18. Mai 2013 

Handelsblatt

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Zahl des Tages: So häufig wird in Deutschland eingebrochen

Staatsschulden, Millionen-Abfindungen für Manager oder die Zahl der hungernden Menschen: Hintergründe aus Alltag, Wirtschaft und Politik täglich komprimiert in einer Zahl des Tages geben eine neue Sicht auf die Welt.

  • Alle vier Minuten wird in Deutschland eine Wohnung aufgebrochen. Die Zahl der Wohnungseinbrüche stieg 2012 erneut um 10.000 auf inzwischen 140.000 an, und nur die wenigsten dieser Straftaten werden aufgeklärt. Die Versicherer rechnen mit etwa 470 Millionen Euro Schaden, pro Einbruch durchschnittlich 3300 Euro.

    Alle vier Minuten wird in Deutschland eine Wohnung aufgebrochen. Die Zahl der Wohnungseinbrüche stieg 2012 erneut um 10.000 auf inzwischen 140.000 an, und nur die wenigsten dieser Straftaten werden aufgeklärt. Die Versicherer rechnen mit etwa 470 Millionen Euro Schaden, pro Einbruch durchschnittlich 3300 Euro. Quelle: picture alliance / dpa
  • Frühe Schulabgänger, die höchstens die Haupt- bzw. Realschule erfolgreich beendet haben, können auf dem deutschen Arbeitsmarkt derzeit besser Fuß fassen als noch vor einigen Jahren: 2006 waren von den jungen Frauen, die frühzeitig die Schule beendet hatten, nur 38 Prozent erwerbstätig, 2011 waren es 41 Prozent. Bei den den 18- bis 24-jährigen Männern stieg die Quote besonders stark von 50 auf 57 Prozent. Ein möglicher Grund für diese Entwicklung ist die Ausweitung des Niedriglohnsektors.

    Quelle: Europa 2020, Statistisches Bundesamt

    Frühe Schulabgänger, die höchstens die Haupt- bzw. Realschule erfolgreich beendet haben, können auf dem deutschen Arbeitsmarkt derzeit besser Fuß fassen als noch vor einigen Jahren: 2006 waren von den jungen Frauen, die frühzeitig die Schule beendet hatten, nur 38 Prozent erwerbstätig, 2011 waren es 41 Prozent. Bei den den 18- bis 24-jährigen Männern stieg die Quote besonders stark von 50 auf 57 Prozent. Ein möglicher Grund für diese Entwicklung ist die Ausweitung des Niedriglohnsektors. Quelle: Europa 2020, Statistisches Bundesamt Quelle: dpa
  • Die Parteien werden in diesem Jahr so viel Geld wie nie zuvor vom Staat erhalten - mehr als 154 Millionen Euro. Dies geht aus einem Bericht von Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) an das Parlament hervor. Damit bekommen Union, SPD, FDP, Grüne, Linke und andere Parteien fast vier Millionen Euro mehr als im Vorjahr.

    Die Parteien werden in diesem Jahr so viel Geld wie nie zuvor vom Staat erhalten - mehr als 154 Millionen Euro. Dies geht aus einem Bericht von Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) an das Parlament hervor. Damit bekommen Union, SPD, FDP, Grüne, Linke und andere Parteien fast vier Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Quelle: dpa
  • Auf Reisen gehen die Deutschen am liebsten mit dem Auto. 46 Prozent entschieden sich in einer repräsentativen Umfrage für den Pkw. Auf Platz zwei liegt mit 32 Prozent das Flugzeug, wie die Umfrage im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft ergab. Es folgen die Bahn mit 18 Prozent und der Bus mit 2 Prozent. Bei langen Reisestrecken liegt das Auto aber hinter dem Flugzeug und der Bahn. Auch die höchste Sicherheit und das beste Preis-Leistungs-Verhältnis sehen die Befragten beim Flugzeug. Die Forschungsgruppe Wahlen befragte im vergangenen Oktober telefonisch 1014 erwachsene Bundesbürger.

    Auf Reisen gehen die Deutschen am liebsten mit dem Auto. 46 Prozent entschieden sich in einer repräsentativen Umfrage für den Pkw. Auf Platz zwei liegt mit 32 Prozent das Flugzeug, wie die Umfrage im Auftrag des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft ergab. Es folgen die Bahn mit 18 Prozent und der Bus mit 2 Prozent. Bei langen Reisestrecken liegt das Auto aber hinter dem Flugzeug und der Bahn. Auch die höchste Sicherheit und das beste Preis-Leistungs-Verhältnis sehen die Befragten beim Flugzeug. Die Forschungsgruppe Wahlen befragte im vergangenen Oktober telefonisch 1014 erwachsene Bundesbürger.
  • Wer im Schnitt täglich mehr als 40 Gramm verarbeitete Fleischprodukte wie Wurst isst, riskiert früher zu sterben. Dies ist das Ergebnis einer großen, europaweiten Studie vom Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich für das Apothekenmagazin „Baby und Familie“. „Rund drei Prozent aller frühen Todesfälle“ gingen darauf zurück, sagt Professor Sabine Rohrmann. Gesundheitsschädliche Inhaltstoffe, wie Nitrosamine, bildeten sich durch Salzen, Pökeln oder Räuchern. Ab und zu Wurst sei aber okay.

    Wer im Schnitt täglich mehr als 40 Gramm verarbeitete Fleischprodukte wie Wurst isst, riskiert früher zu sterben. Dies ist das Ergebnis einer großen, europaweiten Studie vom Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich für das Apothekenmagazin „Baby und Familie“. „Rund drei Prozent aller frühen Todesfälle“ gingen darauf zurück, sagt Professor Sabine Rohrmann. Gesundheitsschädliche Inhaltstoffe, wie Nitrosamine, bildeten sich durch Salzen, Pökeln oder Räuchern. Ab und zu Wurst sei aber okay.
  • Digitale Megaseller: Einen Rekordumsatz von 3,3 Milliarden Pfund (ungefähr 3,9 Millionen Euro) haben Großbritanniens Buchverleger im Jahr 2012 verzeichnet. Die Umsätze stiegen um vier Prozent, weil die digitalen Verkäufen um 66 Prozent auf 640 Millionen Pfund stiegen und ein Prozent Rückgang bei gedruckten Büchern mehr als kompensierten. Umsatzrenner waren die „Hunger Games“ und „Fifty Shades of Grey“.

    Im Bild: Jennifer Lawrence als Katniss in „Die Tribute von Panem – The Hunger Games“ . Der im März 2012 gestartete Verfilmung des ersten Bandes der „Hunger Games“ spielte an seinen ersten drei Tagen mehr als 150 Millionen Dollar ein.

    Digitale Megaseller: Einen Rekordumsatz von 3,3 Milliarden Pfund (ungefähr 3,9 Millionen Euro) haben Großbritanniens Buchverleger im Jahr 2012 verzeichnet. Die Umsätze stiegen um vier Prozent, weil die digitalen Verkäufen um 66 Prozent auf 640 Millionen Pfund stiegen und ein Prozent Rückgang bei gedruckten Büchern mehr als kompensierten. Umsatzrenner waren die „Hunger Games“ und „Fifty Shades of Grey“. Im Bild: Jennifer Lawrence als Katniss in „Die Tribute von Panem – The Hunger Games“ . Der im März 2012 gestartete Verfilmung des ersten Bandes der „Hunger Games“ spielte an seinen ersten drei Tagen mehr als 150 Millionen Dollar ein. Quelle: picture alliance / dpa
  • 6,5 Millionen Kubikmeter Rohholz im Wert von 463 Millionen Euro importierte Deutschland im vergangenen Jahr. Alleine 1,6 Millionen Kubikmeter im Wert von 80 Millionen Euro kamen aus Polen. Gleichzeitig exportierte Deutschland 3,4 Millionen Kubikmeter Rohholz im Wert von 280 Millionen Euro, größter Exportpartner war Österreich.

    6,5 Millionen Kubikmeter Rohholz im Wert von 463 Millionen Euro importierte Deutschland im vergangenen Jahr. Alleine 1,6 Millionen Kubikmeter im Wert von 80 Millionen Euro kamen aus Polen. Gleichzeitig exportierte Deutschland 3,4 Millionen Kubikmeter Rohholz im Wert von 280 Millionen Euro, größter Exportpartner war Österreich. Quelle: dpa
  • Vollzeit-Beschäftigte in Deutschland haben im Jahr 2012 im Schnitt 41,9 Stunden gearbeitet. Die mittlere gewöhnliche Wochenarbeitszeit aller Erwerbstätigen lag bei 35,5 Stunden. Das sind rund drei Stunden weniger als noch vor 20 Jahren.

    (Im Bild: Im Juni 1984 streiken die Opelaner in Rüsselsheim für die Einführung der 35-Stunden-Woche. Der Arbeitskampf in der Metallindustrie endete nach sieben Wochen mit einem Kompromiss auf 38,5 Wochenstunden.)

    Vollzeit-Beschäftigte in Deutschland haben im Jahr 2012 im Schnitt 41,9 Stunden gearbeitet. Die mittlere gewöhnliche Wochenarbeitszeit aller Erwerbstätigen lag bei 35,5 Stunden. Das sind rund drei Stunden weniger als noch vor 20 Jahren. (Im Bild: Im Juni 1984 streiken die Opelaner in Rüsselsheim für die Einführung der 35-Stunden-Woche. Der Arbeitskampf in der Metallindustrie endete nach sieben Wochen mit einem Kompromiss auf 38,5 Wochenstunden.) Quelle: picture-alliance / dpa
  • Erstmals seit mehr als 100 Jahren kommt es in Griechenland im Zuge der Sparauflagen zu Massenentlassungen von Beamten und Staatsangestellten. Bis Ende 2014 sollen insgesamt 15 000 Staatsbedienstete ihren Job verlieren.

    Bis Ende Mai sollen Beamte und andere Staatsdiener gehen, die sich strafbar gemacht haben. Bis zum Jahresende sollen dann weitere 2000 Staatsbedienstete ihren Job verlieren

    Erstmals seit mehr als 100 Jahren kommt es in Griechenland im Zuge der Sparauflagen zu Massenentlassungen von Beamten und Staatsangestellten. Bis Ende 2014 sollen insgesamt 15 000 Staatsbedienstete ihren Job verlieren. Bis Ende Mai sollen Beamte und andere Staatsdiener gehen, die sich strafbar gemacht haben. Bis zum Jahresende sollen dann weitere 2000 Staatsbedienstete ihren Job verlieren Quelle: dpa
  • In Deutschland infizieren sich etwa seit der Jahrtausendwende immer mehr Menschen mit Geschlechtskrankheiten. Bei Syphilis ist die Zahl der jährlichen Erkrankungen um 22 Prozent gestiegen.

    Das Benutzen von Kondomen ist nach wie vor die einfachste Art sich zu schützen.

    In Deutschland infizieren sich etwa seit der Jahrtausendwende immer mehr Menschen mit Geschlechtskrankheiten. Bei Syphilis ist die Zahl der jährlichen Erkrankungen um 22 Prozent gestiegen. Das Benutzen von Kondomen ist nach wie vor die einfachste Art sich  zu schützen. Quelle: dpa
  • 4,3 Milliarden Euro geben deutsche Singles jährlich für die Suche nach der Liebe aus. Damit rangiert die Partnersuche in Sachen Kosten sogar noch vor den Ausgaben der deutschen Gesamtbevölkerung für ihre liebsten Hobbys.Zum Vergleich: Vier Milliarden Euro investieren die Bundesbürger in die eigene Gesundheit und Optik mit dem Besuch von Fitnessclubs.

    Auch für Ernährung und Pflege ihrer Haustiere geben sie mit 3,7 Milliarden Euro deutlich weniger aus. Aktuellster Trend: Pheromon-Partys! Durch Schnuppern an getragenen Baumwoll-Shirts soll unter dem Motto „Liebe geht durch die Nase“ der potentielle Traumpartner gefunden werden.

    4,3 Milliarden Euro geben deutsche Singles jährlich für die Suche nach der Liebe aus. Damit rangiert die Partnersuche in Sachen Kosten sogar noch vor den Ausgaben der deutschen Gesamtbevölkerung für ihre liebsten Hobbys.Zum Vergleich: Vier Milliarden Euro investieren die Bundesbürger in die eigene Gesundheit und Optik mit dem Besuch von Fitnessclubs. Auch für Ernährung und Pflege ihrer Haustiere geben sie mit 3,7 Milliarden Euro deutlich weniger aus. Aktuellster Trend: Pheromon-Partys! Durch Schnuppern an getragenen Baumwoll-Shirts soll unter dem Motto „Liebe geht durch die Nase“ der potentielle Traumpartner gefunden werden. Quelle: dpa
  • 16,1 Milliarden Euro haben deutsche Automobilhersteller und -zulieferer im Jahr 2012 für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Im Vergleich zu 2011 ist dies nach Angaben des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) ein Plus von 2,1 Prozent. Der Umsatz der deutschen Autobranche (Hersteller von Fahrzeugen, Anhängern, Aufbauten, Kfz-Teilen und Zubehör) lag im letzten Jahr bei knapp 357 Milliarden Euro (+1,6 %), davon wurden 128,2 Milliarden Euro (- 0,4 %) im Inland generiert.

    Im Vergleich dazu haben die 17 global arbeitenden Automobilhersteller 2012 erstmals mehr als 50 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung investiert. Einer Studie des Center of Automotive Management zufolge sind das 6,1 Prozent mehr als 2011.

    Volkswagen führt die Liste der F&E-stärksten globalen Automobilkonzerne mit insgesamt 7,2 Milliarden Euro an (plus 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Dahinter folgen Toyota (6,7 Milliarden Euro) und General Motors (5,6 Milliarden Euro). Relativ hohe F&E-Ausgaben weisen auch Honda (4,5 Milliarden Euro), Daimler (4,2 Milliarden Euro), Nissan (3,7 Milliarden Euro), Ford (3,65 Milliarden Euro) und BMW (3,61 Milliarden Euro) auf.

    Im Bild: Der VW XL1, das lange erwartete Ein-Liter-Auto , im Windkanal.

    16,1 Milliarden Euro haben deutsche Automobilhersteller und -zulieferer im Jahr 2012  für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Im Vergleich zu 2011 ist dies nach Angaben des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) ein Plus von 2,1 Prozent. Der Umsatz der deutschen Autobranche (Hersteller von Fahrzeugen, Anhängern, Aufbauten, Kfz-Teilen und Zubehör) lag im letzten Jahr bei knapp 357 Milliarden Euro (+1,6 %), davon wurden 128,2 Milliarden Euro (- 0,4 %) im Inland generiert. Im Vergleich dazu haben die 17 global arbeitenden Automobilhersteller 2012 erstmals mehr als 50 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung investiert. Einer Studie des Center of Automotive Management zufolge sind das 6,1 Prozent mehr als 2011. Volkswagen führt die Liste der F&E-stärksten globalen Automobilkonzerne mit insgesamt 7,2 Milliarden Euro an (plus 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Dahinter folgen Toyota (6,7 Milliarden Euro) und General Motors (5,6 Milliarden Euro). Relativ hohe F&E-Ausgaben weisen auch Honda (4,5 Milliarden Euro), Daimler (4,2 Milliarden Euro), Nissan (3,7 Milliarden Euro), Ford (3,65 Milliarden Euro) und BMW (3,61 Milliarden Euro) auf. Im Bild: Der VW XL1, das lange erwartete Ein-Liter-Auto , im Windkanal. Quelle: picture alliance / dpa
  • 2,49 Todesfälle gab es in Autos im Jahresdurchschnitt 2007 bis 2011 bezogen auf eine Beförderungsleistung von einer Milliarde Personenkilometern. Damit war das Risiko, im Auto zu sterben, über 20-mal höher als im öffentlichen Personenverkehr (ÖPV) mit Bussen und Bahnen.

    In Omnibussen lag die Zahl der tödlich verunglückten Passagiere bei 0,23 Fahrgästen auf eine Milliarde Personenkilometer. 0,04 Getötete waren es in Straßenbahnen, U-Bahnen und ähnlichen Verkehrsmitteln wie auch im Eisenbahnverkehr. Am geringsten war das Sterberisiko in Passagierflugzeugen mit nahezu 0 getöteten Passagieren auf eine Milliarde Personenkilometer.

    Daten: destatis

    2,49 Todesfälle gab es in Autos im Jahresdurchschnitt 2007 bis 2011 bezogen auf eine Beförderungsleistung von einer Milliarde Personenkilometern. Damit war das Risiko, im Auto zu sterben, über 20-mal höher als im öffentlichen Personenverkehr (ÖPV) mit Bussen und Bahnen. In Omnibussen lag die Zahl der tödlich verunglückten Passagiere bei 0,23 Fahrgästen auf eine Milliarde Personenkilometer. 0,04 Getötete waren es in Straßenbahnen, U-Bahnen und ähnlichen Verkehrsmitteln wie auch im Eisenbahnverkehr. Am geringsten war das Sterberisiko in Passagierflugzeugen mit nahezu 0 getöteten Passagieren auf eine Milliarde Personenkilometer. Daten: destatis Quelle: dpa
  • Taxifahrer leben gefährlich: Fast jeder dritte Taxifahrer in Deutschland wurde laut einer Umfrage der Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft schon einmal Opfer eines direkten körperlichen Angriffs. Rund 80 Prozent der Täter schlagen nachts zu, ein Drittel von ihnen benutzt dabei eine Waffe. Nach Überfällen musste sich insgesamt etwa ein Drittel der überfallenen Fahrer einer ärztlichen Untersuchung unterziehen. Ein wirksames Mittel, um solche Übergriffe einzudämmen, stellen nach Ansicht des Deutschen Taxi- und Mietwagenbundes (BZP) Überfallschutz-Kameras dar.

    Taxifahrer leben gefährlich: Fast jeder dritte Taxifahrer in Deutschland wurde laut einer Umfrage der Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft schon einmal Opfer eines direkten körperlichen Angriffs. Rund 80 Prozent der Täter schlagen nachts zu, ein Drittel von ihnen benutzt dabei eine Waffe. Nach Überfällen musste sich insgesamt etwa ein Drittel der überfallenen Fahrer einer ärztlichen Untersuchung unterziehen. Ein wirksames Mittel, um solche Übergriffe einzudämmen, stellen nach Ansicht des Deutschen Taxi- und Mietwagenbundes (BZP) Überfallschutz-Kameras dar. Quelle: dpa
  • Finger weg vom „Pflege-Bahr“: Die Stiftung Warentest untersuchte Tagegeldversicherungen mit und ohne staatliche Förderung. Die Stiftung empfiehlt keinen einzigen staatlich geförderten Tarif. Die Vertragsbedingungen der geförderten Tarife sind in der Regel schlechter als bei den nicht geförderten.

    Finger weg vom „Pflege-Bahr“: Die Stiftung Warentest untersuchte Tagegeldversicherungen mit und ohne staatliche Förderung. Die Stiftung empfiehlt keinen einzigen staatlich geförderten Tarif. Die Vertragsbedingungen der geförderten Tarife sind in der Regel schlechter als bei den nicht geförderten. Quelle: ap
  • Zweifelhafter Export-Boom: Afghanistan ist der weltgrößte Hersteller von Opium, dem Rohstoff für Heroin. Der Schlafmohn-Anbau könnte nach einem Bericht der Vereinten Nationen 2013 einen neuen Rekord erreichen, bis zu 90 Prozent der weltweiten Opiumernte stammen aus dem Land am Hindukusch. Im vergangenen Jahr waren es rund 75 Prozent. Besonders stark ist der Drogenanbau in den Regionen gewachsen, in denen die US-angeführten Truppen bereits abgezogen wurden oder im Begriff des Abzugs sind.

    Zweifelhafter Export-Boom: Afghanistan ist der weltgrößte Hersteller von Opium, dem Rohstoff für Heroin. Der Schlafmohn-Anbau könnte nach einem Bericht der Vereinten Nationen 2013 einen neuen Rekord erreichen, bis zu 90 Prozent der weltweiten Opiumernte stammen aus dem Land am Hindukusch. Im vergangenen Jahr waren es rund 75 Prozent.  Besonders stark ist der Drogenanbau in den Regionen gewachsen, in denen die US-angeführten Truppen bereits abgezogen wurden oder im Begriff des Abzugs sind. Quelle: ap
  • Deutschland hat im vergangenen Jahr 22,6 Millionen Tonnen Schrott, Altpapier, Kunststoffabfälle und Schlacken exportiert, und gleichzeitig 16,3 Millionen Tonnen reimportiert. Der Wert des Abfalls lag sowohl bei den Einfuhren als auch bei den Ausfuhren bei 11,0 Milliarden Euro.

    Daten: destatis

    Deutschland hat im vergangenen Jahr 22,6 Millionen Tonnen Schrott, Altpapier, Kunststoffabfälle und Schlacken exportiert, und gleichzeitig 16,3 Millionen Tonnen  reimportiert. Der Wert des Abfalls lag sowohl bei den Einfuhren als auch bei den Ausfuhren bei 11,0 Milliarden Euro. Daten: destatis Quelle: ap
  • „Isch hab' Rücken“: Der Rücken ist tatsächlich der Deutschen Kreuz. Ein Zehntel aller Fehlzeiten geht auf Rückenbeschwerden zurück. Sie sind für jeden zehnten Krankschreibungstag in Deutschland verantwortlich. Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse macht immerhin jeder Fünfte dafür sein Übergewicht verantwortlich.

    „Isch hab' Rücken“: Der Rücken ist tatsächlich der Deutschen Kreuz. Ein Zehntel aller Fehlzeiten geht auf Rückenbeschwerden zurück. Sie sind für jeden zehnten Krankschreibungstag in Deutschland verantwortlich. Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse macht immerhin jeder Fünfte dafür sein Übergewicht verantwortlich. Quelle: picture-alliance/ dpa
  • Krisenländer auf der Verliererseite: 28,4 Prozent ihres Einkommens müssen die Slowenen für Lebensmittel ausgeben. Das ist ähnlich viel wie die Portugiesen, Griechen, Slowaken, Malteser und Zyprer. Die Einwohner der reicheren EU-Länder müssen im Verhältnis deutlich weniger für Essen zahlen. Deutschlands Anteil etwa liegt bei 15,6 Prozent. In Holland isst es sich mit 12,6 Prozent am günstigsten.

    Krisenländer auf der Verliererseite: 28,4 Prozent ihres Einkommens müssen die Slowenen für Lebensmittel ausgeben. Das ist ähnlich viel wie die Portugiesen, Griechen, Slowaken, Malteser und Zyprer. Die Einwohner der reicheren EU-Länder müssen im Verhältnis deutlich weniger für Essen zahlen. Deutschlands Anteil etwa liegt bei 15,6 Prozent. In Holland isst es sich mit 12,6 Prozent am günstigsten. Quelle: dpa
  • Pflichtprogramm am Sonntagabend: Nach Angaben der ARD laden derzeit regelmäßig 282 „Tatort“-Kneipen in Deutschland zum Krimi-Gucken ein, hinzu kommen fünf Lokale in Wien und eines in Zürich. Ende 2011 lag die Zahl noch bei knapp 170. Allein 52 der Kneipen stehen heute in Berlin, 13 in Köln, zwölf in Hamburg und jeweils elf in Leipzig und München. Vielerorts werden spezielle Dinner und Quizabende angeboten, wer den Mörder bis zur Hälfte des Films findet, wird mit Freibier belohnt.

    Besonders heftig auch in den Kneipen diskutiert: Das Ermittlerteam des saarländischen „Tatorts“, Elisabeth Brück (Kommissarin Lisa Marx) und Devid Striesow (Kommissar Jens Stellbrink) mit seinem Markenzeichen, der roten Vespa.

    Pflichtprogramm am Sonntagabend: Nach Angaben der ARD laden derzeit regelmäßig 282 „Tatort“-Kneipen in Deutschland zum Krimi-Gucken ein, hinzu kommen fünf Lokale in Wien und eines in Zürich. Ende 2011 lag die Zahl noch bei knapp 170. Allein 52 der Kneipen stehen heute in Berlin, 13 in Köln, zwölf in Hamburg und jeweils elf in Leipzig und München. Vielerorts werden spezielle Dinner und Quizabende angeboten, wer den Mörder bis zur Hälfte des Films findet, wird mit Freibier belohnt. Besonders heftig auch in den Kneipen diskutiert: Das Ermittlerteam des saarländischen „Tatorts“, Elisabeth Brück (Kommissarin Lisa Marx) und Devid Striesow (Kommissar Jens Stellbrink) mit seinem Markenzeichen, der roten Vespa. Quelle: dpa
  • 38.400 Brücken befinden sich in der Obhut von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer. Viele von ihnen sind sanierungsbedürftig. Für ihren Unterhalt sind jährlich 800 Millionen Euro vorgesehen. Im Jahr 2009 betrug der Etat für die Instandhaltung der Brücken noch 300 Millionen Euro. Demnächst soll er auf eine Milliarde steigen, das wäre ein Fünftel des aktuellen Verkehrsetats.

    Keinen Etat hat Ramsauer für die Sanierung der vom langen Winter gelöcherten Land- und städtischen Straßen-Asphaltdecken. Denn die bleiben Sache der Kommunen. Und für die ist es Zeiten klammer Kämmerer billiger, Warnschilder für Autofahrer aufzustellen, was sie aus der Haftung nimmt.

    38.400 Brücken befinden sich in der Obhut von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer. Viele von ihnen sind sanierungsbedürftig. Für ihren Unterhalt sind jährlich 800 Millionen Euro vorgesehen. Im Jahr 2009 betrug der Etat für die Instandhaltung der Brücken noch 300 Millionen Euro. Demnächst soll er auf eine Milliarde steigen, das wäre ein Fünftel des aktuellen Verkehrsetats. Keinen Etat hat Ramsauer für die Sanierung der vom langen Winter gelöcherten Land- und städtischen Straßen-Asphaltdecken. Denn die bleiben Sache der Kommunen. Und für die ist es Zeiten klammer Kämmerer billiger, Warnschilder für Autofahrer aufzustellen, was sie aus der Haftung nimmt. Quelle: dpa
  • Der „König der Wälder“ kommt zurück: Acht Wisent werden am 11. April im Rothaargebirge in Nordrhein-Westfalen an der Landesgrenze zu Hessen in die Freiheit entlassen. Dass die mächtigen Ur-Rinder, die mehr als 800 Kilo auf die Waage bringen können, die Sauerland-Touristen in Angst und Schrecken versetzen könnten, ist nicht zu befürchten. Wisente sind scheu, ruhig und gelassen.

    Der „König der Wälder“ kommt zurück: Acht Wisent werden am 11. April  im Rothaargebirge in Nordrhein-Westfalen an der Landesgrenze zu Hessen in die Freiheit entlassen. Dass die mächtigen Ur-Rinder, die mehr als 800 Kilo auf die Waage bringen können, die Sauerland-Touristen in Angst und Schrecken versetzen könnten, ist nicht zu befürchten. Wisente sind scheu, ruhig und gelassen. Quelle: dpa
  • Finanzminister im Glück: Im Jahr 2011 gaben rund 3,2 Millionen Unternehmen eine Umsatzsteuer-Voranmeldung mit einem voraussichtlichen Nettoumsatz in Höhe von 5,7 Billionen Euro ab.

    Daten: destatis

    Finanzminister im Glück: Im Jahr 2011 gaben rund 3,2 Millionen Unternehmen eine Umsatzsteuer-Voranmeldung mit einem voraussichtlichen Nettoumsatz in Höhe von 5,7 Billionen Euro ab. Daten: destatis Quelle: AP
  • Mit dem rasanten Wirtschaftswachstum der Volksrepublik hat auch die Reiselust der Chinesen in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Laut der Welttourismusorganisation UNWTO kletterte die Zahl der Touristen aus China von rund zehn Millionen im Jahr 2000 auf etwa 83 Millionen im vergangenen Jahr. Der Reiseboom ist der UNWTO zufolge vor allem auf Einkommenssteigerungen und Reiseerleichterungen zurückzuführen.

    Mit dem rasanten Wirtschaftswachstum der Volksrepublik hat auch die Reiselust der Chinesen in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Laut der Welttourismusorganisation UNWTO kletterte die Zahl der Touristen aus China von rund zehn Millionen im Jahr 2000 auf etwa 83 Millionen im vergangenen Jahr. Der Reiseboom ist der UNWTO zufolge vor allem auf Einkommenssteigerungen und Reiseerleichterungen zurückzuführen. Quelle: dpa
  • Im Jahr 2012 fuhren in Deutschland erstmals mehr als 11 Milliarden Fahrgäste im Linienverkehr mit Bussen und Bahnen. Damit nutzten durchschnittlich rund 30 Millionen Fahrgäste pro Tag die Angebote im Linienverkehr.

    Im Jahr 2012 fuhren in Deutschland erstmals mehr als 11 Milliarden Fahrgäste im Linienverkehr mit Bussen und Bahnen. Damit nutzten durchschnittlich rund 30 Millionen Fahrgäste pro Tag die Angebote im Linienverkehr. Quelle: dpa
  • Auch im Jahr 2012 war Deutschland – wie schon in den sechs vorangegangenen Jahren - ein Stromexportland. Die vier großen Netzbetreiber importierten 43,8 Terawattstunden (TWh) über die europäischen Stromnetze nach Deutschland, im gleichen Zeitraum führte Deutschland 66,6 TWh aus, woraus sich ein Überschuss von 22,8 TWh ergab. Mit dem Stromhandel erzielte Deutschland im vergangenen Jahr ein Plus von 1,4 Milliarden Euro.

    Daten: Destatis

    Auch im Jahr 2012 war Deutschland – wie schon in den sechs vorangegangenen Jahren - ein Stromexportland. Die vier großen Netzbetreiber importierten 43,8 Terawattstunden (TWh) über die europäischen Stromnetze nach Deutschland, im gleichen Zeitraum führte Deutschland 66,6 TWh aus, woraus sich ein Überschuss von 22,8 TWh ergab. Mit dem Stromhandel erzielte Deutschland im vergangenen Jahr ein Plus von 1,4 Milliarden Euro.  Daten: Destatis Quelle: dpa
  • Ein Huhn, ein Huhn, hat ziemlich viel zu tun. 298 Eier legte eine durchschnittliche Legehenne im Jahr 2012, das heißt fast jeden Tag ein Ei. Im Jahr 2012 wurden insgesamt 10,6 Milliarden Eier von rund 35,5 Millionen Legehennen produziert. Die Angaben beziehen sich auf Unternehmen mit mindestens 3 000 Hennenhaltungsplätzen.

    Was die "Glücklichen Hühner" aus Freilandhaltung auf dem Bauernhof im bayrischen Seefeld davon halten, berichtete das Statistische Bundesamt nicht.

    Ein Huhn, ein Huhn, hat ziemlich viel zu tun. 298 Eier legte eine durchschnittliche Legehenne  im Jahr 2012,  das heißt fast jeden Tag ein Ei. Im Jahr 2012 wurden insgesamt 10,6 Milliarden Eier von rund 35,5 Millionen Legehennen produziert. Die Angaben beziehen sich auf Unternehmen mit mindestens 3 000 Hennenhaltungsplätzen. Was die "Glücklichen Hühner" aus Freilandhaltung auf dem Bauernhof im bayrischen  Seefeld davon halten, berichtete das Statistische Bundesamt nicht. Quelle: dpa
  • Billigstandort Balkan: Die Arbeitskosten in Deutschland lagen 2012 um 32 % höher als im EU-Durchschnitt. Arbeitgeber in der deutschen Privatwirtschaft bezahlten im Jahr 2012 durchschnittlich 31 Euro für eine geleistete Arbeitsstunde. Das ist Rang acht innerhalb der Europäischen Union. Schweden hatte mit 41,90 Euro die höchsten, Rumänien (4,50 Euro) und Bulgarien (3,70 Euro) hatten die niedrigsten Arbeitskosten je geleistete Stunde.

    Daten: Destatis

    Billigstandort Balkan: Die Arbeitskosten in Deutschland lagen 2012 um 32 % höher als im EU-Durchschnitt. Arbeitgeber in der deutschen Privatwirtschaft bezahlten im Jahr 2012 durchschnittlich 31 Euro für eine geleistete Arbeitsstunde. Das ist Rang acht innerhalb der Europäischen Union. Schweden hatte mit 41,90 Euro die höchsten, Rumänien (4,50 Euro) und Bulgarien (3,70 Euro) hatten die niedrigsten Arbeitskosten je geleistete Stunde. Daten: Destatis Quelle: dapd
  • Selten waren die Bundesliga-Profis (hier: HSV-Profi Rafael van der Vaart (links) nach seinem Treffer für Oranje gegen Estland) international erfolgreicher als in der WM-Qualifikation am Wochenende vor Ostern. In den 24 Partien der neun Europa-Gruppen fielen insgesamt 71 Tore, 16 davon erzielten Fußballspieler, die derzeit in Deutschland ihr Geld verdienen. Das ergibt einen bemerkenswerten Anteil von 22,53 Prozent. Die Zahl wäre noch höher, würde man die Kantersiege von England (8:0 in San Marino) und Bulgarien (6:0 gegen Malta) nicht berücksichtigen. 

    Selten waren die Bundesliga-Profis (hier: HSV-Profi Rafael van der Vaart (links) nach seinem Treffer für Oranje gegen Estland) international erfolgreicher als in der WM-Qualifikation am Wochenende vor Ostern. In den 24 Partien der neun Europa-Gruppen fielen insgesamt 71 Tore, 16 davon erzielten Fußballspieler, die derzeit in Deutschland ihr Geld verdienen. Das ergibt einen bemerkenswerten Anteil von 22,53 Prozent. Die Zahl wäre noch höher, würde man die Kantersiege von England (8:0 in San Marino) und Bulgarien (6:0 gegen Malta) nicht berücksichtigen.  Quelle: ap
  • Dreiviertel der Kinder und Jugendlichen halten die Teilnahme an einer Castingshow im Fernsehen für die größte Chance im Leben. Bei einer Umfrage räumten 72 Prozent der Sechs- bis 17-Jährigen dem beliebten Showformat eine derart große Bedeutung ein. Knapp zwei Drittel nehmen die Ereignisse rund um die Kandidaten für bare Münze und stimmten der Aussage „In den Sendungen sieht man immer genau, was beim Casting und den Workshops wirklich passiert ist“ zu.

    Dreiviertel der Kinder und Jugendlichen halten die Teilnahme an einer Castingshow im Fernsehen für die größte Chance im Leben. Bei einer Umfrage räumten 72 Prozent der Sechs- bis 17-Jährigen dem beliebten Showformat eine derart große Bedeutung ein. Knapp zwei Drittel nehmen die Ereignisse rund um die Kandidaten für bare Münze und stimmten der Aussage „In den Sendungen sieht man immer genau, was beim Casting und den Workshops wirklich passiert ist“ zu. Quelle: dpa
  • Die einen kämpfen gegen den Lärm, die anderen freuen sich über den wirtschaftlichen Aufschwung: Der Flughafen Frankfurt ist der größte Airport auf dem Kontinent, und mit 78.000 Beschäftigten - etwa 3000 mehr als im vergangenen Jahr - die größte lokale Arbeitsstätte Deutschlands.

    Die einen kämpfen gegen den Lärm, die anderen freuen sich über den wirtschaftlichen Aufschwung: Der Flughafen Frankfurt ist der größte Airport auf dem Kontinent, und mit 78.000 Beschäftigten - etwa 3000 mehr als im vergangenen Jahr - die größte lokale Arbeitsstätte Deutschlands. Quelle: dpa
  • Weniger ist mehr: Die deutschen Winzer haben im vergangenen Jahr weniger Wein exportiert, aber höhere Preise erzielt. Der Durchschnittspreis pro ausgeführtem Liter stieg um 8,4 Prozent auf 2,46 Euro, die exportierte Menge nahm um gut 15 Prozent ab.

    Daten: Deutsche Weininstitut (DWI)

    Weniger ist mehr: Die deutschen Winzer haben im vergangenen Jahr weniger Wein exportiert, aber höhere Preise erzielt. Der Durchschnittspreis pro ausgeführtem Liter stieg um 8,4 Prozent auf 2,46 Euro, die exportierte Menge nahm um gut 15 Prozent ab. Daten: Deutsche Weininstitut (DWI) Quelle: dpa
  • 2,8 Millionen Einwohner in Deutschland waren im Jahr 2010 nicht an die öffentliche Kanalisation angeschlossen, das entspricht 3,4 % der Gesamtbevölkerung.

    Der Anteil der nicht angeschlossenen Einwohner war in Ostdeutschland mit 9,6 % viermal höher als in den westdeutschen Flächenländern mit 2,4 %.

    2,8 Millionen Einwohner in Deutschland waren im Jahr 2010 nicht an die öffentliche Kanalisation angeschlossen, das entspricht 3,4 % der Gesamtbevölkerung. Der Anteil der nicht angeschlossenen Einwohner war in Ostdeutschland mit 9,6 % viermal höher als in den westdeutschen Flächenländern mit 2,4 %. Quelle: dpa
  • Hausarzt händeringend gesucht:

    Unter den 10.127 Ärzten, die im vergangenen Jahr nach der Ausbildung ihre Weiterbildung abschlossen, waren laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung nur 949 Hausärzte.

    Bis zum Jahr 2020 scheiden 48.000 niedergelassene Ärzte altersbedingt aus, die ärztliche Grundversorgung drohe deshalb zusammenzubrechen.

    Hausarzt händeringend gesucht: Unter den 10.127 Ärzten, die im vergangenen Jahr nach der Ausbildung ihre Weiterbildung abschlossen, waren laut Kassenärztlicher Bundesvereinigung nur 949 Hausärzte. Bis zum Jahr 2020 scheiden 48.000 niedergelassene Ärzte altersbedingt aus, die ärztliche Grundversorgung drohe deshalb zusammenzubrechen. Quelle: dpa
  • Weltweit 1,24 Millionen Menschen pro Jahr werden Opfer von Verkehrsunfällen. Nur 7 Prozent der Weltbevölkerung leben in Ländern, in denen es umfassende Gesetze gegen die fünf größten Risikofaktoren gibt: Trunkenheit am Steuer, Überhöhte Geschwindigkeit, fehlende Sicherheitsgurte, Fahren ohne Motorradhelm und Fahren ohne Kindersitze

    Daten: WHO

    Weltweit 1,24 Millionen Menschen pro Jahr werden Opfer von Verkehrsunfällen. Nur 7 Prozent der Weltbevölkerung leben in Ländern, in denen es umfassende Gesetze gegen die fünf größten Risikofaktoren gibt: Trunkenheit am Steuer, Überhöhte Geschwindigkeit, fehlende Sicherheitsgurte, Fahren ohne Motorradhelm und Fahren ohne Kindersitze Daten: WHO Quelle: dpa
  • Die Schweizer Großbank UBS hat im vergangenen Jahr 2,5 Milliarden Franken Verlust gemacht. Und zahlt ihren Managern exakt die gleiche Summe an Boni, 1,3 Milliarden davon entfallen auf Barzuteilungen.

    Top-Verdiener bei der UBS ist Konzernchef Sergio Ermotti, sein Einkommen stieg auf 8,87 Millionen Franken.

    Die Schweizer Großbank UBS hat im vergangenen Jahr 2,5 Milliarden Franken Verlust gemacht. Und zahlt ihren Managern exakt die gleiche Summe an Boni, 1,3 Milliarden davon entfallen auf Barzuteilungen. Top-Verdiener bei der UBS ist Konzernchef Sergio Ermotti, sein Einkommen stieg auf 8,87 Millionen Franken. Quelle: Reuters
  • Für die Nachfolge von Monika Piel auf der Intendantenstelle des Westdeutschen Rundfunks sind insgesamt 37 Bewerbungen eingegangen. Piel hatte Anfang des Jahres aus persönlichen Gründen ihren vorzeitigen Rücktritt angekündigt.

    Für die Nachfolge von Monika Piel auf der Intendantenstelle des Westdeutschen Rundfunks sind insgesamt 37 Bewerbungen eingegangen. Piel hatte Anfang des Jahres aus persönlichen Gründen ihren vorzeitigen Rücktritt angekündigt. Quelle: dpa
  • Im Jahr 2012 meldeten die deutschen Amtsgerichte 28.304 Unternehmensinsolvenzen, das waren 6 Prozent weniger als im Jahr 2011.

    Im Jahr 2012 meldeten die deutschen Amtsgerichte 28.304 Unternehmensinsolvenzen, das waren 6 Prozent weniger als im Jahr 2011. Quelle: dpa
  • Die EU-Bürger verbrauchen eine Menge Plastiktüten: Nach Angaben von EU-Umweltkommissar Janez Potocnik wurden in der Europäischen Union 95,5 Milliarden Plastiktüten in Umlauf gebracht (2010). Auf jede Tüte sollte nach Überlegungen der Grünen künftig eine Steuer von 22 Cent erhoben werden.

    Die EU-Bürger verbrauchen eine Menge Plastiktüten: Nach Angaben von EU-Umweltkommissar Janez Potocnik wurden in der Europäischen Union 95,5 Milliarden Plastiktüten in Umlauf gebracht (2010). Auf jede Tüte sollte nach Überlegungen der Grünen künftig eine Steuer von 22 Cent erhoben werden. Quelle: dpa
  • Vergleicht man das Verhältnis von abgegebener Leistung und zugeführter Leistung - die Wirkungsgrade – der erneuerbaren Energien Sonne, Wasser und Wind ergibt sich ein erschreckendes Bild. Währen Wasser mit 90 Prozent einen sehr hohen und Windenergie mit immerhin noch 50 Prozent hohe Wirkungsgrade hat und entsprechend effizient sind, erreicht die stark subventionierte Solarenergie nur 20 Prozent.

    Vergleicht man das Verhältnis von abgegebener Leistung und zugeführter Leistung  - die Wirkungsgrade – der erneuerbaren Energien Sonne, Wasser und Wind ergibt sich ein erschreckendes Bild. Währen Wasser mit 90 Prozent einen sehr hohen und Windenergie mit immerhin noch 50 Prozent hohe Wirkungsgrade hat und entsprechend effizient sind, erreicht die stark subventionierte Solarenergie nur 20 Prozent.
  • 4,1 Millionen Passagieren aus Deutschland bescherten den Balearen – im Bild der Strand von Arenal auf Mallorca – im vergangenen Jahr einen neuen Rekord. Insgesamt flogen 77,3 Millionen Fluggäste aus Deutschland ins Ausland.

    Überdurchschnittlich legten asiatische Ziele zu, in Europa mussten die Griechen mit 10,2 Prozent den größten Rückgang verkraften.

    4,1 Millionen Passagieren aus Deutschland bescherten den Balearen – im Bild der Strand von Arenal auf Mallorca – im vergangenen Jahr einen neuen Rekord. Insgesamt flogen 77,3 Millionen Fluggäste aus Deutschland ins Ausland. Überdurchschnittlich legten asiatische Ziele zu, in Europa mussten die Griechen mit 10,2 Prozent den größten Rückgang verkraften. Quelle: AFP
  • „Frankenfood“ auf dem Rückzug: Gentechnisch verändertes Getreide wird in Europa nur auf 0,12 Prozent der Ackerflächen angebaut. In etlichen EU-Staaten, darunter Deutschland, ist zum Beispiel der Anbau von transgenem Mais verboten.

    Daten: foeeurope.org

    „Frankenfood“ auf dem Rückzug: Gentechnisch verändertes Getreide wird in Europa nur auf 0,12 Prozent der Ackerflächen angebaut. In etlichen EU-Staaten, darunter Deutschland, ist zum Beispiel der Anbau von transgenem Mais verboten.  Daten: foeeurope.org Quelle: ap
  • 407 Millionen Übernachtungen meldet der Deutschen Tourismusverband – so viele wie nie zuvor. In Deutschland übernachteten 2012 mehr Touristen als in Spanien oder Italien. Der deutsche Tourismus eilt von Rekord zu Rekord, dabei stagnieren die Umsätze vieler Betriebe: Die Gäste setzten auf preisgünstige Ferienzentren, Hostels, Jugendherbergen und Campingplätze.

    407 Millionen Übernachtungen meldet der Deutschen Tourismusverband – so viele wie nie zuvor. In Deutschland übernachteten 2012 mehr Touristen als in Spanien oder Italien. Der deutsche Tourismus eilt von Rekord zu Rekord, dabei stagnieren die Umsätze vieler Betriebe: Die Gäste setzten auf preisgünstige Ferienzentren, Hostels, Jugendherbergen und Campingplätze. Quelle: dpa
  • Für Anschaffung und Unterhalt ihrer acht Fahrzeuge zahlen Deutsche im Durchschnitt eines statistisch betrachteten Autofahrer-Lebens 332.000 Euro. Deutschlands Autofahrer kaufen sich in den etwa 54 Jahren ihres mobilen Lebens durchschnittlich drei Neu- und fünf Gebrauchtwagen. Für Anschaffung und Unterhalt zahlen sie dann im Schnitt 332.000 Euro. Kraftstoff schlägt alleine mit 78.900 Euro zu Buche, Versicherung und Steuern mit 58.100 Euro. Dies stellt der Motorpresse-Verlag in dem neu erschienenen Jahresband "Autofahren in Deutschland" fest.

    Für Anschaffung und Unterhalt ihrer acht Fahrzeuge zahlen Deutsche im Durchschnitt eines statistisch betrachteten Autofahrer-Lebens 332.000 Euro. Deutschlands Autofahrer kaufen sich in den etwa 54 Jahren ihres mobilen Lebens durchschnittlich drei Neu- und fünf Gebrauchtwagen. Für Anschaffung und Unterhalt zahlen sie dann im Schnitt 332.000 Euro. Kraftstoff schlägt alleine mit 78.900 Euro zu Buche, Versicherung und Steuern mit 58.100 Euro. Dies stellt der Motorpresse-Verlag in dem neu erschienenen Jahresband "Autofahren in Deutschland" fest. Quelle: dpa
  • Am 1. März beginnt der meteorologische Frühling. Deutschland erlebte den sonnenscheinärmsten Winter seit Beginn flächendeckender Messungen im Jahr 1951: Zahlreiche Bundesländer sowie die viele Messstellen meldeten neue Negativrekorde – allen voran der Kahle Asten im Sauerland (Bild) mit nur 43 Stunden Sonnenschein seit dem 1. Dezember 2012.

    Am 1. März beginnt der meteorologische Frühling. Deutschland erlebte den sonnenscheinärmsten Winter seit Beginn flächendeckender Messungen im Jahr 1951:  Zahlreiche Bundesländer sowie die viele Messstellen meldeten neue Negativrekorde – allen voran der Kahle Asten im Sauerland (Bild) mit nur 43 Stunden Sonnenschein seit dem 1. Dezember 2012. Quelle: picture alliance / dpa
  • Pure Dynamik im Nordwesten: Peter Altmaier ist zum 56. Oldenburger Grünkohlkönig ernannt worden und muss in den kommenden zwölf Monaten das Essen von Gemüse fördern.

    In Gegenwart seines Vorgängers Günther Oettinger, der frischgebackenen Bildungsministerin Johanna Wanka und Niedersachsens neuem Ministerpräsidenten Stephan Weil gab es für etwa 330 Gäste in der Vertretung des Landes Niedersachsen in Berlin mehrere hundert Kilogramm Grünkohl, Kassler, Pinkel (Grützwurst), Kochmettwurst und Speck. Heruntergespült wurde mit friesischem Bier, als Dessert gab es Rote Grütze und einen Schnaps zur Verdauung.

    Pure Dynamik im Nordwesten: Peter Altmaier ist zum 56. Oldenburger Grünkohlkönig ernannt worden und muss in den kommenden zwölf Monaten das Essen von Gemüse fördern.  In Gegenwart seines Vorgängers Günther Oettinger, der frischgebackenen Bildungsministerin Johanna Wanka und Niedersachsens neuem Ministerpräsidenten Stephan Weil gab es für etwa 330 Gäste in der Vertretung des Landes Niedersachsen in Berlin mehrere hundert Kilogramm Grünkohl, Kassler, Pinkel (Grützwurst), Kochmettwurst und Speck. Heruntergespült wurde mit friesischem Bier, als Dessert gab es Rote Grütze und einen Schnaps zur Verdauung. Quelle: dpa
  • Philanthrop mit Geld: 1966 übernahm er das familieneigene Pflanzenöl-Unternehmen, heute wird das Vermögen des indischen Software-Tycoons Azim Premji auf etwa 16 Milliarden Dollar geschätzt. Jetzt steckt Premji 2,3 Milliarden Dollar in eine Stiftung, um die Schulbildung in Indien zu verbessern.

    Philanthrop mit Geld: 1966 übernahm er das familieneigene Pflanzenöl-Unternehmen, heute wird das Vermögen des indischen Software-Tycoons Azim Premji auf etwa 16 Milliarden Dollar geschätzt. Jetzt steckt Premji 2,3 Milliarden Dollar in eine Stiftung, um die Schulbildung in Indien zu verbessern. Quelle: AFP
  • Allrad-Pionier Audi feiert ein ganz besonderes Jubiläum: den fünfmillionsten Audi mit Quattro-Antrieb. Das Jubiläumsauto ist ein weißer A6 allroad 3.0 TDI. Jedes zweite Auto, das die Firma in Neckarsulm produziert, besitzt Allradantrieb.

    Allrad-Pionier Audi feiert ein ganz besonderes Jubiläum: den fünfmillionsten Audi mit Quattro-Antrieb. Das Jubiläumsauto ist ein weißer A6 allroad 3.0 TDI. Jedes zweite Auto, das die Firma in Neckarsulm produziert, besitzt Allradantrieb. Quelle: obs
  • In Großbritannien sind mehr als 200 Menschen einem rührenden Aufruf zur Teilnahme an der Beerdigung eines früheren Soldaten der britischen Marine gefolgt, der keine näheren Angehörigen mehr hatte. „Die meisten von Ihnen, die heute hier sind, haben John McConnell nicht gekannt und wollten ihm trotzdem einen würdigen Abschied ermöglichen“, sagte Pastor Bob Mason, der den Aufruf über Facebook und Twitter gestartet hatte bei der Beerdigung in Portsmouth an der Südküste Englands.

    In Großbritannien sind mehr als 200 Menschen einem rührenden Aufruf zur Teilnahme an der Beerdigung eines früheren Soldaten der britischen Marine gefolgt, der keine näheren Angehörigen mehr hatte. „Die meisten von Ihnen, die heute hier sind, haben John McConnell nicht gekannt und wollten ihm trotzdem einen würdigen Abschied ermöglichen“, sagte Pastor Bob Mason, der den Aufruf über Facebook und Twitter gestartet hatte bei der Beerdigung in Portsmouth an der Südküste Englands.
  • Stühlerücken durch das neue Wahlrecht?

    So voll wie bei der gemeinsamen Sondersitzung des Bundestags und der französischen Nationalversammlung am 22. Januar anlässlich des 50. Jahrestags des Elysee-Vertrages wird es vielleicht in Zukunft häufiger: Das neue Wahlrecht sieht vor, dass Überhangmandate für eine Partei automatisch zu Ausgleichsmandaten für die anderen Parteien führen. Derzeit gehören dem Parlament 620 Abgeordnete an, wenn das neue Verfahren bereits vor vier Jahren Anwendung gefunden hätte, wären es etwa 670 Parlamentarier. Skeptiker befürchten sogar, dass es je nach Wahlergebnis weit mehr als 800 werden könnten.

    Stühlerücken durch das neue Wahlrecht?  So voll wie bei der gemeinsamen Sondersitzung des Bundestags und der französischen Nationalversammlung am 22. Januar anlässlich des 50. Jahrestags des Elysee-Vertrages wird es vielleicht in Zukunft häufiger: Das neue Wahlrecht sieht vor, dass Überhangmandate für eine Partei automatisch zu Ausgleichsmandaten für die anderen Parteien führen. Derzeit gehören dem Parlament 620 Abgeordnete an, wenn das neue Verfahren bereits vor vier Jahren Anwendung gefunden hätte, wären es etwa 670 Parlamentarier. Skeptiker befürchten sogar, dass es je nach Wahlergebnis weit mehr als 800 werden könnten. Quelle: dapd
  • Bildung hängt massiv von den Eltern ab: Im Jahr 2011 hatten 61 Prozent der Gymnasiasten in Deutschland mindestens ein Elternteil, das Abitur oder die Fachhochschulreife aufwies. Nur 10 Prozent der Gymnasiasten wuchsen in Familien auf, in denen die Eltern nur einen Hauptschulabschluss oder keinen Abschluss besaßen. An den Hauptschulen war das Verhältnis umgekehrt: 56 Prozent der Schüler hatten Eltern mit Hauptschulabschluss oder ohne allgemeinen Schulabschluss, während 12 Prozent bei Eltern mit Abitur oder Fachhochschulreife lebten. 

    Daten: Destatis

    Bildung hängt massiv von den Eltern ab: Im Jahr 2011 hatten 61 Prozent der Gymnasiasten in Deutschland mindestens ein Elternteil, das Abitur oder die Fachhochschulreife aufwies. Nur 10 Prozent der Gymnasiasten wuchsen in Familien auf, in denen die Eltern nur einen Hauptschulabschluss oder keinen Abschluss besaßen. An den Hauptschulen war das Verhältnis umgekehrt: 56 Prozent der Schüler hatten Eltern mit Hauptschulabschluss oder ohne allgemeinen Schulabschluss, während 12 Prozent bei Eltern mit Abitur oder Fachhochschulreife lebten.  Daten: Destatis Quelle: dpa
  • Mehr als drei Viertel der Deutschen (77 Prozent) haben sich als Beifahrer im Auto schon mal unwohl gefühlt, vor allem beim Rasen oder dichtem Auffahren. Einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact zufolge traut sich aber mehr als ein Viertel (28 Prozent) nicht, das dem Fahrer unterwegs zu sagen. Frauen (82 Prozent) leiden in solchen Situationen auf dem Beifahrersitz mehr als Männer (69 Prozent).

    Wer als Beifahrer im Auto Angst bekommt, sollte in jedem Fall den Fahrer bitten, vorsichtiger zu fahren - auch wenn das womöglich für schlechte Stimmung im Wagen sorgt.

    Mehr als drei Viertel der Deutschen (77 Prozent) haben sich als Beifahrer im Auto schon mal unwohl gefühlt, vor allem beim Rasen oder dichtem Auffahren. Einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact zufolge traut sich aber mehr als ein Viertel (28 Prozent) nicht, das dem Fahrer unterwegs zu sagen. Frauen (82 Prozent) leiden in solchen Situationen auf dem Beifahrersitz mehr als Männer (69 Prozent). Wer als Beifahrer im Auto Angst bekommt, sollte in jedem Fall den Fahrer bitten, vorsichtiger zu fahren - auch wenn das womöglich für schlechte Stimmung im Wagen sorgt. Quelle: picture-alliance / dpa/dpaweb
  • Sein Abgang bringt die Schweizer Volksseele zum Kochen: Novartis-Chef Daniel Vasella soll bis zu 72 Millionen Franken (etwa 58 Millionen Euro) erhalten, als Gegenleistung soll er auf einen Wechsel zur Konkurrenz verzichten. Der Präsident des Biotechnologie- und Pharmaunternehmens hat damit den Befürwortern der sogenannten „Abzocker-Initiative“ einen großen Gefallen getan. Am 3. März stimmen die Schweizer über eine Volksinitiative ab, die astronomische Managergehälter für an der Schweizer Börse gehandelte Unternehmen verbieten will.

    Sein Abgang bringt die Schweizer Volksseele zum Kochen: Novartis-Chef Daniel Vasella soll bis zu 72 Millionen Franken (etwa 58 Millionen Euro) erhalten, als Gegenleistung soll er auf einen Wechsel zur Konkurrenz verzichten. Der Präsident des Biotechnologie- und Pharmaunternehmens hat damit den Befürwortern der sogenannten „Abzocker-Initiative“ einen großen Gefallen getan. Am 3. März stimmen die Schweizer über eine Volksinitiative ab, die astronomische Managergehälter für an der Schweizer Börse gehandelte Unternehmen verbieten will. Quelle: dpa
  • Busse und Bahnen haben in Deutschland im vergangenen Jahr erstmals mehr als elf Milliarden Fahrgäste gezählt.

    Damit stieg im Jahr 2012 jeder Einwohner Deutschlands rein statisch fast 135 Mal in Bus oder Bahn.

    Busse und  Bahnen haben in Deutschland im vergangenen Jahr erstmals mehr als elf Milliarden Fahrgäste gezählt. Damit stieg im Jahr 2012 jeder Einwohner Deutschlands rein statisch fast 135 Mal in Bus oder Bahn. Quelle: dpa
  • Es wird knapp. Allerdings erst im Jahr 2080, wenn der Asteroid DA 14 der Erde wieder sehr nah kommt. Dann soll die Entfernung seiner Umlaufbahn zum blauen Planeten nur noch 6000 Kilometer betragen. 2013 besteht keine Gefahr für eine Kollision: Der etwa 50 Meter große Gesteinsbrocken, unterwegs mit einer Geschwindigkeit von 7,6 Kilometern pro Sekunden, wird die Erde in 28.000 Kilometer Entfernung passieren.

    Es wird knapp. Allerdings erst im Jahr 2080, wenn der Asteroid DA 14 der Erde wieder sehr nah kommt. Dann soll die Entfernung seiner Umlaufbahn zum blauen Planeten nur noch 6000 Kilometer betragen. 2013 besteht keine Gefahr für eine Kollision: Der etwa 50 Meter große Gesteinsbrocken, unterwegs mit einer Geschwindigkeit von 7,6 Kilometern pro Sekunden, wird die Erde in 28.000 Kilometer Entfernung passieren. Quelle: ap
  • Der Valentinstag am 14. Februar gilt bis heute als Tag der Liebenden, obwohl er bereits 1969 aus dem römischen Generalkalender gestrichen wurde. Heute fördert er vor allem die Floristen und die Süßwarenindustrie.3,1 Milliarden Euro geben die Deutschen im Jahr für Schnittblumen aus. Nur jede fünfte Rose, Tulpe oder Gerbera kommt dabei aus dem Inland, der Rest vor allem aus Holland, Italien, Kenia und Ecuador.

    Daten: Zentralverband Gartenbau

    Der Valentinstag am 14. Februar gilt bis heute als Tag der Liebenden, obwohl er  bereits 1969 aus dem römischen Generalkalender gestrichen wurde. Heute fördert er vor allem die Floristen und die Süßwarenindustrie.3,1 Milliarden Euro geben die Deutschen im Jahr für Schnittblumen aus. Nur jede fünfte Rose, Tulpe oder Gerbera kommt dabei aus dem Inland, der Rest vor allem aus Holland, Italien, Kenia und Ecuador. Daten: Zentralverband Gartenbau Quelle: dpa
  • Das größte Krokodil der Welt, das in Gefangenschaft lebte, ist tot. Das 6,17 Meter lange Leistenkrokodil „Lolong“ ist in einem Ökotourismus-Park auf den Philippinen gestorben.

    Das Tier war im Jahr 2011 (Bild) gefangen worden. Davor soll das etwa eine Tonne schwere Reptil angeblich einen Fischer, ein zwölfjähriges Mädchen sowie einen Wasserbüffel getötet und gefressen haben.

    Das größte Krokodil der Welt, das in Gefangenschaft lebte, ist tot. Das 6,17 Meter lange Leistenkrokodil „Lolong“ ist in einem Ökotourismus-Park auf den Philippinen gestorben. Das Tier war im Jahr 2011 (Bild) gefangen worden. Davor soll das etwa eine Tonne schwere Reptil angeblich einen Fischer, ein zwölfjähriges Mädchen sowie einen Wasserbüffel getötet und gefressen haben. Quelle: AFP
  • Die Flaute im Handel mit Südeuropa und Asien macht dem Hamburger Hafen zu schaffen. Alleine die Zahl der im Verkehr mit China und Hongkong bewegten Container sank 2012 um 12,3 Prozent auf 2,6 Millionen Einheiten. Hauptgrund für den Rückgang: Große Handelsunternehmen in Europa bestellten weniger Waren für die Weihnachtszeit in China.

    Die Flaute im Handel mit Südeuropa und Asien macht dem Hamburger Hafen zu schaffen. Alleine die Zahl der im Verkehr mit China und Hongkong bewegten Container sank 2012 um 12,3 Prozent auf 2,6 Millionen Einheiten. Hauptgrund für den Rückgang: Große Handelsunternehmen in Europa bestellten weniger Waren für die Weihnachtszeit in China. Quelle: dpa
  • 1,9 Millionen Tonnen Fische werden pro Jahr tot oder lebendig ins Meer zurückgeworfen, weil sie keinen Handelswert haben, oder um Fangquoten einzuhalten. So ist etwa ein Viertel der Gesamt-Fangmenge nur Futter für die Möwen. Damit soll nach dem Willen des EU-Parlaments bald Schluss sein: Die stark verringerten Fischbestände sollen sich bis zum Jahr 2020 erholen können.

    1,9 Millionen Tonnen Fische werden pro Jahr tot oder lebendig ins Meer zurückgeworfen, weil sie keinen Handelswert haben, oder um Fangquoten einzuhalten. So ist etwa ein Viertel der Gesamt-Fangmenge nur Futter für die Möwen. Damit soll nach dem Willen des EU-Parlaments bald Schluss sein: Die stark verringerten Fischbestände sollen sich bis zum Jahr 2020 erholen können. Quelle: dpa
  • 19 freilebende Wolfsfamilien gibt es aktuell in Deutschland, dazu kommen mindestens vier Einzelwölfe. Die wilden Verwandten des Haushunds vermehren sich seit dem Jahr 2000 wieder in Deutschland, die meisten Wölfe leben heute in Sachsen und Brandenburg, der „Wolfsregion Lausitz“.

    Im Bild: Werner Freund mit dem zahmen Rüden „Heiko“ im Wolfspark in Merzig im Saarland. Freund hat dort in den vergangenen 40 Jahren über 70 Wölfe aufgezogen.

    19 freilebende Wolfsfamilien gibt es aktuell in Deutschland, dazu kommen mindestens vier Einzelwölfe. Die wilden Verwandten des Haushunds vermehren sich seit dem Jahr 2000 wieder in Deutschland, die meisten Wölfe leben heute in Sachsen und Brandenburg, der „Wolfsregion Lausitz“. Im Bild: Werner Freund mit dem zahmen Rüden  „Heiko“ im Wolfspark in Merzig im Saarland. Freund hat dort in den vergangenen 40 Jahren über 70 Wölfe aufgezogen. Quelle: Reuters
  • Dell verliert seit Jahren im PC-Geschäft an Boden und hat wichtige Trends wie den Smartphone- und den Tablet-Boom verschlafen. Jetzt zieht der Firmengründer die Reißleine und will den Konzern von der Börse nehmen: Umgerechnet 18 Milliarden Euro legt ein Konsortium rund um Michael Dell auf den Tisch, um den PC-Riesen zu retten.

    Dell verliert seit Jahren im PC-Geschäft an Boden und hat wichtige Trends wie den Smartphone- und den Tablet-Boom verschlafen. Jetzt zieht der Firmengründer die Reißleine und will den Konzern von der Börse nehmen: Umgerechnet 18 Milliarden Euro legt ein Konsortium rund um Michael Dell auf den Tisch, um den PC-Riesen zu retten. Quelle: Reuters
  • Nyota ist aus dem Gröbsten heraus: Das im Juni 2012 im Stuttgarter Zoo geborene Okapi-Kalb wiegt mittlerweile 108,4 Kilogramm. Nyota hatte einen schweren Start- nur 16 Tage nach seiner Geburt war seine Mutter gestorben. Die Milupa-Forschungsabteilung ertüftelte zum Glück rasch ein Spezialmilch-Rezept. Okapis sind zwar nicht die seltensten Säugetiere – insgesamt schätzt man ihren Bestand auf max. 10.000 bis 20.000 Tiere. Doch ihr Lebensraum schrumpft unaufhörlich – und mit ihm die Überlebenschancen der scheuen Waldgiraffen, die erst 1901 überhaupt entdeckt wurden.

    Daten: Wilhelma Stuttgart

    Nyota ist aus dem Gröbsten heraus: Das im Juni 2012 im Stuttgarter Zoo geborene Okapi-Kalb wiegt mittlerweile 108,4 Kilogramm. Nyota hatte einen schweren Start- nur 16 Tage nach seiner Geburt war seine Mutter gestorben. Die Milupa-Forschungsabteilung ertüftelte zum Glück rasch ein Spezialmilch-Rezept. Okapis sind zwar nicht die seltensten Säugetiere – insgesamt schätzt man ihren Bestand auf max. 10.000 bis 20.000 Tiere. Doch ihr Lebensraum schrumpft unaufhörlich – und mit ihm die Überlebenschancen der scheuen Waldgiraffen, die erst 1901 überhaupt entdeckt wurden. Daten: Wilhelma Stuttgart Quelle: dpa
  • Bis zu 200 Milliarden Euro gibt der Staat pro Jahr für Kindergeld, Ehegattensplitting und andere „Familienpolitik“ aus, doch das viel Geld verpufft angeblich wirkungslos. Familienministerin Kristina Schröder geht auf Tauchstation: Es gebe weder einen Regierungsbericht noch einen Zwischenbericht.

    Bis zu 200 Milliarden Euro gibt der Staat pro Jahr für Kindergeld, Ehegattensplitting und andere „Familienpolitik“ aus, doch das viel Geld verpufft angeblich wirkungslos. Familienministerin Kristina Schröder geht auf Tauchstation: Es gebe weder einen Regierungsbericht noch einen Zwischenbericht. Quelle: dapd
  • Der Winter in Deutschland ist vorerst auf dem Rückzug. Sechs Milliarden Tonnen Schnee lagen Ende Januar auf Deutschland. Das entspricht ungefähr der achtfachen Wassermenge der Müritz oder rund 13 Prozent der Wassermenge des Bodensees.

    Im Bild: Der Funtensee im Berchtesgadener Land gilt als „Eisloch Deutschlands". Am 24. Dezember 2001 wurde dort mit minus 45,9 Grad Celsius die tiefste jemals in der Bundesrepublik gemessene Lufttemperatur aufgezeichnet.

    Der Winter in Deutschland ist vorerst auf dem Rückzug. Sechs Milliarden Tonnen Schnee lagen Ende Januar auf Deutschland. Das entspricht ungefähr der achtfachen Wassermenge der Müritz oder rund 13 Prozent der Wassermenge des Bodensees. Im Bild: Der Funtensee im Berchtesgadener Land  gilt als „Eisloch Deutschlands". Am 24. Dezember 2001 wurde dort mit minus 45,9 Grad Celsius die tiefste jemals in der Bundesrepublik gemessene Lufttemperatur aufgezeichnet. Quelle: picture-alliance/ dpa