Der Aufwand wäre zu groß und der zusätzliche Informationsgewinn nach Einschätzung des Handelsblatts zu gering. Um ein aussagekräftiges Maß für den Umfang eines Artikels zu erhalten, müssten die unterschiedlichen Zeichenzahlen pro Seite in den Fachzeitschriften berücksichtigt werden. Zudem müsste die Länge eines Artikels in einem Journal mit der durchschnittlichen Länge aller dort erscheinenden Artikel verglichen werden.
All dies ist bei 220 Journalen nicht mehr mit vertretbarem Aufwand zu bewerkstelligen. Als Hauptargument dafür, Seitenzahlen zu berücksichtigen, wird in der Literatur angeführt, dass Comments, Notes und ähnliche Aufsätze deutlich kürzer sind als eigenständige wissenschaftliche Aufsätze. Diesem Faktum wird im Handelsblatt-Ranking dadurch Rechung getragen, indem "Comments" und "Notes" nur mit halber Punktzahl in die Berechnung einfließen.
