Kritik an ARD
Til Schweiger hält Tatort-Verschiebung für falsch

Aus Respekt vor den Opfern des Terroranschlags in Paris verschiebt die ARD den „Tatort“ mit Til Schweiger ins nächste Jahr. Schweiger selber ist mit dieser Entscheidung alles andere als einverstanden.

Aus Respekt vor den Opfern der Anschläge in Paris verschiebt die ARD die für diesen Monat geplante „Tatort“-Doppelfolge mit Til Schweiger ins nächste Jahr. „Der große Schmerz“ und „Fegefeuer“ sollten ursprünglich am kommenden Sonntag (22. November) und eine Woche später (29. November) zu sehen sein. „Es passt einfach nicht in diese Wochen, eine Krimireihe zu zeigen, in der es auch um einen terroristischen Angriff geht“, teilte der NDR-Programmdirektor Fernsehen, Frank Beckmann, am Montag mit.

Til Schweiger kritisiert diese Entscheidung gegenüber der Bild: „Ich persönlich bin völlig entsetzt darüber, was in Paris passiert ist. Es ist so furchtbar. Aber wir sollten uns nicht von Terroristen diktieren lassen, was wir im Fernsehen zeigen sollten. Dann können wir ja bald nur noch ein Testbild senden.“

Auch mit der Entscheidung, zwei andere „Tatort“-Premieren als Ersatz zu zeigen, ist er nicht einverstanden. „Wenn man stattdessen am Sonntag eine Sondersendung zu den Terroranschlägen zeigen würde, wäre das für mich verständlicher“, sagt Schweiger. „Ich persönlich halte die Entscheidung für falsch“, betont er. „Ich habe versucht, die Verschiebung zu verhindern, habe diskutiert, habe gehofft, dass wenigstens die Premiere stattfinden kann. Die Nationalmannschaft wird ja auch dafür gefeiert, dass sie weiter ihre Spiele spielt."

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