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04.06.2008 

Dafür, dass der private Konsum eine weitere Stütze des Wirtschaftswachstums werden dürfte, spricht das Beschäftigungsklima: 33 Prozent wollen ihre Mitarbeiterzahl erhöhen, 53 Prozent wollen sie konstant lassen. Besonders groß ist die Einstellungsbereitschaft der Großunternehmen: 46 Prozent der befragten Unternehmen mit mehr als 5 000 Beschäftigten wollen in den kommenden Monaten zusätzliche Mitarbeiter beschäftigen. Weitere 42 Prozent wollen ihre Mitarbeiterzahl unverändert lassen.

Trotz des hohen Personalbedarfs blicken gerade die Manager der Großunternehmen pessimistischer in die Zukunft als die der kleinen und mittleren. Insgesamt erwarten 21 Prozent aller Führungskräfte, dass sich die Standortbedingungen in den kommenden zwölf Monaten verschlechtern werden - das ist ein kleinerer Anteil an Pessimisten als in den vergangenen Monaten. In den Großunternehmen ist die Skepsis weit größer: 39 Prozent gehen davon aus, dass sich die Bedingungen für ihre Geschäfte verschlechtern werden.


Tabelle  Infografik: Die wichtigsten Ergebnisse des Handelsblatt Business-Monitors


Die Skepsis hat ihre Berechtigung, meint Elga Bartsch von Morgan Stanley. Nicht nur, dass die globalen Risiken nicht zu unterschätzen seien. "Es zeichnet sich im bereits beginnenden Wahlkampf obendrein die Gefahr ab, dass das politische Pendel weiter nach links schwenkt und die Unternehmen sich mittelfristig über die Standortbedingungen mehr Sorgen machen müssen", sagt sie.

Eine Erklärung für den pessimistischeren Ausblick der Großkonzerne liefert auch ihre deutlich bessere Einschätzung der aktuellen Lage. Während insgesamt mehr als 80 Prozent der Unternehmen die Standortbedingungen als "gut" oder "eher gut" beurteilen, sagen das 97 Prozent der Großunternehmen.

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IWF -0,8 1,7
EU-Kommission 0,0 1,7
Bundesregierung 0,2 1,7
Herbstgutachten der Institute 0,2 1,8
OECD 1,1 1,5