Tatort-Reaktionen
Folge 1000: „Einfach nur geil“

Florian Bartholomäi ist auf Mörder abonniert. Im „Tatort“ gehen schon sieben Tote auf sein Konto. Im 1000. Fall bricht er einem Polizisten das Genick und zwingt zwei Kommissare zu einer Horrorfahrt. Die Reaktionen.
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BerlinAm Sonntagabend war er mal wieder der Böse: Schauspieler Florian Bartholomäi (29) hat schon zwölfmal in einem „Tatort“ mitgespielt - sechsmal war er der Täter, sieben Tote gehen auf sein Konto, wie die Experten vom „Tatort-Fundus“ gezählt haben.

Im 1000. Fall spielte er den aggressiven Ex-Soldaten Rainald Klapproth mit Afghanistan-Erfahrung. Mit seiner Freundin kann und darf er darüber nicht sprechen. Und dann hat sein ehemaliger Vorgesetzter sie ihm auch noch ausgespannt.

Zurück in Deutschland jobbt Klapproth als Taxifahrer. Als die beiden schließlich heiraten wollen, droht er die Nerven zu verlieren. Und dann steigen Kommissar Klaus Borowski (Axel Milberg) und seine Kollegin Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) in sein Taxi, zusammen mit einem weiteren Kollegen.

Dass das nicht gut ausgehen wird, wissen die Zuschauer spätestens, als Klapproth den dritten Polizisten kurzerhand per Genickbruch ins Jenseits befördert. „Ich bin privat eigentlich ein ganz lieber Kerl“, sagte der gebürtige Frankfurter, der in Berlin lebt, der Deutschen Presse-Agentur.

Er lasse nur bei der Arbeit alle Schlechtigkeit raus. „Ich habe einen Hang dazu, zerrissene, einsame Charaktere zu lieben, die hilflos sind und nach was suchen.“ In seinen bisherigen Täterrollen im „Tatort“ hat Bartholomäi seine Opfer unter anderem ertränkt, erschlagen, erwürgt oder die Treppe hinuntergestoßen.

Im 1000. Tatort bleibt es bei diesem einen Mord - am Ende stirbt Klapproths Ex durch eine Kugel, die ihm gegolten hat. Das war noch eher klassisch, davon abgesehen hatte die Jubiläumsfolge durchaus einige unerwartete Wendungen. In den sozialen Medien gab es dafür Lob, aber auch viel Kritik.

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  • Stimmt nicht. Die einzige Spielregel die es gibt, sind keine Kinder. Ansonsten ist meine Herzdame (inzw. sogar Verlobte) absolut gleichberechtigt. Und wird nach der Uni als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten. Wenn ich mit spätestens Mitte 40 mit dem Börsenzeugs aufhöre, und als GT3 -Fahrer im selbst finanzierten Team in der VLN mit einem R8 LMSultra teilnehme

  • Bin nur 2x im Jahr in der Domstadt. Im Frühjahr zur FIBO, da der Kolibri als Sportwissenschaftlerin nach dem Uniabschluss als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten wird, und wir uns dort weitergehende Expertise holen. Und im Sommer zu den Kölner Lichter wegen des geilen Feuerwerks am Rhein. Außerdem hatte ich mal dort eine City-Immobilie im Townhaus-Stil, die ich aber dieses Jahr verkauft habe.

  • Wer braucht denn " Online-Dating-Portale " wenn es Muckibuden zum Eisen biegen für uns Männer und für die Ladys den Knack-Po zum trainieren gibt ?

    Wenn ich Lust habe auf Spielbank, dann mache ich das ja auch nicht Online am PC. Sondern ziehe mir einen eleganten Smoking an, fahre nach Wiesbaden und verbinde das Ganze mit einem Besuch im Gourmetrestaurant Ente und einer Übernachtung im Nassauer Hof.

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