Soko Köln
Diana Staehly wird Kommissarin in der Domstadt

Die „Soko Köln“ bekommt eine neue Chefin: Diana Staehly kommt aus Bayern und führt als Hauptkommissarin das Ermittler-Team zukünftig an. Für die gebürtige Kölnerin ist die Rolle eine Rückkehr in ihre Heimatstadt.

KölnDie Neue gibt den Kollegen sofort Rätsel auf. Sie beginnt ihren ersten Arbeitstag als Hauptkommissarin morgens um sechs, um sich erst einmal stundenlang in die Akten der letzten Monate einzuarbeiten - vertieft in lautstarke Klassikmusik. Dann bietet sie allen Kollegen sofort das Du an, um kurz darauf in autoritärer Art Aufgaben zu verteilen.

Und mit dem Stiefvater des Mordopfers verbindet sie ein Geheimnis. Der Start der neuen „Soko Köln“-Chefin Anna Maiwald (Diana Staehly) verläuft etwas holprig. Doch das ändert sich schon im Verlauf des ersten Falles „Unerwartete Begegnung“.

Nachdem ihre Vorgängerin im Dienst erschossen wurde, führt fortan Anna Maiwald die „Soko Köln“. 25 neue Folgen der Vorabendserie sind ab Dienstag (18 Uhr) im ZDF zu sehen. Ab der zweiten Episode komplettiert die Jungkommissarin Lilly Funke (Tatjana Kästel) das Team um Matti Wagner (Pierre Besson), Jonas Fischer (Lukas Piloty) und Vanessa Haas (Kerstin Landsmann). Die neue Kollegin muss ihren Platz in der Soko erst noch finden.

Die Krimiserie „Soko Köln“ läuft seit 2003. Sie ist eine von sechs Ablegern der Mutterserie „Soko München“, die von 1978 bis 2015 unter dem Namen „Soko 5113“ lief. Diana Staehly sammelte bereits in der ZDF-Serie „Die Rosenheim-Cops“ jahrelange Krimi-Erfahrung. Vielen Zuschauern dürfte sie außerdem als Tanja Seifert aus der Comedy-Serie „Stromberg“ bekannt sein.

Für die gebürtige Kölnerin ist die neue Rolle eine Rückkehr in ihre Heimat. „Ich liebe Köln und bin nur der Liebe wegen nach Potsdam gezogen. Mein erster Drehtag war um die Ecke von meinem Kindergarten. Bei den Dreharbeiten bin ich auf den Pfaden der Vergangenheit unterwegs“, sagt die 38-Jährige im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa.

Diana Stahly charakterisiert ihre Figur so: „Anna Maiwald ist eine sehr kluge und besonnene Frau. Sie ist sehr teamfähig. Gleichzeitig wahrt sie immer eine gewisse Distanz, ihr Privatleben ist ihr sehr wichtig. Nur wenn es ihr zu privat wird, lässt sie die Chefin raushängen.“

Statt mit den Kollegen in der Kneipe ein Kölsch zu trinken, sitze die Soko-Chefin lieber allein zu Hause, trinke Wein und höre klassische Musik. „Sie ist ambivalent. Aber das macht sie auch sehr interessant, weil sie so vielschichtig ist.“ Eins stehe jedenfalls fest: „Durch Anna Maiwalds kriminalistisches Gespür werden es die Verbrecher in Köln schwer haben!“

Für Staehly selbst wäre der Job der Polizistin übrigens überhaupt nichts: „Ich bin eine Schisserin. Wenn ich nachts ein Geräusch höre, würde ich nicht hinstürmen, um den Täter zu stellen. Ich würde mich einschließen und verstecken.“ Die Rolle der mutigen Hauptkommissarin länger zu spielen, kann sie sich durchaus vorstellen: „Ich habe schon vor, dass es kein kurzes Gastspiel sein wird.“

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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