Oscar: „La-La-Land“ könnte abräumen

„La-La-Land“ könnte abräumen
„Toni Erdmann“ für Oscar nominiert

Das Musical „La-La-Land“ hat gleich 14 Nominierungen für den Filmpreis Oscar erhalten – so viele wie „Titanic“ und „Alles über Eva“. Gleich drei Oscars könnten in diesem Jahr an deutsche Filmschaffende gehen.
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Beverly HillsDas Musical „La La Land“ ist am Dienstag für 14 Oscars nominiert worden und geht damit als Favorit ins Rennen um die diesjährigen Filmpreise. Der Film von Regisseur und Drehbuchautor Damien Chazelle wurde am Dienstag unter anderem in der Kategorie bester Film, beste Regie, bester Schauspieler (Ryan Gosling) und beste Schauspielerin (Emma Stone) nominiert. Eine Auszeichnung könnte es auch für die Songs des Streifens geben.

„La La Land“ zieht damit mit den Filmen „Alles über Eva“ und „Titanic“ gleich, die einst ebenfalls für die Rekordzahl von 14 Oscars nominiert waren. In der Kategorie bester Film konkurriert „La La Land“ in diesem Jahr gegen „Moonlight“, „Arrival“, „Manchester by the Sea“, „Hell or High Water“, „Lion“, „Fences“, „Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen“ und „Hacksaw Ridge - Die Entscheidung“. „Moonlight“ und „Arrival“ erhielten jeweils acht Oscar-Nominierungen.

Für die größte Überraschung bei den Nominierungen sorgte die starke Unterstützung für Mel Gibson, der lange Zeit in Hollywood mehr oder weniger ignoriert worden war. Nicht nur wurde sein Drama „Hacksaw Ridge“ über den Zweiten Weltkrieg als bester Film nominiert. Gibson erhielt auch unerwartet eine Nominierung als bester Regisseur.

Casey Affleck und Ryan Gosling zählen zu den diesjährigen Nominierten für einen Oscar in der Kategorie bester Schauspieler. Während Affleck für seine Darstellung in „Manchester by the Sea“ nominiert wurde, bekam Gosling eine Nominierung für „La La Land“. Zu ihren Konkurrenten gehören Andrew Garfield („Hacksaw Ridge - Die Entscheidung“), Viggo Mortensen („Captain Fantastic: Einmal Wildnis und zurück“) und Denzel Washington („Fences“).

Als beste Schauspielerin nominiert sind Isabelle Huppert („Elle“), Ruth Negga („Loving“), Natalie Portman („Jackie“), Emma Stone („La La Land“) und Meryl Streep („Florence Foster Jenkins“). Das ist ihre 20. Nominierung. "Sagt es bloß nicht Präsident Trump", kommentierte ein Fachorgan in Anspielung auf die jüngste Rede von Streep gegen das Verhalten von Trump.

Aufatmen dürften manche in Hollywood auch, weil sieben Farbige für den Filmpreis nominiert sind, unter anderem Denzel Washington als bester Schauspieler und Ruth Negga als beste Schauspielerin. Der Hashtag #OscarsSoWhite dürfte also in diesem Jahr weniger häufiger im Netz verwendet werden.

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