Tatort Schweiz Zwischen Mord und Liebesglück

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Ein zeitloser Tatort
Zahlen, Zitate und erstaunliche Fakten zur Krimireihe
„Reifezeugnis“ (1977)
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Der wohl legendärste „Tatort“: Der Kieler Kommissar Finke (Klaus Schwarzkopf) hat es darin mit dem Mord an einem Schüler zu tun und trifft auf eine Schülerin (Nastassja Kinski, rechts), die ein Verhältnis mit ihrem Lehrer (Christian Quadflieg, links) hat...

Erste Kommissarin
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Als erste Ermittlerin der Reihe schickte der damalige Südwestfunk (SWF) die Kommissarin Marianne Buchmüller (Nicole Heesters) ins Rennen. Die Auftaktfolge hieß „Der Mann auf dem Hochsitz“ und wurde am 29. Januar 1978 ausgestrahlt. Bis 1980 gab es drei Folgen mit Heesters.

Rekordhalter
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Die Münchner Hauptkommissare Batic und Leitmayr (Udo Wachtveitl und Miroslav Nemec) waren seit 1991 in 73 Folgen zu sehen und sind damit Rekordhalter der Reihe.

Senior
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Die dienstälteste Ermittlerfigur innerhalb der Reihe ist jedoch Hauptkommissarin Lena Odenthal (Ulrike Folkerts). Sie ermittelt seit Ende Oktober 1989 in Ludwigshafen – in bislang 64 Folgen.

Länge
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Der längste „Tatort“ dauerte 119 Minuten: In der Folge „Der Richter in Weiß“ (1971) ermittelt Hauptkommissar Trimmel (Bild); die kürzeste 56 Minuten: „Der Boss“ (1971).

Autoren
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Der 77 Jahre alte Felix Huby – unter anderem Erfinder der von Dietz-Werner Steck verkörperten Bienzle-Figur in Stuttgart (1992 bis 2007) – hat unter den Drehbuchautoren die Nase vorn. Er schrieb insgesamt 32 Folgen.

Regisseure
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Bei den Regisseuren führt der 71-jährige Hartmut Griesmayr mit 25 Folgen die Statistik an. Er führte zum Beispiel bei vielen Bienzle-Folgen Regie.

Flückigers Vorgesetzter Regierungsrat Eugen Mattmann (Jean-Pierre Cornu) mäkelt an den Ermittlungen herum, nur ist er nicht vom Kaliber des herrlich nervigen Vice Questore Giuseppe Patta in Donna Leons Brunetti-Krimis. Ein alter „Tatort“ sei wie ein Stück Zeitgeschichte, meinte Dietmar Bär, der langjährige Kölner „Tatort“-Kommissar Freddy Schenk, vor Kurzem.

Die Geschichten seien in ihrer Zeit immer aktuell. Wer alte Episoden anschaue, lerne immer auch etwas über die Zeit, in der sie entstanden. Im Vergleich zum Schweizer Tatort im Frühjahr, der die Spätfolgen des Tschetschenienkriegs thematisierte, bleibt das neue Stück „Zwei Leben“ (Regie: Walter Weber) eher zeitlos. Kommissar Zufall ist schwer im Einsatz, um die Geschichte voranzubringen.

Am Ende kommt dann doch noch das Blaulicht zum Einsatz. Flücki und Ritschard verhindern in letzter Sekunde einen zweiten Mord und klären die Tat auf. Ein bisschen mehr Einblick gibt es in das Privatleben der Kommissare: Wie Flückiger beseelt lächelt, sobald seine Freundin Eveline Gasser (Brigitte Beyeler) in der Nähe ist.

„Schön, wenn man jemand hat, der einen auf andere Gedanken bringt“, säuselt er passend zur Liebesnacht. Dann ist da noch Liz Ritschards Liebesglühen für eine neue Flamme, die gerade einen Imbiss ins Kriminalkommisariat geliefert hat - da könnte auch noch was gehen.

  • dpa
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