin Odenthal (Ulrike Folkerts) begann anno 1989 als jüngste Ermittlerin der Reihe.

Seinerzeit waren sogar Kommissarinnen noch recht außergewöhnlich im deutschen Fernsehen. Inzwischen ist sie die dienstälteste Ermittlerin. Zum Teil verkörpert der „Tatort“ sozusagen einen Sozialstaat, in dem Arbeitsverhältnisse eben (mindestens) bis zur Rente währen. Aber er verkörpert auch den Bundesstaat, schließlich bestand die geniale Ursprungsidee der Reihe darin, nicht immer aus einer pulsierenden Metropole zu erzählen, sondern aus vielen kleineren Orten, die zum Teil definitiv keine Metropolen sind. Und auch dieses Rezept funktioniert wie eh und je.

Mindestens so eifrig wie darüber, welche bekannten Schauspieler demnächst neue „Tatort“-Stars werden, diskutiert eine breite Öffentlichkeit darüber, an welchen Dreh- und damit „Tatorten“ das geschehen soll. Demnächst bekommen Dresden und Freiburg ihre „Tatorte“, auch wenn im Breisgau Heike Makatsch den offiziellen Angaben des SWR zufolge bloß ein einziges Mal ermitteln soll.

„Tatort-Special“ nennt der Sender den Ansatz, der im Licht des Reihen-Prinzips mit wiederkehrenden Ermittlern natürlich Quatsch ist. Aber der „Tatort“ verträgt auch viel Quatsch. Das hat etwa der MDR durch seine Weimarer „Tatorte“ mit Christian Ulmen und Nora Tschirner bewiesen.

Zunächst waren sie ebenfalls als „Special“ angekündigt. Nun sieht es aus, als könnte dieses Duo noch Jahre oder Jahrzehnte lang den Weihnachts-Sendeplatz bespielen.

Die größte Gefahr fürs Erfolgsrezept
Seite 123Alles auf einer Seite anzeigen

Mehr zu: Krimis im Fernsehen - Die Tatort-Republik

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%