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28.12.2007 

Dass viele der Manager – mit Ausnahme der deutschen – auf diese Frage mit „keine Angabe“ geantwortet haben, relativiert die Ergebnisse allerdings. Offenbar ist vor allem in Frankreich, wo die Subprime-Krise besonders große Sorgen auslöst, auch die Verunsicherung ausgeprägt.

Auch mit Blick auf die Ertragszuwächse sind die Manager voller Zuversicht: Mit 55 Prozent rechnet mehr als die Hälfte der Manager im Durchschnitt aller sechs Länder, dass sich die Ertragslage ihres Unternehmens 2008 gegenüber 2007 verbessern wird. Vor einem Jahr hatten das allerdings noch 62 Prozent der Befragten erwartet. Dafür hat die Gruppe derer, die mit einer gleichbleibend günstigen Ertragslage ihres Unternehmens rechnen, zugelegt: von 22 auf 29 Prozent. Pessimistisch blickt eine Minderheit von acht Prozent in das neue Jahr.

Wie stabil die Unternehmen ihre Situation trotz der Sorgen wegen der konjunkturellen Entwicklung einschätzen, lässt sich auch an ihren Investitions- und Beschäftigungsplänen ablesen. Der Anteil der Unternehmen, die ihre Mitarbeiterzahl in den kommenden zwölf Monaten erhöhen wollen, übertrifft den Anteil derjenigen, die einen Beschäftigungsabbau planen, um 31 Prozentpunkte.

In den sechs Ländern lassen sich allerdings gegenläufige Trends beobachten. Während sich die Schweiz, Italien und Frankreich positiv entwickeln, ist der Trend in der Bundesrepublik, Großbritannien und Österreich leicht rückläufig. Das sind die drei Länder, in denen in den letzten Jahren eine kontinuierliche Aufwärtsdynamik zu beobachten war.

Auf die Investitionsplanung wirkt sich die Krise am Finanzmarkt offenbar deutlicher aus. Hier ist der Abwärtstrend quer über alle Befragungsländer erkennbar. Aber auch wenn die Absicht, verstärkt zu investieren, nicht mehr so ausgeprägt ist wie bei der letzten Befragung vor etwa einem halben Jahr, heißt das nicht, dass in großem Umfang bereits geplante Investitionen zurückgestellt oder gar aufgegeben werden. Die Manager geben eher an, dass sie bereits ins Auge gefasste Investitionen konstant halten wollen.

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2009 2008
Consensus Economics 0,8 1,9
IWF 0,0 1,8
EU-Kommission 1,5 1,8
OECD 1,1 1,5
Frühjahrsgutachten der Institute 1,4 1,8
Bundesregierung 1,2 1,7
Sachverständigenrat 1,9