Mittermeier vs. Barth
„Best-Of-Besorgte-Bürger-Floskeln“

Comedian Mario Barth hat mit einem Facebook-Post nach dem Amoklauf von München für Diskussionen gesorgt. Sein Komiker-Kollege Michael Mittermeier reagierte nun mit harten Worten auf die „billige Stimmungsmache“.

BerlinComedian Michael Mittermeier (50) hat seinem Komiker-Kollegen Mario Barth (43) nach einem umstrittenen Facebook-Post geraten, „die Fresse zu halten“. Die harten Worte von Mittermeier sind die Reaktion auf einen öffentlichen Post von Barth am Tag des Amoklaufs von München, in dem sich der Komiker besorgt über die Ereignisse in Deutschland und Frankreich zeigte: „Erst Würzburg, jetzt München, vorher Nizza. Was kommt denn als nächstes??“

Der Berliner Comedian schrieb außerdem, es sei „immer schwieriger“ zu äußern, wie man etwas empfinde, da man dann ein „Hetzer“, ein „Angstverbreiter“, ein „Natzi“, ein „Publizist“ oder ein „Idiot“ sei. Barth wurde daraufhin im Netz nicht nur für seine fehlerhafte Rechtschreibung kritisiert, sondern vor allem für die inhaltliche Botschaft seines Posts.

Mittermeier bezeichnete Barths Äußerungen als „Best-Of-Besorgte-Bürger-Floskeln“ und warf ihm „billige Stimmungsmache“ vor. Auch für Innenminister Thomas de Maizière, den Barth ebenfalls kritisiert hatte, ergriff Mittermeier Partei. Barth reagierte auf die Kritik von seinem Comedy-Kollegen auf Facebook gelassen: „Ich finde Michael Mittermeier trotzdem gut.“

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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