Tatort Schweiz
Zwischen Mord und Liebesglück

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Ein zeitloser Tatort

Flückigers Vorgesetzter Regierungsrat Eugen Mattmann (Jean-Pierre Cornu) mäkelt an den Ermittlungen herum, nur ist er nicht vom Kaliber des herrlich nervigen Vice Questore Giuseppe Patta in Donna Leons Brunetti-Krimis. Ein alter „Tatort“ sei wie ein Stück Zeitgeschichte, meinte Dietmar Bär, der langjährige Kölner „Tatort“-Kommissar Freddy Schenk, vor Kurzem.

Die Geschichten seien in ihrer Zeit immer aktuell. Wer alte Episoden anschaue, lerne immer auch etwas über die Zeit, in der sie entstanden. Im Vergleich zum Schweizer Tatort im Frühjahr, der die Spätfolgen des Tschetschenienkriegs thematisierte, bleibt das neue Stück „Zwei Leben“ (Regie: Walter Weber) eher zeitlos. Kommissar Zufall ist schwer im Einsatz, um die Geschichte voranzubringen.

Am Ende kommt dann doch noch das Blaulicht zum Einsatz. Flücki und Ritschard verhindern in letzter Sekunde einen zweiten Mord und klären die Tat auf. Ein bisschen mehr Einblick gibt es in das Privatleben der Kommissare: Wie Flückiger beseelt lächelt, sobald seine Freundin Eveline Gasser (Brigitte Beyeler) in der Nähe ist.

„Schön, wenn man jemand hat, der einen auf andere Gedanken bringt“, säuselt er passend zur Liebesnacht. Dann ist da noch Liz Ritschards Liebesglühen für eine neue Flamme, die gerade einen Imbiss ins Kriminalkommisariat geliefert hat - da könnte auch noch was gehen.

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Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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