Frühe Schulabgänger, die höchstens die Haupt- bzw. Realschule erfolgreich beendet haben, können auf dem deutschen Arbeitsmarkt derzeit besser Fuß fassen als noch vor einigen Jahren: 2006 waren von den jungen Frauen, die frühzeitig die Schule beendet hatten, nur 38 Prozent erwerbstätig, 2011 waren es 41 Prozent. Bei den den 18- bis 24-jährigen Männern stieg die Quote besonders stark von 50 auf 57 Prozent. Ein möglicher Grund für diese Entwicklung ist die Ausweitung des Niedriglohnsektors.
Quelle: Europa 2020, Statistisches Bundesamt