Tatort-Reaktionen

Folge 1000: „Einfach nur geil“

Florian Bartholomäi ist auf Mörder abonniert. Im „Tatort“ gehen schon sieben Tote auf sein Konto. Im 1000. Fall bricht er einem Polizisten das Genick und zwingt zwei Kommissare zu einer Horrorfahrt. Die Reaktionen.
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Der Schauspieler Florian Bartholomäi steht vor dem Tatort-Logo bei einem Fototermin zur 1000. «Tatort»-Folge «Taxi nach Leipzig». Quelle: dpa
Florian Bartholomäi

Der Schauspieler Florian Bartholomäi steht vor dem Tatort-Logo bei einem Fototermin zur 1000. «Tatort»-Folge «Taxi nach Leipzig».

(Foto: dpa)

BerlinAm Sonntagabend war er mal wieder der Böse: Schauspieler Florian Bartholomäi (29) hat schon zwölfmal in einem „Tatort“ mitgespielt - sechsmal war er der Täter, sieben Tote gehen auf sein Konto, wie die Experten vom „Tatort-Fundus“ gezählt haben.

Im 1000. Fall spielte er den aggressiven Ex-Soldaten Rainald Klapproth mit Afghanistan-Erfahrung. Mit seiner Freundin kann und darf er darüber nicht sprechen. Und dann hat sein ehemaliger Vorgesetzter sie ihm auch noch ausgespannt.

Zurück in Deutschland jobbt Klapproth als Taxifahrer. Als die beiden schließlich heiraten wollen, droht er die Nerven zu verlieren. Und dann steigen Kommissar Klaus Borowski (Axel Milberg) und seine Kollegin Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) in sein Taxi, zusammen mit einem weiteren Kollegen.

Zahlen, Zitate und erstaunliche Fakten zur Krimireihe
„Reifezeugnis“ (1977)
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Der wohl legendärste „Tatort“: Der Kieler Kommissar Finke (Klaus Schwarzkopf) hat es darin mit dem Mord an einem Schüler zu tun und trifft auf eine Schülerin (Nastassja Kinski, rechts), die ein Verhältnis mit ihrem Lehrer (Christian Quadflieg, links) hat...

Erste Kommissarin
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Als erste Ermittlerin der Reihe schickte der damalige Südwestfunk (SWF) die Kommissarin Marianne Buchmüller (Nicole Heesters) ins Rennen. Die Auftaktfolge hieß „Der Mann auf dem Hochsitz“ und wurde am 29. Januar 1978 ausgestrahlt. Bis 1980 gab es drei Folgen mit Heesters.

Rekordhalter
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Die Münchner Hauptkommissare Batic und Leitmayr (Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec) waren seit 1991 in 73 Folgen zu sehen und sind damit Rekordhalter der Reihe.

Senior
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Die dienstälteste Ermittlerfigur innerhalb der Reihe ist jedoch Hauptkommissarin Lena Odenthal (Ulrike Folkerts). Sie ermittelt seit Ende Oktober 1989 in Ludwigshafen – in bislang 64 Folgen.

Länge
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Der längste „Tatort“ dauerte 119 Minuten: In der Folge „Der Richter in Weiß“ (1971) ermittelt Hauptkommissar Trimmel (Bild); die kürzeste 56 Minuten: „Der Boss“ (1971).

Autoren
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Der 77 Jahre alte Felix Huby – unter anderem Erfinder der von Dietz-Werner Steck verkörperten Bienzle-Figur in Stuttgart (1992 bis 2007) – hat unter den Drehbuchautoren die Nase vorn. Er schrieb insgesamt 32 Folgen.

Regisseure
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Bei den Regisseuren führt der 71-jährige Hartmut Griesmayr mit 25 Folgen die Statistik an. Er führte zum Beispiel bei vielen Bienzle-Folgen Regie.

Dass das nicht gut ausgehen wird, wissen die Zuschauer spätestens, als Klapproth den dritten Polizisten kurzerhand per Genickbruch ins Jenseits befördert. „Ich bin privat eigentlich ein ganz lieber Kerl“, sagte der gebürtige Frankfurter, der in Berlin lebt, der Deutschen Presse-Agentur.

Er lasse nur bei der Arbeit alle Schlechtigkeit raus. „Ich habe einen Hang dazu, zerrissene, einsame Charaktere zu lieben, die hilflos sind und nach was suchen.“ In seinen bisherigen Täterrollen im „Tatort“ hat Bartholomäi seine Opfer unter anderem ertränkt, erschlagen, erwürgt oder die Treppe hinuntergestoßen.

Im 1000. Tatort bleibt es bei diesem einen Mord - am Ende stirbt Klapproths Ex durch eine Kugel, die ihm gegolten hat. Das war noch eher klassisch, davon abgesehen hatte die Jubiläumsfolge durchaus einige unerwartete Wendungen. In den sozialen Medien gab es dafür Lob, aber auch viel Kritik.

„Wölfe und die letzten Kekskrümel für den Weg nach Hause!“
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  • Stimmt nicht. Die einzige Spielregel die es gibt, sind keine Kinder. Ansonsten ist meine Herzdame (inzw. sogar Verlobte) absolut gleichberechtigt. Und wird nach der Uni als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten. Wenn ich mit spätestens Mitte 40 mit dem Börsenzeugs aufhöre, und als GT3 -Fahrer im selbst finanzierten Team in der VLN mit einem R8 LMSultra teilnehme

  • Bin nur 2x im Jahr in der Domstadt. Im Frühjahr zur FIBO, da der Kolibri als Sportwissenschaftlerin nach dem Uniabschluss als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten wird, und wir uns dort weitergehende Expertise holen. Und im Sommer zu den Kölner Lichter wegen des geilen Feuerwerks am Rhein. Außerdem hatte ich mal dort eine City-Immobilie im Townhaus-Stil, die ich aber dieses Jahr verkauft habe.

  • Wer braucht denn " Online-Dating-Portale " wenn es Muckibuden zum Eisen biegen für uns Männer und für die Ladys den Knack-Po zum trainieren gibt ?

    Wenn ich Lust habe auf Spielbank, dann mache ich das ja auch nicht Online am PC. Sondern ziehe mir einen eleganten Smoking an, fahre nach Wiesbaden und verbinde das Ganze mit einem Besuch im Gourmetrestaurant Ente und einer Übernachtung im Nassauer Hof.

  • BRAVO ... der 1000te trug seine Zahl mit Würde und Niveau.

  • Parallel zum "Tatort" lief gestern das hier: http://www1.wdr.de/fernsehen/wunderschoen/sendungen/kuba-116.html. Ein echter Stimmungsaufheller. Kann man ja jetzt gut gebrauchen...

  • Ich gucke eigentlich nur noch den Tatort aus Münster.

    Aber nicht wegen der Plots, sondern wegen der Dialoge.

  • @Ernst Thoma14.11.2016, 10:20 Uhr

    Vollkommen richtig. Früher hatte ich keinen "Tatort" ausgelassen.

    Heute schaue ich ihn nur noch selten.

    Den 1000. habe ich nur deswegen gesehen weil es der 1000. war; ich fand ihn eher durchschnittlich.

  • Es gab mal eine Zeit, da war der Tatort ein Krimi - heute ist er regelmäßig nur Psychokacke mit kriminellen Anstrich! Gott sei Dank verfügt jedes Fernsehgerät über einen Umschalt- bzw. Ausschaltknopf!

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