16,1 Milliarden Euro haben deutsche Automobilhersteller und -zulieferer im Jahr 2012 für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Im Vergleich zu 2011 ist dies nach Angaben des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) ein Plus von 2,1 Prozent. Der Umsatz der deutschen Autobranche (Hersteller von Fahrzeugen, Anhängern, Aufbauten, Kfz-Teilen und Zubehör) lag im letzten Jahr bei knapp 357 Milliarden Euro (+1,6 %), davon wurden 128,2 Milliarden Euro (- 0,4 %) im Inland generiert.
Im Vergleich dazu haben die 17 global arbeitenden Automobilhersteller 2012 erstmals mehr als 50 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung investiert. Einer Studie des Center of Automotive Management zufolge sind das 6,1 Prozent mehr als 2011.
Volkswagen führt die Liste der F&E-stärksten globalen Automobilkonzerne mit insgesamt 7,2 Milliarden Euro an (plus 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Dahinter folgen Toyota (6,7 Milliarden Euro) und General Motors (5,6 Milliarden Euro). Relativ hohe F&E-Ausgaben weisen auch Honda (4,5 Milliarden Euro), Daimler (4,2 Milliarden Euro), Nissan (3,7 Milliarden Euro), Ford (3,65 Milliarden Euro) und BMW (3,61 Milliarden Euro) auf.
Im Bild: Der VW XL1, das lange erwartete Ein-Liter-Auto , im Windkanal.