„Star Wars“-Saga

Disney-Chef verrät Details über künftige Filme

Disney-Chef Bob Iger gab nun bekannt, dass es trotz des Todes von Carrie Fisher keine Änderungen am neuen "Star Wars"-Film geben wird. Zudem verriet er Details zum geplanten Han-Solo-Ableger.
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Das ist die Star-Wars-Saga
Krieg der Sterne (im Original: Star Wars)
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Der Science-Fiction kommt im Februar 1978 unter der Regie von George Lucas in die deutschen Kinos. In den USA startete der Film bereits 1977. In einer weit, weit entfernten Galaxie wehrt sich eine Gruppe von Rebellen gegen die Unterdrückung durch das machthungrige Imperium. An der Spitze der dunklen Streitmächte steht die Figur Darth Vader mit seiner schwarzen Atemmaske. Nach der Veröffentlichung der Fortsetzung wurde der Film in „Krieg der Sterne: Episode IV - Eine neue Hoffnung“ umbenannt. Nominell hat der Film 775 Millionen Dollar eingespielt, inflationsbereinigt sind es heute sogar 2,4 Milliarden Dollar. Es war der Anfang eines nie dagewesenen Hypes.

Episode V – Das Imperium schlägt zurück (The Empire Strikes Back)
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Die Fortsetzung des monumentalen Weltraum-Epos mit vielen Spezialeffekten kommt 1980 unter der Regie von Irvin Kershner in die Kinos. Darth Vaders gefährlichste Waffe, der Todesstern, ist zerstört, doch seine Truppen sind nicht geschlagen. Sie stöbern die Rebellen in ihren Verstecken auf und unterwerfen sie. Nominelles Einspielergebnis: 538 Millionen Dollar.

Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter (Return of the Jedi)
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Das gute Ende der Saga flimmert 1983 unter der Regie von Richard Marquand über die Leinwände. Wesen aus allen Ecken der Galaxis treffen die Vorbereitungen für die entscheidende Schlacht gegen das Imperium – und gewinnen mit Hilfe der wiedererstarkten Jedi-Ritter. Nominelles Einspielergebnis: 475 Millionen Dollar.

Episode I – Die Dunkle Bedrohung (The Phantom Menace)
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1999 springt Regisseur George Lucas rund 30 Jahre vor die Ereignisse der bekannten Star-Wars-Filme zurück. In der Galaktischen Republik ist ein Streit über die Besteuerung der Handelsrouten ausgebrochen. Der friedliche Planet Naboo mit seiner Königin Amidala wird von der geldgierigen Handelsföderation angegriffen. Damit war nach rund anderthalb Jahrzehnten der Boom zurück. Einspielergebnis: Knapp über eine Milliarde Dollar.

Episode II – Angriff der Klonkrieger (Attack of the Clones)
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George Lucas setzt 2002 seine Sternenkrieger-Vorgeschichte fort. Königin Amidala hat den Thron von Naboo verlassen, um Senatorin zu werden. Im Senat deckt sie einen Korruptions-Deal auf, und ihr Leben gerät in Gefahr. Einspielergebnis: 649 Millionen Dollar.

Episode III – Die Rache der Sith (Revenge of the Sith)
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2005 kommt die Vorgeschichte zu ihrem Ende. Regisseur George Lucas lässt die Machtkriege weiter wüten. Die Kluft zwischen Kanzler Palpatine und dem Jedi-Rat wird immer weiter vergrößert. Dabei gerät der junge Jedi-Ritter Anakin Skywalker in einen schweren Gewissenskonflikt. Er wird später zum bösen Darth Vader. 848 Millionen Dollar lautete das Einspielergebnis weltweit.

Episode VII - Das Erwachen der Macht (The Force Awakens)
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Als diese Folge unter der Regie von J.J. Abrams nach vielen Jahren der Pause 2015 erscheint, sorgt das in den Kinos für einen großen Ansturm. Wieder gibt es einen inhaltlichen und zeitlichen Sprung: Der Film setzt die Handlung von 1983 fort. Das Imperium ist durch die Erste Ordnung abgelöst worden. Die ebenfalls diktatorische Organisation führt Krieg gegen den Widerstand. Beide Seiten suchen nach dem verschollenen Jedi-Ritter Luke Skywalker. Der Film spielte weltweit bisher über zwei Milliarden Dollar ein und ist damit der dritterfolgreichste Film aller Zeiten.

Los AngelesErst Mitte Dezember kommt die Sternenkrieger- Saga „Star Wars: Die letzten Jedi“ in die Kinos, doch Disney- Vorstandschef Bob Iger gibt jetzt schon einige Details über Episode VIII preis. Der plötzliche Tod von Darstellerin Carrie Fisher im vergangenen Dezember werde zu keinen Änderungen bei dem Film führen, versicherte Iger am Donnerstag im kalifornischen Santa Monica.

Ihre Darstellung würde man so beibehalten. Es werde keine digitale Version von Fisher geben, die in den Star-Wars-Filmen die Rolle der Prinzessin Leia gespielt hatte, berichteten die US-Branchenblätter „Variety“ und „Hollywood Reporter“.

Zu dem geplanten „Star Wars“-Ableger über Han Solo, der im Mai 2018 in die Kinos kommen soll, sagte Iger, er werde das Leben des späteren Rebellen-Kämpfers im Alter von 18 bis 24 Jahren beleuchten. Han, gespielt von Alden Ehrenreich, werde auf das Raumschiff Millennium Falcon und auf den Wookiee Chewbacca stoßen. Woody Harrelson, Donald Glover und Emilia Clarke spielen ebenfalls mit.

Fisher war am 27. Dezember im Alter von 60 Jahren gestorben, nachdem sie während eines Flugs von London nach Los Angeles einen Herzinfarkt erlitten hatte. Die Schauspielerin spielte zuletzt 2015 in „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ (Episode VII) mit.

  • dpa
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