RTL-Dschungelcamp
Teurer Wahnsinn in der Wildnis

Das Dschungelcamp ist wieder da. Zwei Wochen lang leben zwölf Ex-Stars und Möchtegern-Prominente in der australischen Wildnis. Ständig beobachtet von RTL-Kameras. Was Sie über das Ekel-Spektakel wissen müssen.

DüsseldorfMaden auf dem Teller, ein Sarg voller Kakerlaken oder ein Teich mit Schlangen. Die Zutaten für das „Dschungelcamp“, das der Privatsender RTL alljährlich im Januar für eine Handvoll schwieriger TV-Existenzen einrichtet, sind ebenso ekelerregend wie vorhersehbar. „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“, wie die erfolgreiche TV-Sendung offiziell heißt, startet zum zehnten Mal in Deutschland.

Medienexperten gehen davon aus, dass es dieses Mal eine recht unterhaltsame Staffel wird – im Gegensatz zum Vorjahr. Hier eine Kurzeinführung für neue und alte Dschungelcamp-Fans.

Die Regeln

Zwölf Menschen, die von sich behaupten, Promis zu sein, werden von RTL in den australischen Dschungel geschickt. Das Essen wird rationiert, die Überlebensspiele von Tag zu Tag garstiger, und überall laufen die Kameras. Zwei ganze Wochen lang. Das Publikum, das sich davon prächtig unterhalten fühlt, darf nach einigen Tagen beginnen, seinen Dschungelliebling zu unterstützen.

Dafür müssen die Zuschauer Geld einsetzen, denn die Telefonanrufe sind kostenpflichtig. Wer als letzter im Dschungel ist, darf sich Dschungel-König nennen. Sein bis dato leerer Terminkalender füllt sich ab dem Tag der Krönung wie von Geisterhand mit zahlreichen Gastauftritten in TV-Sendungen. Oder mit Gigs bei Kirmesveranstaltungen. Ein Wahnsinn.

Die Quoten

Die durchschnittlichen Einschaltquoten schwanken von Jahr zu Jahr. 2015 beispielsweise war ein schwacher Jahrgang, im Schnitt sahen 3,78 Millionen Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren den Ekelspielen zu. Zum Vergleich: 2014 lag die Quote bei 4,69 Millionen und 2013 bei 4,48 Millionen Zuschauern.

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